Warhammer 40,000: Mechanicus II – im Test (PS5)

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Mehr als siebeneinhalb Jahre nach dem Debüt des Rundenstrategie-Geheimtipps Mechanicus geht das Sequel ins Rennen. Thematisch dreht sich diesmal alles um den Planeten Hekateus IV. Das Imperium würde ihn ­gerne vollständig in eine Fabrikwelt umfunktionieren, muss jedoch schon bald feststellen, dass hier die mächtigen Necrons beheimatet sind. Diese ­Ausgangssituation resultiert in zwei narrativ eng miteinander verwobenen Kampagnen, zwischen denen Ihr nach Abschluss des soliden Tutorials frei wählen könnt. Jede davon hält Euch mindestens 20 Stunden bei der Stange und rückt die Perspektive einer anderen Fraktion mit individuellem Spielstil in den Fokus. Während die Truppen von Adeptus Mechanicus (sozusagen das technokratisch-religiöse Fundament des Imperiums) und dessen Anführer Magos ­Dominus Faustinius von starken Fernkampf- und Unterstützungs­fähigkeiten profitieren, zahlreiche Einheitensynergien aufweisen und Deckungen in der Umgebung sehr effektiv nutzen, sind die ­Necrons in der Lage, eliminierte Einheiten nach einigen Runden wieder zum Leben zu erwecken und Schutzbarrieren zu zerstören.

Der Spielaufbau wurde im Vergleich zu Teil 1 leicht angepasst. So gibt es nun etwa eine Planetenkarte, in der man Regionen erobern, Sektoren verteidigen und Ressourcen verwalten muss. Erkundungsabschnitte laufen jetzt weitgehend automatisiert ab und konfrontieren Euch lediglich noch mit Multiple-Choice-­Situationen, was den Spielfluss verbessert. Linear bleibt die Story dadurch trotzdem. Das freie Skillen und Ausrüsten von Helden wurde aus Zugänglichkeitsgründen gestrichen. Stattdessen erfolgt die Anpassung nun über freispielbare Relikte. Gleichzeitig sind Helden durch diese Designentscheidung nicht mehr so übermächtig wie zuvor und deutlich mehr auf ihre Begleiteinheiten angewiesen.

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