Top Gun: Combat Zones – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

David Mohr meint: Top Gun hat einiges zu bieten: Reichlich Missionen, abwechslungsreiche Einsatzorte und jede Menge unterschiedliche Flugzeuge stellen den Actionjunkie zufrieden. Dabei stört lediglich das simple Strickmuster der Missionen. Nur allzu oft schießt Ihr Luftabwehr­stellungen zu Klump, um danach ein paar Hubschrauber und Panzer einzuäschern. Die berühmten Film-Dogfights erlebt Ihr leider viel zu selten, zudem habt Ihr beim Duell gegen andere Flieger mehr mit der Übersicht als mit dem Feind zu kämpfen: Dichte Nebelschwaden und ein ungenaues Radar erschweren die Suche nach der Beute, einmal entdeckte Gegner lassen sich nur bei Sichtkontakt anvisieren. Das Markieren bis zum finalen Abschuss ist leider nicht möglich, verschwindet die böse Mig aus dem Blickfeld, umgibt sie kein hilfreicher Kreis auf dem Radar – erneutes Suchen ist also unumgängliche Pflicht. Die Bodenziele lassen sich dagegen auf äußerst erbauliche Weise vernichten, detaillierte Polygon-Städte, Camps und Bohrinseln versüßen den Sturzflug. Begleitet wird das Ganze von belanglosen Hardrock-Klängen, Kenner des Filmvorbilds vermissen den Original-Sound, selbst auf FMVs aus der Kinovorlage müsst Ihr verzichten.

Einfach gestrickte Flugzeug-Action mit reichlich Missionen und hohem Freispiel-Faktor

Singleplayer77
Multiplayer
Grafik
Sound
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