Tekken 5: Dark Resurrection – im Test (PS3)

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Faustkampf-Fanatiker mit Faible für besonders anspruchsvolle Kost werden bereits von Sega mit Virtua Fighter 5 versorgt – wer’s etwas zugänglicher bevorzugt, schaut sich im Download-Bereich der PS3 um. Dort tummelt sich die aktuelle Auflage der Tekken-Serie in Form vom Dark Resurrection-Update des fünften Teils. Als Grundlage für die HD-Umsetzung dient jedoch offensichtlich nicht die PSP-Fassung, sondern das Automatenoriginal: Entsprechend bekommt Ihr im Gegensatz zur PS2-Version die beiden neuen Kämpfer Lili und Dragunov, ein paar frische Kampfarenen und PS3-exklusiv den Endboss Jinpachi spendiert, dafür wurde bei den Spielmodi gespart. Neben der Standard-Arcade-Variante und Duellen gegen Zufallsgegner findet Ihr nur noch die Möglichkeit, Ghosts aus dem Internet zu ziehen – Bowling, Force-Mode &amp Co. fielen ersatzlos weg. Auch die serientypischen FMV-Abspänne sind ursprünglich nicht dabei, können aber teilweise nachträglich herunter geladen werden.

Optisch macht Tekken 5: Dark Resurrection eine sehr gute Figur, die Nicht-HD-Herkunft lässt sich aber nicht verschleiern: Die Charaktermodelle haben so manch sichtbare Ecken und Kanten und die Hintergründe fallen teils spartanisch aus – schlecht wird die Grafik dadurch keineswegs, nach echter Next-Gen-Technik sieht’s aber nicht aus.

Spielerisch gibt’s ohnehin wenig zu meckern, sofern Ihr nicht grundsätzlich was gegen das Tekken-Kampfsystem habt. Trotz der mageren Optionen lohnt sich die Klopperei daher für Beat’em-Up-interessierte PS3-Besitzer, vor allem für den günstigen Preis.

Schnörkellose Portierung des Prügel-Highlights: zwar etwas optionsarm, aber klasse.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound