Viper – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: Der inoffizielle Tunnel B1-Nachfolger Viper ist ein cleverer Blender: Grafisch hat das 3D-Feuerwerk mehr zu bieten als die meisten anderen Playstation-Ballerspiele und erinnert an Silvester: Man staunt über zerstäubende Partikel und schimmernde Stern­kaskaden und freut sich über jeden neuen Effekt. Doch danach bleibt ein schales Gefühl – von der optischen Verschwendungssucht abgesehen, bietet das Spiel wenig Neu­es. Unter der Leitung erfahrener Spieldesigner hätten die Grafik­tech­niker ein Meisterwerk abgeliefert, doch so fehlt es spielerisch an Pfiff: Das Extra­waf­fen­system ist primitiver als jedes 8-Bit-Power-Up-Schema, intelligente Feind­taktiken sind im Chaos der Lichter und Farben nicht auszumachen. Ballern ohne Tiefgang: Zwi­schen Pop-Ups, Textur-Fehlern und wuchtigen FX bleibt auch Euch keine Zeit für schlaue Manöver.

Grafisch phänomenaler, aber un­übersichtlicher und dramaturgisch flauer 3D-Overkill – Gags und
spie­lerische Ideen sind rar.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
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