
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Zum dritten Mal begleiten DS-Gehirnakrobaten den britischen Knobel-Professor Layton und seinen jungen Assistenten Luke bei einem rätselhaften Fall. Es geht um Die verlorene Zukunft und die Frage, was eine explodierende Zeitmaschine mit dem Niedergang des futuristischen London zu tun hat. Das denkende Duo reist deshalb vor und zurück durch die Zeit und klaubt sich wie gewohnt Hinweise zusammen. Die Spielmechanik hat sich nicht geändert: Wie bei den Vorgängern tippt Ihr Euch per Stylus durch gezeichnete Umgebungen, sucht sie nach Münzen ab und beginnt Gespräche mit Passanten. Die sind meist Plaudertaschen, rücken ihre Informationen aber erst heraus, wenn Ihr eines der zahlreichen Rätsel löst. Von Logikfragen über Rechenaufgaben bis zu optischen Täuschungen und Schiebepuzzles ist wieder die ganze, teils ganz schön knifflige Puzzle-Schar auf dem Modul. Der Frustvermeidung haben sich die Entwickler doppelt gewidmet: Nun könnt Ihr neben den drei gewohnten Hinweisen für zwei Hilfemünzen einen zusätzlichen ’Supertipp’ erwerben, der die Auflösung besonders leicht macht. Natürlich hat der Professor im Handgepäck wieder liebgewonnene Extras wie drei Minispiele, bei denen Ihr Bilderbücher mit Stickern füllt, einen Papagei über Trampolins hüpfen lasst oder das ’Layton-Mobil’ mit Richtungspfeilen gen Ziel leitet.
Überraschend oder revolutionär ist das zweifelsohne nicht, doch daran sollte sich niemand stören: Die Mischung aus bekömmlichen Rätselhappen und interessantem Abenteuer geht ein weiteres Mal auf.










