Tokyo Ghoul:re Call to Exist – im Test (PS4)

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Es wäre nicht untertrieben, Tokyo Ghoul als japanisches Kulturphänomen zu bezeichnen: Zu seinen Hochzeiten war der Manga in ­Japan so beliebt wie ”Attack on Titan”, und auch der Anime wurde trotz seiner mangelnden Qualität von den Fans verschlungen. Deshalb überrascht es, dass eine ­Videospiele-Adaption so ­lange auf sich warten ließ. Und wer sich nun bei Call to Exist auf die emo­tionale Achterbahn des Originals freut, wird bitter enttäuscht: Die Geschichte wird extrem knapp und verkürzt durch Anime-Screen­shots erzählt, animierte Cutscenes fehlen. Wenigstens dürft Ihr Euch durch die verschiedenen Orte, in denen die Handlung spielt, kloppen: Hier kontrolliert Ihr abwechselnd einen der Helden oder im Multiplayer-Modus Euren eigenen Charakter.

Tokyo Ghoul:re Call to Exist hat drei Hauptklassen. Die Ghuls, die menschlichen Ermittler und die Hybriden (Quinces genannt).Die letzten beiden können mit verschiedenen Waffen ihren Kampfstil anpassen, während Ghuls selbstheilende Kräfte besitzen. Ihr kloppt Euch ähnlich wie bei den Warriors-Spielen durch nicht ganz so massive Gegnerwellen und Bosse, teils in Arenen, teils in engen Korridoren. Szenen, die das Ganze etwas aufpeppen könnten, fehlen, und Info-Pop-ups tauchen ständig in der Mitte des Geschehens auf. Die Musik sticht nicht aus dem Hintergrund heraus und die Vertonung ist recht knapp bemessen – fraglich, ob selbst Hardcore-Fans der Serie dieses Werk genießen. Vielleicht wäre ein Spin-off eine schlauere Idee gewesen oder auch eine Möglichkeit, die Story zu ignorieren und sich sofort online in PvE und PvP-Modi zu stürzen.

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