EA Sports UFC 6 – im Test (PS5)

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Viel anders als der fast drei Jahre alte Vorgänger macht EA Sports UFC 6 nicht. Beim Kampf im Octagon wurde vor allem Feintuning betrieben und auf Einsteigerfreundlichkeit geachtet. Abseits des ausführlichen Tutorials gibt es viele Optionen, um die Komplexität des Mixed Martial Arts zu automatisieren und zu reduzieren. Mit vereinfachter Steuerung wird das Spiel zwar zum reinen Button-Geklopfe, bietet dadurch aber die Gelegenheit, sich Stück für Stück an die Materie heranzutasten.

Serienkenner werden sich ­dagegen schnell heimisch fühlen und Takedowns, Submissions sowie Konter geschickt miteinander kombinieren. Neben allgemeinen Anpassungen der Kämpfereigen­schaften ist das Flow-System die wichtigste Neuerung. Dieser Modus verstärkt kurzzeitig die Fähigkeiten der Talente und ist ideal, um Aufgabegriffe oder den ­nächsten Knockout vorzubereiten.

EA Sports UFC 6 spielt sich insgesamt nicht gravierend anders, sondern letztlich nur einen Tick flüssiger und gefälliger als zuvor. Dennoch sollte man keine Simulation erwarten: Das Stand-up dominiert weiterhin sehr deutlich und die Häufigkeit der Blutbäder zwecks Effekthascherei ist schon arg übertrieben. Trotzdem ist der Wiedererkennungswert groß. Dazu passt auch der schnittige Storymodus ”Das Vermächtnis”, in dem Ihr die Sorgen und Nöte des MMA-Aufsteigers Chris Carter nachspielt. Das leitet gelungen zur Karriere über, die sich trotz kleinerer Neuerungen und vieler Trainings-Minigames zu stark am Vorgänger orientiert. Gekrönt wird das Ganze von reichlich freischaltbaren Individualisierungsobjekten und Kämpfern.

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