Yakuza 2 – im Test (PS2)

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Für einen ”Shenmue”-Fan wie mich ist ”Yakuza 2” eine Offenbarung. Starke Charaktere bewohnen eine lebendige Spielwelt, unzählige Minispiele wechseln sich mit deftigen Keilereien ab, die selbst beim fünfzigsten Mal noch Spaß machen. Doch nicht nur in der Gewaltdarstellung ist ”Yakuza 2” ein erwachsenes Spiel­erlebnis, auch in den ruhigen Momenten punktet Nagoshis Werk mit filmischen ­Kamera-Einstellungen und intimen ­Porträts der virtuellen Mimen. Natürlich spielt da die Grafik eine Rolle: Blickt Ihr hinter den PS2-Schleier (Matschtexturen & Kantenflimmern), entdeckt Ihr exzellente Mimiken und Großstadtkulissen. Negativpunkte gibt es aber auch: Manchmal bockt die Laufsteuerung, ungünstige Kamerawinkel und doofe Gegner nerven, zu viele Türen bleiben verschlossen. Vom Kauf abhalten sollten Euch diese kleinen Altersschwächen nicht, sind sie doch nicht mehr als Schönheitsfehler eines großen Spiels.

Etwas altmodische, aber großartige Symbiose aus kerniger Action, Minispiel-Ablenkung und ganz viel dramatischer Story.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound