
Eigentlich sollte alles ganz einfach werden. Eure Spielfigur, ein Kurier im Ödland der Mojave-Wüste, musste nur einen platinfarbenen Pokerchip ins Städtchen Primm befördern. Ein paar Sandstürme, Riesenameisen, eine Schießerei mit besoffenen Pulverbanditen – mehr war nicht zu erwarten. Was es mit dem seltsamen Spielstein auf sich hat, war auch egal. Irgendein exzentrischer Einfall der verrückten Kasinobesitzer von New Vegas. Dann kam alles ganz anders: Befördert wurde nur einer, nämlich Ihr. Per Kopfschuss ins Grab. Rien ne va plus. Ausgeknipst von einem Lackaffen im karierten Smoking. Soweit die Vorgeschichte zu Fallout: New Vegas. Dass das Spin-off zu Fallout 3 keine Fortsetzung im eigentlichen Sinne darstellt, merkt man schon an der Präsentation, die technisch keine Weiterentwicklung zum Vorgänger erkennen lässt. Lediglich der Himmel über Las Vegas ist blauer als der über Washington, Nevadas Horizont wirkt weiter. Dadurch werden leider nicht nur die Grenzen des neuen Mojave-Ödlands sichtbar, welches ein wenig kleiner als das Capital-Wasteland aus Fallout 3 ausfällt, dafür aber wesentlich mehr Locations zu bieten hat. Auch die Grenzen der Engine, die schon 2008 nicht mehr taufrisch war, treten klar hervor. Matschige Landschaftstexturen und steife Animationen lassen Grafikfetischisten höhnisch auflachen und fragen: Nur mehr vom Selben?
Diese Frage können wir klar mit nein beantworten, denn obwohl New Vegas in einigen Belangen nicht an sein Vorbild heranreicht, ist es keinesfalls ein schaler Aufguss und erweitert das bekannte Spielerlebnis mal drastisch, mal subtil. Allein atmosphärisch haben die Landstriche um das Sündenbabel New Vegas abseits aller Grafikmäkelei einiges zu bieten. Zwar müsst Ihr Euch von den grandios dräuenden Nuklearwolken des Capital-Wasteland verabschieden, doch plötzlich vorbeiwirbelnde Sandteufel, farbenfrohe Sonnenuntergänge und geheimnisvoll schillernde Wasserflächen injizieren ein Quäntchen Western-Romantik ins Grau der Postapokalypse. Eine aus bekannten Country-Nummern und Songs des Rat Packs zusammengesetzte Liedauswahl unterstreicht die Stiländerung auch im Radioprogramm des Spiels, welches leider nicht mehr so geschickt mit der Handlung verknüpft wird wie das des Vorgängers. Überhaupt kann die erzählerische Qualität von New Vegas nicht ganz mit der brillanten Dramaturgie von Fallout 3 mithalten, das merkt man schon am Prolog, der lange nicht so gewitzt in die Spielwelt einführt wie die Zeitraffer-Jugend Eures Helden im Vorgänger. Das Feintuning Eurer Charakterfertigkeiten mittels ziemlich platter Psychotests von Doc Mitchell im Western-Kaff Goodsprings ist nicht vergleichbar mit dem pfiffig-satirischen GOAT-Test in Vault 101. Auch Goodsprings ist weder architektonisch, noch was seine recht formelhaften Anfangs-Quests angeht, mit der Bombenstimmung in Megaton vergleichbar. Hier bleibt das Spin-off deutlich hinter dem Original zurück.
Ein paar Stunden später allerdings nimmt New Vegas Fahrt auf, die Spielwelt offenbart immer mehr interessante Schauplätze, die Spielmechanik zieht einige Asse aus dem Ärmel und die Story um den Platinchip und seinen mysteriösen Besitzer Mr. House wird unterhaltsamer. Obsidians Werk, das wird klar, richtet sich an den Fallout-Kenner, dem man das SPECIAL-System, Perks und Traits nicht mehr groß erklären muss, und der neben dem direkten Vorgänger möglichst auch die beiden Interplay-Teile gespielt hat. Diese Profi-Ausrichtung merkt man schon am überarbeiteten Fertigkeiten- und Extra-System, das eine variantenreichere und komplexere Charakterentwicklung ermöglicht.
Kenner der Original-Fallouts freuen sich über die Rückkehr der ’Trait‘-Extras, von denen zwei am Anfang des Spiels wählbar sind und die stets eine bestimmte Fähigkeit auf Kosten einer freiwillig in Kauf genommenen Schwäche verbessern. Wiederholt Euer Charakter im Laufe des Spiels außerdem bestimmte Aktionen, gewöhnt er sich irgendwann daran und erhält ein entsprechendes Extra. So gewährt das ’Kammerjäger‘-Goodie beispielsweise einen Schadenbonus auf Insekten, wenn Ihr vorher eine bestimmte Anzahl der Krabbler getötet habt. Die in Fallout 3 eher sinnlosen Nahkampf-Fertigkeiten wurden nun ordentlich in der Spielmechanik verankert. Kämpfe mit Boxhandschuhen oder fetten Stoßstangen-Schwertern laufen in Echtzeit taktischer ab und gewähren Euch im VATS-Kampfmodus blutige Spezialattacken, die Ihr zum Beispiel von einem alten Soldaten lernen könnt. Apropos: Wie im Vorgänger wurden die Splatter-Effekte der deutschen Version deutlich entschärft.
Waffen zum Selberbauen gibt es leider keine mehr. Modifikationen wie Zielfernrohre und diverse unterschiedliche Munitionstypen, die sich an Nachladebänken zudem selbst herstellen lassen, bringen aber genügend Tiefe für Waffenbastler. Durch merklich zähere Gegner muss diese auch voll ausgeschöpft werden. Erscheint neuerdings nämlich ein rotes Schildsymbol vor dem Energiebalken eines Kontrahenten, verursacht Ihr wenig bis keinen Schaden. Per Druck aufs Digikreuz müsst Ihr zum Beispiel auf panzerbrechende Geschosse umstellen, wenn Ihr einem hartschaligen Radskorpion begegnet. Merklich einfacher werden die knackigen Kämpfe, wenn Ihr Euch früh einen Begleiter schnappt, der fortan an Eurer Seite kämpft. Dabei haben Eure NPC-Kumpels jetzt wesentlich mehr Substanz als die Pappkameraden aus Fallout 3. Das neue Menürad, mit dem Ihr nicht nur auf das Inventar Eurer Begleiter zugreift, sondern auch diverse Befehle erteilt, ist allerdings fast überflüssig. Meistens lasst Ihr die Burschen einfach draufhalten und streicht zufrieden grinsend Erfahrungspunkte und Beute ein.
Die Überlebens-Fertigkeit schließlich richtet sich vor allem an Spieler, die im Hardcore-Modus erstmals mit Erschöpfung, Hunger, Durst sowie Munition mit Eigengewicht konfrontiert werden und die sich deshalb an Lagerfeuern alle möglichen Gerichte, Getränke und Heilwässerchen zusammenbrauen. Spielt Ihr ohne Hardcore-Modus, dürft Ihr die Lagerfeuer trotzdem benutzen und etliche neue, leider hässliche Pflanzen sammeln und verarbeiten.
Man kann New Vegas vorwerfen, nicht über denselben politischen Biss wie Fallout 3 zu verfügen und eine weniger bedeutsame Geschichte zu erzählen. Deutlich mehr Sand im Kasten hat das Spin-off aber, wenn es um Handlungsfreiheit und Betätigungen abseits der Hauptquest geht. Seen laden zum Tauchabenteuer, Raketenbasen, Flughäfen und Munitionsfabriken zum Erkunden. Allein die Vielzahl unterschiedlicher Fraktionen bietet experimentierfreudigen Spielern Spaß für Stunden. Da Ihr nun nicht mehr ausschließlich nach Eurem Karma beurteilt werdet, sondern bei jeder Gruppierung einen individuellen Ruf erwerben könnt, kommt eine bislang ungekannte taktisch-soziale Komponente ins Spiel. Richtig bewusst wird Euch das, wenn Ihr mit New Vegas die erste Fallout-Stadt betretet, die diesen Namen verdient! Slums mit verwahrlosten Kindern, der Strip im Neonlicht und Glücksspiel-Minigames locken zum ausgiebigen Zeitverzocken. Dieses unreine Juwel ist es auch, um das die mächtigsten Stämme des Mojave-Ödlands kämpfen. Dabei stehen paramilitärischen Gruppierungen (wie der Republik Neu Kalifornien) oder alten Bekannten (wie der Bruderschaft des Stahls oder den Supermutanten der Nightkin) schrille Gangs gegenüber, die auf bekannten Vegas-Themen basieren. Die Kings sehen alle aus wie Elvis und die faschistoiden Sklavenhändler der ’Caesar’s Legion’ spielen auf das neo-antike Vegas-Hotel Caesars Palace an. Auf wessen Seite Ihr Euch letztlich schlagt, bleibt Euch überlassen. Wählt mit Bedacht, denn nicht zuletzt davon hängt es ab, was Euer Kurier am Ende, wenn nach zig Spielstunden die letzte Kugel verschossen, der letzte Kronkorken gesetzt und der letzte Pokerchip verspielt wurde, in seinem persönlichen Jackpot finden wird.
+ riesige, frei begehbare Welt
+ Levelcap 30
+ über 15 Fraktionen
+ acht Begleiter
+ neues 'Ruf'-System besser ins Spiel integriert
- in der Testfassung waren noch zahlreiche Bugs
- die PS3-Version sieht schlechter aus, zieht dafür bei der Grafikwertung einen Punkt ab
Max Wildgruber meint: New Vegas ist nicht besser als Fallout 3. Dazu erzählt es nicht gut genug, was bei einem Spiel dieser Gattung nun einmal ausschlaggebend ist. Trotzdem kann ich Euch Obsidians Spin-off uneingeschränkt empfehlen, wenn Ihr den Vorgänger und sämtliche DLCs bereits verputzt und immer noch nicht genug habt. Vor allem die Quests abseits der Hauptgeschichte haben es mir angetan. Tauchgänge in ein Lurkernest, eskapistische Ghoul-Astronauten oder der kranke Rom-Fimmel von Caesar’s Legion gehören zu den Highlights der Reihe. Crafting-System und Glücksspiel sind mir zu wenig spielbestimmend. Die taktisch-soziale Interaktion mit Begleitern und Fraktionen finde ich dagegen gelungen. Schade, dass keine englische Sprachausgabe auf der Disc enthalten ist, denn die Originalsprecher sind deutlich besser.
88 |
Würdiges Spin-Off des Endzeit-Rollenspiels mit etwas schlechterer Story und noch mehr nonlinearen Sandkasten-Elementen. |
Kommentare
Für nach Weihnachten schon eingeplant :)
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Da verdient sich der Publisher wieder eine goldene Nase an nicht spielbaren Bug-Orgien.
Oh! Ein Eichhörnchen!
Das mit den Bugs kann ich nicht bestätigen. Spiele das Spiel schon seit 40 Stunden und hatte gerade mal einen kleinen Texturfehler, der sich aber durch speichern und neuladen des Spielstandes beheben ließ...
Nicht spielbar ist mal Unsinn, ich spiels jetzt auch schon ne Weile, u. a. 2 Nächte durch...und dabei war ich noch nicht mal in Vegas^^.
Ich hatte schon sehr viele gute Momente im Spiel und einigen Müll. So hatte ich einen Bug, bei dem ich rückwärts auf dem Rückzug vor einem Radskorpion IN einen Felsen geraten bin und nicht mehr raus kam, da half nur neu laden...
Ansonsten stört mich eigentlich mehr der teilweise Atmo-killer Schwachsinn: Gegner die auf der Flucht in der Laufanimation an einer Wand hängen bleiben. Hier- ganz großes Kino...: Ich löse einen Konflikt mit Geiselnahme zwischen RNK und Großkhans friedlich. Wärend die Großen im Hintergrund friedlich und gelangweilt abziehen, probier ich mal eine Rüstung von denen an die ich grad gefunden hab und werde doch promt von der RNK angegriffen...öhm...Logik??!
An anderer Stelle konnt ich aber z.B. verkleidet und unbehelligt in ein Lager der Legion (wo ich verhasst bin^^) eindringen und eine Sklavenfamilie freikaufen und auch noch den Preis drücken...einfach geil :D.
Trotz aller Macken für mich mal wieder die absolute Sucht^^.
Herr Ober...ein frisches Oblivion bitte !
Bugs hatte ich nach knapp 20 Stunden auch nur einen. Manchmal hat das Spiel einfach nicht mehr auf Tastenbefehle, ausgenommen bewegen, reagiert. Sei angemerkt, ich spiele auf dem PC.
Kann mich da The Sorrow nur anschließen: 30 Stunden gespielt, und bis jetzt nur einmal hängen geblieben das Spiel :) Also ich denke da gibt es Schlimmeres. Einfach schön brav oft abspeichern, und die Autosave-Funktion tut ihr übriges, dann kann echt nicht viel schief gehen!
Fallout ist einfach nur geil. Dialoge geil, Atmosphäre geil, Gameplay geil, Grafik nicht so geil, ansonsten alles geil geil geil. Mein Spiel des Jahres 2010. Bin jetzt nur noch auf Two Worlds II gespannt.
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.
Levelcap 30 ist nix schönes.
Aber ich liebe das Ruf-System. Ich habs 2x hintereinander durchgespielt, in total unterschiedlicher Weise. FUN!
@Saldek:
Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal....
Das Spiel hat ein paar Bugs, bei einem so komplexen und umfangreichen Spiel ist das absolut verständlich.
Es ist weit davon entfernt unspielbar zu sein, in 30 Stunden hatte ich gerade mal 3-4 Bugs.
(KI-Aussetzer und Clipping-Fehler sehe ich nicht als Bugs an)
Manchmal frage ich mich wirklich was Leute die solche Kommentare verfassen erwarten. Bei einem solchen Mammut-Spiel mit unzähligen Möglichkeiten bleiben gewisse Fehler einfach nicht aus.
Nebenbei gesagt hat mir aber New Vegas nicht so gut gefallen wie Fallout 3, da waren die Charaktere und Örtlichkeiten einfach noch abgedrehter, witziger und beeindruckender.
Wer F3 noch nicht gespielt hat sollte sich lieber das kaufen. Wer F3 schon ausgiebig gespielt hat der wird auch NV mögen, man sollte halt nicht zu viel erwarten.
Habe es seit letzter Woche durch: 89 Stunden und ein paar Zerquetschte hab ich gebraucht! Die letzten 10 Stunden hab ich mich aber fast nur noch dem Hauptstrang gewidmet, da ich immer mehr Bugs hatte, wo ich viele Nebenquests nicht abschließen konnte - da hab ich mich echt drüber geärgert!
Hab das Game mittlerweile auch wieder verscherbelt!
Beim nächsten Bethesda-Game warte ich wohl solange, bis der Patch draußen ist - beim 1. Vegas dauerte das bis Januar! Hab den 1. Teil auch erst danach gespielt und das war wirklich eine ganze Ecke erträglicher! Allerdings glaube ich auch, dass die Spiele so komplex sind, dass man einen riesen Haufen Beta-Tester über einen längeren Zeitraum zum Entbuggen anheuern müsste, was wohl zu teuer wäre! Deswegen kann ich es auch irgendwie verstehen, dass die den Endkunden als Tester missbrauchen!
Naja, der Fan wird das verstehen und auch tolerieren!
Mal sehen, was die als Nächstes machen...
My Daddel-History: 1983:Atari2600 • 1985:C64 • 1988:AtariST • 1992:Mega Drive • 1994:MD32X • 1995:Atari Jaguar & PS1 • 1997:N64 • 1999:Dreamcast • 2000:PS2 • 2003:XBox • 2004:Gamecube • 2005:XBox360 • 2006:Wii • 2007:PS3 • 2012: PSVita
Wer F3 noch nicht gespielt hat sollte sich lieber das kaufen. Wer F3 schon ausgiebig gespielt hat der wird auch NV mögen, man sollte halt nicht zu viel erwarten.
Dem stimme ich (teilweise) zu... Fallout 3 hatte was ganz episches, und hat mich nachhaltig beeindruckt, das gelingt NV nicht mehr. Aber dafür finde ich es fast abgedrehter, das Geheimnis von Mr House zum Beispiel und viele Neben-Quests sind echt nett, im Verlauf von Vault 11 hab ich mir fast in die Hosen gemacht...
Enttäuscht bin ich persönlich eigentlich nur vom Aufbau von New Vegas selbst. Diese (vermutlich technisch bedingte) Unterteilung in diverse Sektionen und Freeside-Abschnitte macht das rumlaufen dort nervig und vor allem unübersichtlich.
Ja, unspielbar ist es derzeit nicht...aber es gibt schon einige ärgerliche Bugs, wie einige Vorredner angemerkt haben, gerade in den optionalen Quests (bspw.: Temporäre Begleiter kommen nicht mit, da man ihnen im Dialog nicht sagen kann, dass man nun zum Angriff bereit ist, sondern alles als "ich muss noch schnell etwas erledigen" rauskommt), oder dass das Spiel beim Dialog mit bestimmten NPCs immer abschmiert, wenn man einen bestimmten Dialogstrang gewählt hat (oder die Kamera zoomt den Dialogpartner an, nichts passiert, und zoomt wieder raus).
Da sich diese Erlebnisse derzeit noch häufen (anscheinend habe ich gerade die Spielteile und Handlungsstränge verfolgt, die besonders verbuggt sind), spiele ich es derzeit nicht so viel, wie ich eigentlich will, weil mich manche Bugs echt genervt haben.
Ich bin bereits nach gut 3 Stunden über einen verheerenden Bug gestolpert. Man kann bei einer bestimmten Mission durch wiederholen eines Dialogs ewig oft je 300 Erfahrungspunkte, 2 Stimpaks und 2 Arzttaschen abstauben. Hat den sonst noch niemand bemerkt?
Ich kann der hohen Bewertung von M! wirklich nicht zustimmen. Ihr wollt doch mitunter Kaufempfehlungen mit euren Test aussprechen. FNV ist so verbuggt (und veraltet) auf den Markt gekommen, dass ihr doch sagen müsst: "Leute kauft das erst, wenn Oblivion Entertainment alle Bugs beseitigt haben."
Eure Wertung könnt ihr dann ja noch anpassen, aber FNV ist ne einzige Krankheit und ich persönlich kann folgender Kritik deutlich mehr zustimmen:
http://www.gameswelt.de/articles/reviews/6764-Fallout_New_Vegas/result.html