+ dynamische Missionsziele
+ flexible Respawn-Punkte per Freiflug vom Himmel
– Präsentation technisch mau und stilistisch einfallslos
- träge Steuerung
– Waffenbalance unausgewogen
– online ist nur wenig los
Michael Herde meint: Section 8 bietet zwar eine kurze Kampagne für Solisten, mehr als ein umfangreiches Tutorial zum Erlernen der Steuerung sowie der allgemeinen Spieldynamik habt Ihr aber nicht zu erwarten. Der Fokus des Spiels liegt auf dem Mehrspieler-Modus für bis zu 32 Teilnehmer, die ähnlich zu Enemy Territory: Quake Wars nicht nur klassische Deathmatches bestreiten, sondern im Rahmen des dynamischen Missionssystems allerlei Aufgaben erledigen. Optional ballert Ihr zudem mit Kumpels gegen Bot-Horden oder füllt fehlende Mitspieler mit KI-Kriegern auf. Beim Verteidigen bzw. Erobern wichtiger Punkten saust Ihr mit Eurem praktischen Jetpack durch die Luft, rennt in Third-Person-Ansicht und ordert Hilfsmittel wie Geschütztürme. An vorgegebenen Punkten konfiguriert Ihr sogar Eure Ausrüstung.
Auf dem Papier ist Section 8 eine feine Sache, beim Spielen verdirbt mir aber die behäbige Steuerung sowie die Präsentation schnell die Lust: 08/15-Krieger à la Unreal-Engine vor spärlich texturierter Umgebung sind mittlerweile einfach langweilig. Schade um die gute Idee.
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Audiovisuell unspektakulärer Online-Shooter mit klugen Features, aber auch Schwächen bei der Steuerung. |