The Legend of Heroes: Trails Beyond the Horizon – im Test (PS5 / Switch / Switch 2)

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Eine kurze Einordnung; Falcoms Trails-Reihe ist ein in sich geschlossener Teil der The Legend of Heroes-Reihe, die 1989 mit Dragon Slayer: The Legend of Heroes begann. Sie teilt sich derzeit in vier große Storybögen auf, die über ihren Handlungsort definiert werden und sich teils zeitlich leicht überschneiden, aber generell chronologisch erzählt werden. Den Anfang macht der Liberl Arc, der gerade mit den Remakes von Trails in the Sky neu aufgelegt wird. Darauf folgen die Crossbell-Episoden, die Erebonia-Spiele und die aktuellen Titel in der Republik Calvard, die mit Trails Through Daybreak begannen. Das bereits 2024 in Japan erschienene Trails Beyond the Horizo” schließt ­direkt an Trails Through ­Daybreak II an, führt die Geschichte um Van Arkride fort und greift dabei natürlich auch Figuren und Ereignisse früherer Episoden auf.

Zwar steht Van auch bei diesem Serienteil weitgehend im Mittel­punkt, allerdings spielen nun ­Kevin Graham und Rean ­Schwarzer – zwei Protagonisten aus früheren Serienteilen – wieder größere Rollen. Die ­Geschichte wechselt wiederholt die Perspektive und es scheint tatsächlich langsam in Richtung Finale und damit auch um das Schicksal des Kontinents Zemuria zu gehen. So ist hier etwa der Weg in den Weltraum ein zentrales Thema. Aber erwartet in diesem Serienteil trotzdem noch nicht die große Auflösung des Epos – eine weitere Episode ist bereits in Arbeit.

Spielerisch baut man konsequent auf den letzten beiden Teilen auf, vor allem das hybride Kampfsystem funktioniert nach wie vor gut. Kleinvieh-Gegner zerlegt Ihr wie in einem Action­spiel, dennoch könnt Ihr jederzeit in den rundenbasierten Modus wechseln, wo Ihr dann taktisch agiert und Zugriff auf Euer stetig wachsendes Arsenal an Spezialangriffen und Zaubern habt. Letztere weist Ihr Euren Heldinnen und Helden wie bereits in früheren Episoden über das Orbment-System zu. Wer nicht nur der zentralen ­Geschichte folgen möchte, freut sich wieder über massig Sidequests und mit dem Grim Garten hält das Spiel erneut einen großen, prozedural generierten Dungeon für Euch bereit.

hnisch und inszenatorisch folgt Trails Beyond the Horizon seinen Vorgängern: Auf PS5 und Switch 2 visiert das Spiel 60 fps an und im Handheld-Modus gibt es sogar eine 120-Hz-Option; auf der ersten Switch ist dagegen bei 30 fps Schluss.

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