Assassin’s Creed Brotherhood – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Screenshot von Assassin’s Creed: Brotherhood
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Seite 2

Ezio, den wir fortan steuern, ist bereits im Besitz des gesuchten ­Artefakts. Doch nach einem Angriff auf dessen Villa in Monteriggioni ist nicht nur der Edensplitter weg, auch Onkel Mario ist tot – Grund genug für Ezio, seinem neuen Widersacher ­Cesare Borgia nach Rom zu folgen. Doch um dem einflussreichen Feldherrn unter der Gunst seines päpstlichen Vaters Einhalt zu gebieten, muss Ezio das ­darbende Volk auf seine Seite bringen und die Bruderschaft der ­Assassinen ­aufbauen.

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern konzentriert sich Brotherhood auf nur eine Stadt, wenn auch mit mehreren Vororten und Randgebieten. Die ’ewige Stadt’ Rom ist mit Architektur aus Antike, Mittelalter und Renaissance überraschend vielseitig und die eindrucksvollen Lichtstimmungen suchen einmal mehr ihresgleichen. In dicht bevölkerten Straßen gibt es an jeder Ecke Neues zu entdecken. Mal eilt ein bettelndes Dreigespann alter Weiber herbei, ein Passant kehrt die Straße, dann wieder spielt ein Musiker auf, Pärchen liebkosen sich und geschwätzige ­Herolde verkünden Neuigkeiten.

Dazwischen erschließt sich Ezio all die Spielelemente, die schon Teil 2 so mitreißend machten, erneut und bekämpft Soldaten des Borgia-Clans. Mehr noch als im Vorgänger stopfen die Entwickler die Spielwelt voll mit Beschäftigungsangeboten – sammelt über 100 Flaggen und eine Ladung Federn und Schätze, absolviert Zahl X von diesen Attentaten und Menge Y von jenen Verfolgungsjagden. Erklimmt Aussichtstürme, befreit 18 Stadtgebiete vom Einfluss der Borgia-Statthalter oder erkundet sechs pfiffige Jump’n’Run-Katakomben, um die Rüstung des Brutus zu erhalten. Obendrein nehmt Ihr Aufträge von verbündeten Gilden entgegen, schickt Kameraden des Assassinenordens auf Auslandseinsätze, erschleicht Pläne von da Vincis Kriegs­maschinen und zerstört die Todbringer – oder treibt ganz einfach Schabernack in den Gassen Roms.

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