Super Monkey Ball Step & Roll – im Test (Wii)

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Segas lustige Primatenbande besteigt wieder die Plexiglaskugeln und rollt durch die Gegend. Auch bei ”Step &amp Roll” bleibt das ”Super Monkey Ball”-Konzept seinen Wurzeln treu: Ihr steuert die Affen nicht direkt, sondern beeinflusst durch das Kippen der Umgebung ihre Rollrichtung – entweder mit der Remote oder erstmals per Balance Board. Das erfordert zwar mehr Feingefühl und Eingewöhnungszeit, sorgt bei Spielern mit der traditionellen Kontrolle aber für Ärger: Denn die Abschnitte für beide Steuerungsarten sind identisch, was sich in ungewohnt weitläufigen und damit weitgehend weniger komplexen Umgebungen manifestiert, die nicht nur Kenner überraschend schnell bewältigt haben. Außerdem ist mit nur 70 Levels der Umfang etwas mager ausgefallen, auch wenn sich die Spielstufen gespiegelt zocken lassen. Als an sich nette Beigabe dürfen zwei Spieler gleichzeitig ran, allerdings lenkt nur einer den Affen: Der andere kontrolliert ein Zielkreuz und ballert Hindernisse weg, um dem Kollegen das Leben noch leichter zu machen. Unverständlich ist die Schrumpfkur bei den beliebten Partyspielen: Während der Vorgänger ”Banana Blitz” noch rund 50 Disziplinen bot, gibt es diesmal lediglich 21, von denen die Hälfte recycelt wurde und die Neuzugänge überwiegend unspektakulär ausfielen. Dass sich technisch nichts getan hat, ist schade: Harmlose Melodien und pastellfarbige Umgebungen sind ebenso familientauglich wie einfallslos.

+ altbekanntes Spielprinzip funktioniert immer noch
+ Koop-Modus für zwei Spieler dabei
+ einige neue Minispiele
+ Balance-Board-Unterstützung

– 70 Levels sind nicht besonders viel
– Leveldesign zu stark auf Balance Board ausgelegt
– Minispiele teilweise lahm
– nicht-abbrechbarer Abspann nach jeweils zehn Levels nervt

Ulrich meint: Über zwei Jahre liegt das letzte ”Monkey Ball” zurück – doch das wirkt frischer als diese uninspirierte Fortsetzung. Nur wenige, überwiegend unspektakuläre Levels, dazu die deutliche Reduzierung der Partyspiele und ein liebloser Team-Modus – das ist mir zu wenig. Sicher, das Kugel-Konzept funktioniert immer noch gut, aber heutzutage erwarte ich mehr Einfallsreichtum. Mit dem Balance Board wird es fordernder, aber nicht spaßiger, deshalb lohnt sich ”Step &amp Roll” am ehesten für ”Monkey Ball”-Neulinge oder Nimmersatte.

Routinierte, einfallsarme Fortsetzung der Geschicklichkeitskugelei: immer noch gut, aber mit zu wenig Pfiff.

Singleplayer67
Multiplayer
Grafik
Sound
LaLaLand
I, MANIAC
LaLaLand

Ich kannte mal ne Sportzigaretten WG, die haben ein gutes Jahr lang den ersten Teil gespielt. Sonst nichts, nur dieses Spiel. Es war faszinierend. Die werden sich sicher freuen.