ZombiU – im Test (Wii U)

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Angsterfüllt blicke ich auf das Display des Controllers – irgendwo in meinem virtuellen Rucksack hatte ich doch Ersatzpatronen verstaut. Plötzlich ertönt ein bedrohliches Knurren, darauf ein wildes Fauchen. Ich bin entdeckt worden! Ich versuche mich zu beruhigen. Da endlich, die gesuchte Munition. Mit einem Fingerwischer schiebe ich die Projektile auf das Pistolensymbol und blicke zum TV hoch. Keine Sekunde zu früh. Ein Zombie mit abgefaulter Nase und hasserfülltem Blick eilt auf mich zu. Reflexartig reiße ich die nachgeladene Waffe hoch und drücke ab. Die erste Kugel fegt dem Untoten die halbe Schädeldecke weg, der zweite Treffer erledigt den Rest – der kopflose Leichnam sinkt schlaff zu Boden. Ich atme tief durch. Das war knapp, so gerade noch einmal überlebt. Was für ein Horror – Survival Horror!

Willkommen in London, willkommen in der Hölle. Denn die englische Kapitale gleicht einem Schlachtfeld des Schreckens. Infolge einer mysteriösen Seuche wurde beinahe die gesamte Bevölkerung in blutgierige Zombies verwandelt, eine Handvoll Nichtinfizierter kämpft ums Überleben. Einer (oder besser gesagt mehrere) davon seid Ihr. Denn Ubisofts Wii-U-Launchtitel verfolgt einen ungewöhnlichen Spielansatz. Anstatt Euch einen Helden mit definierter Geschichte vorzugeben, schlüpft Ihr in die Rollen von Durchschnittsbriten. Egal, ob (ehemaliger) Trucker oder Personenschützer, ob Männlein oder Weiblein – keine Figur verfügt über besondere Talente oder Schwächen. Im Gegenteil, jeder Charakter ist eine leere, digitale Hülle für den Spieler. Haucht Euer Alter Ego sein Bildschirmdasein aus, wird Euch postwendend ein frischer Charakter zur Verfügung gestellt. Und alle Figuren haben dasselbe Ziel: die Flucht aus der Zombiehauptstadt.

Keine Sorge: Auch wenn das Konzept der austauschbaren Spielfiguren unkonventionell und wenig Spannung verheißend klingt, bleibt ZombiU im Kern doch eine klassisch strukturierte Spielerfahrung. Dreh- und Angelpunkt für Eure Ausflüge ist das Safehouse, eine improvisierte Basisstation irgendwo in der Londoner U-Bahn. Hier wird nach dem letzten Ableben nicht nur der nächste 08/15-Flüchtling generiert, die Homezone verfügt auch über eine Werkbank für Waffenupgrades und eine Lagerkiste für Gegenstände.

Verantwortlich für all die Annehmlichkeiten zeichnet Prepper. Dieser mysteriöse Fremde steht nicht nur über Funk mit Euch in Kontakt, er versorgt Euch auch mit Missionszielen und scheint insgesamt mehr über die unheilvolle Seuche zu wissen, als er vorgibt. Ein Open-World-Spiel ist ZombiU entsprechend nicht. Der halboffene Aufbau mit voneinander getrennten Arealen, aber flexiblen Erkundungsrouten, erinnert vielmehr an BioShock. Der Story folgend, besucht Ihr die einzelnen Schauplätze, könnt später aber auch in bereits bekannte Gebiete zurückkehren, um etwa mit neuer Ausrüstung vormals unzugängliche Bereiche zu erforschen.
Buckingham-Palast, Wohnviertel oder Untergrundtunnel sind durch ein Kanalsystem mit dem Safehouse verbunden. Habt Ihr den Gullideckel im jeweiligen Areal geöffnet, wechselt Ihr per Schnellreisefunktion zwischen Hauptquartier und Missionsgebiet. Die Schauplätze selbst bieten mit geheimen Gängen, Luftschächten oder einseitig entriegelbaren Türen zwar ein gewisses Maß strategischer Freiheit – mit einem Dishonored ist das Leveldesign aber nicht zu vergleichen.

Angst vorm Verlaufen müsst Ihr also nicht haben. Vielmehr sind die namensgebenden Wiedergänger das Salz in der Survival-Horror-Suppe. Die fauligen Fieslinge tauchen zwar lange nicht so zahlreich auf wie etwa in Left 4 Dead, sind dafür aber umso tödlicher. Ein gegnerischer Hieb und Eure Energieleiste schrumpft beträchtlich. Einmal in Umklammerung gebissen, schon wird Eure Spielfigur selbst zum Untoten – und Ihr startet mit einem frischen Charakter im Safehouse. Der bisher erreichte Spielstand bleibt dann zwar erhalten, die mitgeführten Gegenstände sind jedoch futsch. Es sei denn, Ihr tötet beim nächsten Versuch den mittlerweile zombiefizierten Ex-Helden und nehmt dessen Güter wieder an Euch. Ein Risiko, das wir gern eingehen, denn Medizin, Waffen und Munition sind überaus kostbar.

Trotz entsprechender Perspektive ist ZombiU also kein Ego-Shooter im konventionellen Sinne. Wer in Genre-Manier losmarschiert und auf ein fettes Wummenarsenal vertraut, wird enttäuscht. Zwar finden sich im Spielverlauf Pistolen, Gewehre, Schrotflinten und Armbrüste, doch Munition ist rar gesät. Außerdem verursacht lautstärkeintensiver Schusswaffeneinsatz in der Regel mehr Probleme, als er löst. Denn Lärm lockt weitere Seuchenopfer an. Gleiches gilt für grelles Taschenlampenlicht. Heimliche Naturen wählen als Standardwaffe ein Holzpaddel: Dessen Zerstörungskraft hält sich zwar in Grenzen, dafür ist die Ruderhilfe lautlos im Gebrauch und gehört zur Basisausrüstung. Wer die Schläge richtig timt, haut mit ein paar Treffern auch den härtesten Zombieschädel zu Klump. Stürmen jedoch gleich mehrere Feinde auf Euch zu, hilft das Paddel eher wenig. Da muss schon ein Ballermann her. Je häufiger sich eine Figur zudem im Umgang mit einer bestimmten Schusswaffe versucht, desto sicherer wird sie darin. Dieser Fortschritt geht nach dem Exitus allerdings flöten. Lediglich seltene Waffenupgrades wie größere Magazine, höhere Schussfrequenz oder geringere Streuung bleiben auch der Nachwelt enthalten.

Glücklicherweise könnt Ihr Euch die gnadenlosen Gesetze der Untotenrepublik aber auch zunutze machen, worin einer der Hauptreize des Ego-Abenteuers liegt. Zündet Ihr etwa eine Leuchtrakete, werden die beißfreudigen Biester wie magisch vom grellen Schein angezogen. Darauf eine gut gezielte Granate oder ein Molotowcocktail und schon seid Ihr die Probleme auf einen Streich los. Innerhalb von Gebäuden wiederum empfiehlt es sich, Türen nach dem Durchschreiten wieder zu schließen. Die Gammelgehirne sind nämlich zu dumm, Klinken zu drücken und probieren es mit Gewalt. Eure Vorteile: Ihr hört nicht nur, wenn die Zombies versuchen, die Tür zu knacken. Die temporäre Blockade verschafft Euch unter Umständen auch wertvolle Zusatzsekunden zur Flucht. Sicherheitsfanatiker vernageln die Pforte mit Brettern – das hält die Bande noch länger auf.

Wichtigstes Werkzeug im Kampf ums Überleben sind jedoch nicht Pistole oder Holzbrett, sondern das Prepper-Pad. Dieser Hightech-Scanner liegt im wahrsten Sinne des Wortes in Euren Händen, denn er ist untrennbar mit den Funktionen des Wii-U-GamePads verbunden. Über das Touchpad greift Ihr auf das Rucksackinventar zu, blättert in gefundenen Zeitungsschnipseln oder studiert die Levelkarte. Ihr könnt zudem je bis zu drei Ausrüstungsgegenstände in Slots für den Schnellzugriff links und rechts auf dem Touchscreen ablegen. Diese sind alsdann – zumindest für Zocker mit normal großen Händen – direkt mit dem linken bzw. rechten Daumen anwählbar.

Die angesprochene Scan-Funktion sendet auf Wunsch eine Art Sonarwelle aus, die Wesen im Umkreis als rote Punkte markiert. Ob es sich dabei allerdings um einen hungrigen Halunken handelt oder lediglich eine harmlose Ratte umherhuscht, verrät Euch das Signal nicht. Hierfür müsst Ihr dann schon selbst ran: Auf Knopfdruck schaltet der Scanner nämlich in den manuellen Suchmodus. Dabei haltet Ihr den Touchscreen wie eine Kamera vors Gesicht und sucht die Umgebung via Gyroskop (alternativ auch einfach per Analogstick) nach wichtigen Dingen ab. So werden Zombies oder Itemkisten eindeutig markiert. Mit späteren Scanner-Updates könnt Ihr sogar von Weitem analysieren, ob ein Untoter (oder auch ein Wandschrank) überhaupt einen plündernswerten Gegenstand besitzt, für den sich das Vordringen in gefährliches Gebiet lohnt.

Grundsätzlicher Stressfaktor und Spannungsmoment: Egal, ob Ihr die Karte studiert, die Gegend scannt oder Eure Ausrüstung verwaltet – das Spiel läuft gnadenlos weiter, wenn Ihr den kleinen Bildschirm des GamePads studiert. Und wer weiß, was sich in dieser Zeit auf dem großen Bildschirm anschleicht…

Colin Gäbel meint: Ehrlich gesagt, hatte ich befürchtet, dass uns Ubisoft wie damals zum Wii-Start mit Red Steel einen letztlich blassen 08/15-Shooter auftischt. Wie man sich täuschen kann! Schon das Etikett Ego-Shooter wird ZombieU nicht gerecht. Der hochatmosphärische Horrortrip strotzt nur so vor interessanten Ideen, die zu einem Action-Adventure der ganz eigenen Art verschmelzen. Klar, vieles kommt einem bekannt vor: Die geführte Freiheit erinnert an BioShock, der Echtzeitterror und das Wiedererbeuten verlorener Items an Dark Souls. Aber ZombiU ist weit mehr als die Summe seiner Teile. Die Horrorstimmung kommt dank hervorragender Akustikkulisse inklusive toller deutscher Sprecher, fieser Untoten-Sounds und gezielter Musikeinsätze bestens rüber. Gleiches gilt für die optische Seite mit vielseitigen Schauplätzen, tollen Wettereffekten und herrlich ekligen Zombievisagen. Das i-Tüpfelchen stellt für mich aber die Einbindung des GamePads dar: Die vielseitigen Funktionen des Wii-U-Controllers werden – von ein paar hausbackenen Minispielen abgesehen – doch tatsächlich sinnvoll genutzt! Speziell der regelmäßige Blickwechsel zwischen Scanner und TV verdient Lob. Eine beispielhafte Einbindung einer neuen Peripherie, die nicht aufgesetzt wirkt, sondern einen echten spielerischen und atmosphärischen Mehrwert schafft.

  • spannender Zombie-Horror ohne Kompromisse
  • insgesamt 12 Hauptmissionen
  • macht sinnvollen Gebrauch vom GamePad-Touchscreen
  • trotz teils heftiger Gewalt ungeschnitten

Spannender Überlebenstrip, der knackig-brutale Ego-Action, flexible Spielstrategien und tolle GamePad-Features verbindet.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound
26 Kommentare
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25. November 2013 14:33

also das Game ist echt Hammer! Kann die schlechten Reviews absolut nicht nachvollziehen – ich stimme mit dieser Wertung absolut überein.Beim Spielen kommt absolute Horroratmospäre und Spannung auf – und das Gamepad ist echt klasse eingebunden, ein derartiges Spielgefühl habe ich so noch nie erlebt.Ich würde sogar behaupten: für Horrorspiel Fans lohnt sich die WiiU extra für dieses Spiel.Hoffentlich kommt ein Nachfolger und andere Entwickler nehmen sich ein Beispiel, was für Möglichkeiten sich auf der WiiU – auch was Survival-Horror betrifft – ergeben können.

dmhvader
20. Dezember 2012 9:55

Habe gestern eine total spannende Situation erlebt: Musste Benzin für meinen Schutzraum-Generator holen – gibt’s aber nur bei einer Tanke mitten in London! Der Weg dahin war schon fies: Zum Teil vermiente Spielplätze und hinterhältige Zombies, die ich aber mit Gewehr und Pistole relativ einfach wegpustete! Als ich bei der umzäunten Tanke ankam, hatte ich keine Munition mehr, nur noch 2 Feuerwerkskörper! Links an der Seite am Zaun war die Tür! Davor liefen drei Zombies rum, mit denen man sich besser nicht anlegt – einen kriegt man mit dem Knüppel noch platt nach ‘ner Minute draufkloppen, aber gegen 3 hat man absolut keine Chance! Dann verliert man ja seinen aktuellen Charakter und muss den als Zombie erst aufsuchen, killen und plündern, damit man alles (z.B. auch die Waffen) wieder bekommt! Ich hab dann in die Ecke der Tanke einen Feuerwerkskörper geschmissen – da rannten die drei Zombies hin! Ich schnell zur Tür, die war aber leider verschlossen! Ich musste dann sekundenlang mit ‘nem Dietrich – ähnlich wie bei Skyrim – das Schloss auf dem Bildschirm des Controllers knacken! Inzwischen ging das Feuerwerk aus und die Stinker hatten mich wieder bemerkt….sie rannten auf mich zu, was ich auf meinem großen Fernseher gut sehen konnte! Habe dann wirklich auf die letzte Sekunde die Tür öffnen und eintreten können – meine Pumpe lief da echt auf Hochtouren!

dmhvader
18. Dezember 2012 11:53

Habe es gestern noch mal ein paar Stündchen weitergezockt und habe mittlerweile raus, wie das Spiel tickt und setze jetzt auch den Scanner öfters ein, um Gegenstände zu finden etc.! Macht jetzt richtig Spaß, vor allem wenn man das Jagdgewehr hat! 😉 Übrigens kann man Zombies ganz gut auf erhöhten Positionen wie Kisten und hinter offenen Fenstern, kleinen Mauern o.ä. mit dem Paddel bekämpfen, sogar die härteren Cops mit Helm: Wenn die nach ein paar Schlägen immer noch aufstehen, huscht man einfach wieder schnell übers Fenster auf die andere Seite und haut weiter drauf, bis sie platt sind! Zumindest gegen einen klappt das ganz gut! 😉

Croc
17. Dezember 2012 20:56

[quote=Dragons Dogma]

Ich kaufe mir wegen dem auch nur noch das M Games Magazin finde sie beurteilen alle Konsole sehr Fair auch über die WiiU.

[/quote]*hust*… also wenn ich mir immer noch Nintendo-Konsolen kaufen würde, würde ich mir teilweise unfair behandelt vorkommen, so gut wie jeder Test für Nintendo-exklusive Spiele is sehr gut bis genial. Da muss man sich doch fragen… “”kann das noch mit rechten Dingen zugehen? Ich guck lieber mal über den M!-Rand hinaus und guck, was andere zu den jeweiligen Spielen sagen””… hmm, und sehr oft sehen diese das dann doch n bisschen kritischer ;)Ich persönlich fühl mich mit den Tests für “”meine”” Konsole hier aber sehr gut bedient… knallhart und ohne Kompromisse 🙂

Dragons Dogma
17. Dezember 2012 20:31

Ja ZombieU ist wirklich eine Mutprobe spiele es jetzt auch ne Weilchen ich bin meistens mit schritt Tempo und immer voll aufgezogne Knüppel unterwegs, bin jetzt im Buckingham Palast meistens mach Ich Selbstmord wenn eine Horte Zombie auf mich zu Kommt und Ich keine Schoss mehr habe, da kann Ich wieder alles einsammeln und die meisten Zombies sind dann auch gekillt, mit dem Gamepad komm Ich super klar find es super eingebaut wäre ohne dieses Pad weniger Interessant.Ich kaufe mir wegen dem auch nur noch das M Games Magazin finde sie beurteilen alle Konsole sehr Fair auch über die WiiU. Gamepro ist nicht mehr das was wes mal wahr,

donkiekung
17. Dezember 2012 20:26

Auch ich hatte die Befürchtung, dass es ein Zombi-Shooter wird. Zum Glück, ist es das nicht. Sondern ein echter Überlebenskampf. Ein wirklich starker und eigenständiger Titel zum Start der WiiU. Nett auch, das man ein paar Dinge ausprobieren kann. Zum Beispiel sehr früh im ersten Aussengelände: Da kommt ‘ne ganze Menge Zombis, da ich die Türe aufgebrochen hatte. Also nix wie weg, um die Ecke. Die Zombis hinterher, bis eine Barikade sie hinter einem Zaun aufhält. Dann das Benzin-Fässchen rübergeschoben und ein Schuß aus der Pistole löst 6 Probleme auf einmal in ein paar zappelende Fäuersäulen auf. Irgendwann hat’s mich natürlich doch erwischt. Dann sehe ich meine zombivizierte ehemalige Figur mit meinem Rucksack 😉 Na ja, nicht lange, da trug ich ihn wieder. Gelungender Titel und nicht umsonst neben dem dicken Klemptner einer der zwei Pflichtkäufe.

Wichtgestalt
17. Dezember 2012 18:31

Wer macht den bitte hier jemanden fertig? Der Großteil schreibt doch nur, warum ihm ZombiU gefallen hat.JamesEarlCash springt bei fast jeder Nintendo News irgendwo aus dem Gebüsch und trollt rum. Es nervt halt.

D00M82
17. Dezember 2012 18:13

Da schreibt EIN User, dass er das Spiel doof findet und alle wollen ihn fertig machen.Willkommen im Nintendo Fanboy Land 🙂

Digger Boomshot
17. Dezember 2012 16:49

Klingt super.

dmhvader
17. Dezember 2012 15:44

Der Test geht in Ordnung – ist echt ein gutes Spiel geworden! Allerdings für meine Nerven schon etwas zu heftig – habe mich bisher nicht getraut, nach dem heftigen Buckingham Palast-Abschnitt weiterzuzocken, denn man muss schon voll dabei sein, damit man nicht wieder drauf geht und seine nützlichen Sachen einbüst! Mal eben so zwischendurch zocken is also nicht drin! Werde es die Tage schön abends mal wieder angehen – und mir dazu ein paar Bierchen zur Beruhigung genehmigen!

Ravingrabbid
17. Dezember 2012 15:32

Anscheinend kommt ZombieU bei den Core-Gamern ja richtig gut an,während die versammelte Fachpresse (außer M!) wohl eher verhaltener Meinung ist. Mich freut die gute Wertung,da der Titel echt eine Chance verdient hat. Wenn Ubisoft die Absicht hat einen Nachfolger zu entwickeln dann sollen sie sich ein Beispiel an Dark/Demon Souls nehmen. Mehr vom altbewährten und etwas mehr Feinschliff und ZombieU2 wird ne Granate!P.s: Fazit von der Gamepro: Nettes Survivalhorrogame,aber das Gamepad bietet keinen Mehrwert. Ein normaler Controller hätte es auch getan.Wie bitte!? Anscheinend haben die das Game nicht richtig gespielt und bis zum Schluss(falls die überhaupt so weit gekommen sind) nicht kapiert wie man die Funktionen des Gamepads richtig benutzt.Wieder mal ein Beweis dafür, das es sich hier nur um eine Gruppe Hobbyjournalisten handelt.

17. Dezember 2012 15:05

[quote=schnitzel78]

@ScrillaScar: Warum glühst du so blau?

[/quote]Die Core-Gamer-Aura!!! 🙂

schnitzel
17. Dezember 2012 14:11

@ScrillaScar: Warum glühst du so blau?

Max Snake
17. Dezember 2012 14:06

@ James Earl Cash Wenn man keine Ahnung hat einfach fresse halten.

17. Dezember 2012 13:41

[quote=JamesEarlCash]

Selten so ein eindimensionales, stupides Geknüppel wie ZombiU gesehen.
Aber die M! liebt anscheinend Zombiegames, gab ja auch schon 80% für den Totalausfall Resident Evil Raccoon City.

[/quote]Kann man solche Trolle nicht einfach sperren

17. Dezember 2012 13:29

Außerdem schade dass niemand wirklich vom Survivor-Modus redet, der das Spiel erst so richtig interessant und recht schwierig macht. Hab den normalen Modus nach einem Drittel aufgehört zu spielen und den Survivor-Modus+Epilog und optimalem Ende inklusive- durchgezockt. So stolz war ich seit dem Durchspielen von “”Shinobi”” auf dem Game Gear nicht mehr 🙂

Christian xy
17. Dezember 2012 13:27

ZombiU bietet genau das was die alten Resident Evil Teile auch schon boten mit dem Unterschied das ZombiU ein Ego-Shooter mit guter Steuerung ist. Aber sonst sehr ähnlich, wenig Munition, jeder Gegner ist anspuchsvoll und kann das Spielende bedeuten und vor allem macht das Spiel Angst.@ James, wenn du ZombiU lange genug spielst ca. 10 – 15 Minuten dann findest du auch noch weitere Waffen als nur den Knüppel.@ Maniacim Test steht nichts über den Muliplayer Mode, dieser spielt sich dank dem Tablett mal komplett anderst als in anderen Spielen. Der Spieler mit dem Tablett sieht eine Map aus der Vogelperspektive und verwaltet strategie-Spiel-mäßig eine Zombihorde, welche er nach und nach upgraten darf und durch neue Zombiarten erweitern kann.Spiele 2 zockt ganz klassisch auf dem großen TV.Diese Kombination macht mir/uns eine menge Spass. Etwas Vergleichbares ist derzeit auf anderen Konsolen nicht möglich.

17. Dezember 2012 15:07

[quote=JamesEarlCash]

Selten so ein eindimensionales, stupides Geknüppel wie ZombiU gesehen.
Aber die M! liebt anscheinend Zombiegames, gab ja auch schon 80% für den Totalausfall Resident Evil Raccoon City.

[/quote]Das “”stupide Geknüppel”” wird schnell zum taktischen Nervenkrieg. Mit draufhauen wirst du spätestens beim ersten “”Explosionszombie”” nicht weit kommen 🙂 Sowas kann nur jemand behaupten der dieses Spiel nie gespielt hat.

fear-effect
17. Dezember 2012 12:55

Für einen eigenständigen Launch-Titel hervorragend. So muss Survival-Horror sein. Mir fehlt nur etwas Feintuning.Eines der besten Spiele des Jahres, neben The Witcher 2 und The Walking Dead.

CafeSan
17. Dezember 2012 12:55

Es ist Langsam, dunkel, eng, ungemütlich und gnadenlos konsequent, wenn man mist macht! Also das was ich an Survival Horror liebe! XD Ich sehe aber durchaus, dass das genre ein wenig nische ist und viele vlcht mit dem Spielstil nicht mehr so klar kommen, bzw. damit zufrieden sind, was viele der wertungen imo ganz gut erklärt. Jedem der diesem Genre nicht abgeneigt ist, kann ich das Spiel aber nur empfehlen. ich persönlich hätte jedenfalls nicht gedacht, dass mich ein zombie-setting nochmal so mitnehmen könnte.^^

Spriggan
17. Dezember 2012 12:38

Mir ist bei den verschiedensten Test’s, welche ich nun schon über dieses Spiel gelesen habe, v.a. eines aufgefallen, nämlich das die Wertungen relativ unbeständig sind. Von daher werde ich mir den Titel einfach mal ausleihen und mir mein eigenes Bild davon machen… ^^

Wichtgestalt
17. Dezember 2012 12:31

Ach, James, ich halte jede Wette, du hast keine WiiU (Wenn doch, kannste mich ja gerne im Miiverse besuchen;-)) Von daher: Es einfach mal mit Dieter Nuhr halten.

17. Dezember 2012 12:20

Selten so ein eindimensionales, stupides Geknüppel wie ZombiU gesehen.Aber die M! liebt anscheinend Zombiegames, gab ja auch schon 80% für den Totalausfall Resident Evil Raccoon City.

Next Snake
17. Dezember 2012 11:53

Ich habe jetzt schon einige Stunden mit ZombiU verbracht, und bin einfach nur begeistert, auch wenn viele den Vergleich nicht mögen, aber für mich ist ZombiU das (viel) bessere Resident Evil. Endlich erlebe ich hier wieder diese nackte Angst eines Survival-Horror, die Nervenanspannung, wenn ich langsam durch einen dunklen Gang schleiche, mich nicht traue meine Taschenlampe zu benutzen, da ich gerade ein Geräusch gehört hatte, und mit der Lampe keinen dieser Untoten anlocken möchte.Die wenigen Vorräte, die man findet, dazu das geringe Inventar, wo man immer entscheiden muss, was ich einsammle und was doch lieber liegen lasse.Am meisten ärgere ich mich über das teils plötzliche Ableben meines gerade lieb gewonnenen Charakters, da habe ich gerade ein meinem eigenen Spiel angepasstes Inventar, und werde durch einen überraschenden Tod in eine neue frische Person versetzt, jedesmal sehr ärgerlich, zumal ich doch oft Sterbe.Besonders interessant finde ich die Möglichkeit, das Spiel nach meinen Regeln spielen zu können, mir macht es sehr viel Spass, einzelne Zombies einer größeren Gruppe nacheinander anzulocken, den einen zu bekämpfen, den nächsten anzulocken, bis die Gruppe ausgeschaltet ist.Gefährlich wird es, wenn zwei oder mehr Zombies auf meine Anlockung reagieren, da kommt in mir immer wieder Panik auf, da es sehr schwer ist mehrere Zombis gleichzeitig zu bekämpfen, und man meist eher den Tod, und dadurch den Verlusst seiner mühevoll zusammengesuchter Ausrüsstung hat.Besondere Schockmomente hatte ich auch schon, als ich die Umgebung als gesäubert hielt, nach Gegenständen Scannen wollte, und beim drehen des Scanners mich plötzlich eine Zombivisage auf meinem Scanner/Tabletkontroller anblickte, mich direkt packte und (mal wieder) zu Tode biss.Für mich als Survival-Horror Fan endlich mal wieder ein richtig gutes Spiel, nicht ganz perfekt, aber gerade auch für einen Starttitel unglaublich gut gelungen.

Piotr_Rhodanov
17. Dezember 2012 11:42

Mein Highlight dieses Jahr neben Saints Row 3

legend
17. Dezember 2012 11:32

Das Testurteil deckt sich (wiedermal) exakt mit meiner Meinung.ZombiU ist wirklich ein tolles Game geworden. Meine (hohen) Erwartungen wurden durchaus erfüllt.In meinen Augen ist damit entgültig der Beweis erbracht, dass das GamePad nicht nur ein Gimmick ist sondern für eine echte Intensivierung der Spielerfahrung sorgt. Und das ganz ohne Fuchteln und Hampeln!Nochmals: Absolute Kaufempfehlung für alle nervenstarken Wii U-Besitzer!