Necrophosis: Full Consciousness – im Test (PS5)

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Es muss nicht immer H.R. Giger sein, wenn es um groteske Welten geht. Dragonis Games nennt als Hauptinspirationen für ­Necrophosis das Schaffenswerk des polnischen Malers, Foto­grafen und Bildhauers Zdzislaw Beksinski sowie die Romane von ”Cthulhu”-Koryphäe H.P. Love­craft. Wenig überraschend ist das visuelle, technisch blitzsauber inszenierte Design der surrealen, von einem ewigen Zerfall betroffenen Welt mit gleichermaßen abstoßenden wie faszinierenden ”Bewohnern” mit großem Abstand der eindrucksvollste Aspekt des ”psychologischen Horror-Adventures”, gefolgt von einer ominösen und beunruhigenden Sound­kulisse. Und es ist die Neugier darauf, welche verstörenden Szenarien auf der Reise noch bevorstehen, die für den Großteil der Motivation sorgt, denn spielerisch wird hier auf Sparflamme gekocht. Eingerahmt von einer vagen wie wirren Story stapft Ihr in der Ego-Perspektive durch die Welt und schlagt Euch mit schlichten Rätseln herum. Die beschränken sich meist darauf, dass irgendwo Objekte gefunden und anderswo benutzt werden müssen, Cleverness oder gar Kombinationsvermögen ist kaum gefragt. Vereinzelt kontrolliert Ihr mal andere Kreaturen, die dann genau die gleichen
Sachen zu tun haben.

Lediglich der auch enthaltene Subconsciousness-DLC erweckt kurzzeitig den Eindruck, etwas mehr Anspruch zu liefern. Doch dieser Anschein trügt und zudem endet alles recht abrupt ohne richtiges Finale.

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Spacemoonkey
23. Juni 2026 14:03

wie bei scorn hätte ich eigentlich richtig lust auf die welt aber der rest ist einfach nichts für mich