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Professor Layton und die verlorene Zukunft (Test)
System DS    Genre Denkspiel    Entwickler Level-5    Hersteller Nintendo    USK 6

Zum dritten Mal begleiten DS-Gehirnakrobaten den britischen Knobel-Professor Layton und seinen jungen Assistenten Luke bei einem rätselhaften Fall. Es geht um ”Die verlorene Zukunft“ und die Frage, was eine explodierende Zeitmaschine mit dem Niedergang des futuristischen London zu tun hat. Das denkende Duo reist deshalb vor und zurück durch die Zeit und klaubt sich wie gewohnt Hinweise zusammen. Die Spielmechanik hat sich nicht geändert: Wie bei den  Vorgängern tippt Ihr Euch per Stylus durch gezeichnete Umgebungen, sucht sie nach Münzen ab und beginnt Gespräche mit Passanten. Die sind meist Plaudertaschen, rücken ihre Informationen aber erst heraus, wenn Ihr eines der zahlreichen Rätsel löst. Von Logikfragen über Rechenaufgaben bis zu optischen Täuschungen und Schiebepuzzles ist wieder die ganze, teils ganz schön knifflige Puzzle-Schar auf dem Modul. Der Frustvermeidung haben sich die Entwickler doppelt gewidmet: Nun könnt Ihr neben den drei gewohnten Hinweisen für zwei Hilfemünzen einen zusätzlichen ­’Supertipp’ erwerben, der die Auflösung besonders leicht macht. Natürlich hat der Professor im Handgepäck wieder liebgewonnene Extras wie drei Mini­spiele, bei denen Ihr Bilderbücher mit Stickern füllt, einen Papagei über Trampolins hüpfen lasst oder das ’Layton-Mobil’ mit Richtungspfeilen gen Ziel leitet.

Überraschend oder revolutionär ist das zweifelsohne nicht, doch ­daran sollte sich niemand stören: Die Mischung aus bekömmlichen Rätselhappen und interessantem Abenteuer geht ein weiteres Mal auf.

+ wieder jede Menge kniffliger und intelligenter Rätsel
+ hübsch animierte Storysequenzen
+ Minispiele mit Tiefgang
+ umfangreichere Spielewelt als gewohnt...

- ...dadurch aber auch mehr Herumlauferei
- echte neue Ideen gibt es keine
- Story hat zwischendurch leichte Hänger

Ulrich Steppberger meint: Professor Layton ist wie ein guter Freund, der einen einmal im Jahr besucht: Er bleibt ganz der Alte und man freut sich, wenn er wieder da ist. ”Die verlorene Zukunft” setzt gelungen auf die Abenteuer-Rätsel-Mischung und hält das gewohnt hohe Niveau. Die neue Geschichte ist für mich nicht ganz so reizvoll wie die des Vorgängers, doch dafür gibt es mehr Rätsel und bessere Minispiele.

85
M Reizvolles Knobel-Abenteuer mit großem Umfang und viel Pfiff, das ­wohlweislich auf Experimente verzichtet. M
M!-Rating 85 von 100       Grafik 6 von 10       Sound 7 von 10       Singleplayer 9 von 10       Multiplayer 0 von 10
Jahr 2010      Region PAL      Test erschienen in der M! Games
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Kommentare

Bild von DerSebomat

Oh Mann, und ich hab meinen DS verkauft........:-(

It only ends once. Everything else that happens before that is just progress.

Bild von goldensunny

Der beste Teil bisher, gute Story und knackige Rätsel, wo die meisten auch ohne iNet-Hilfe lösbar sind.

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