
Der Kreis schließt sich: Bediente sich Nintendo 1986 im Rahmen des ersten Metroid inhaltlich ausgiebig bei Ridley Scotts meisterhaftem Sci-Fi-Horror Aliens, geben Space Marines und Xenomorphs das Kompliment nun zurück: Für Aliens: Infestation ließ sich Entwickler WayForward (u.a. Shantae) von den zweidimensionalen Metroid-Episoden inspirieren.
Kurz nach den Ereignissen der James-Cameron-Alien-Fortsetzung von 1986 macht sich ein Trupp eisenharter Space Marines auf den Weg zur im Film weitgehend zerstörten Kolonie LV-462, um herauszufinden, was dort vorgefallen ist. Nach ein paar Scharmützeln mit Wachrobotern bekommen sie es schon bald mit herrlich ekligen Aliens zu tun...
Ihr steuert Euren Marine in Seitenansicht durch verzweigt aufgebaute Levels. Nur mit entsprechenden Schlüsselkarten könnt Ihr bestimmte Aufzüge benutzen. Manch ein Gebiet wird erst zugänglich, wenn Ihr passendes Werkzeug gefunden habt, um Dampf abzustellen, verschweißte Türen zu öffnen oder dunkle Kammern zu erhellen. Im Gegensatz zu artverwandten Titeln wie Metroid oder Konamis Castlevania ist die Spielgeschwindigkeit etwas langsamer: Nur mit gehaltener Schultertaste kann Eure Figur rennen, bei Sprints und Ausweichrollen müsst Ihr stets die Ausdauerleiste im Auge behalten.
Anfangs seid Ihr mit Pistole und Sturmgewehr ausgerüstet, gelegentlich findet Ihr einen Pack Granaten, bessere Munition oder stärkere Waffen wie die nützliche Shotgun. Anstatt ein großes zusammenhängendes Szenario zu erforschen, durchkämmt Ihr lineare, überschaubare und abgeschlossene Szenarien. Zwar bremst das Euren Forscherdrang, verhindert aber zugleich, dass Ihr Euch ziellos in zu großen Welten verlauft.
Wichtiges Element von Aliens: Infestation ist die Sterblichkeit Eurer Marines: Ihr startet mit vier mutigen Soldaten – wenn einer im Kampf fällt, ist er dauerhaft tot und ein Mitstreiter nimmt dessen Platz ein. Zwar könnt Ihr unterwegs andere Marines auflesen, um die gelichteten Reihen ’aufzuforsten’, trotzdem solltet Ihr tunlichst darauf achten, nicht zu viele Männer zu verlieren. Denn die Anzahl an Soldaten ist begrenzt und gerade den knackigen Endgegnern solltet Ihr niemals allein gegenübertreten. Gelegentlich kommt es sogar vor, dass ein gefallener Mitstreiter von den Extraterrestrischen verschleppt wird – Ihr habt dann eine gewisse Zeit, um den Kameraden zu retten. Aber Vorsicht: Ihr wisst nie, ob ihm nicht schon ein ekliger Facehugger ein Alien-Embryo verpasst hat...
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Kommentare
Großartiges Game, sauschwer.
"I await thy return, slayer of demons." (Maiden in Black)
geil, futter für meinen ds!
feel the HEAT!
genau mein ding ^^
Habs durch, fand es sehr geil!
Kann mich noch erinnern wie das spiel hier schon vornerein wegen der grafik zerissen wurde.
85%!!! - spricht ja wohl bände!