+ Streckenzahl im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt
+ unheimlich intensive Rennen
+ Geschwindigkeits- und Eliminierungsrennen bringen mehr Abwechlsung in den Karriere-Modus
+ Wasser als taktisches Element
+ krachig-bunte, stilsichere HD-Optik
- Texturqualität nur mittelmäßg
- Fahrzeuge innerhalb einer Klasse unterscheiden sich nur optisch
- einfallsreiche Spielmodi (z.B. Sprung-Wettbewerbe, Crash-Challenges) fehlen
Anfangs habe ich meine geliebten Sand- und Canyon-Strecken aus dem Vorgänger richtig vermisst – der unübersichtliche Dschungel und die etwas engeren Kurse waren mir suspekt. Mit der Zeit lernte ich aber auch die neuen Strecken auswendig und damit schätzen – sofort entflammte meine erkaltete Liebe wieder. Ich kenne kein Rennspiel, das meinen Adrenalinspiegel derart in die Höhe schnellen lässt: Ich fluche, wenn mich die LKWs in die Zange nehmen, frohlocke während eines Riesensprunges und hüpfe jubelnd auf der Couch herum, wenn ich ein Rennen im zehnten Anlauf gewinne. Dennoch hätte ich mir mehr Neuerungen gewünscht: Warum keine Cockpit-Perspektive, wieso keine Fahrschule oder einfallsreichen Challenges? Die poppigere Farbgebung lässt Umwelt und Boliden zwar weniger realistisch aussehen, als störend empfinde ich das aber nicht. Das Fahrverhalten ähnelt stark dem des Erstling: Es ist nicht sonderlich realistisch, aber Âdennoch angenehm fordernd.
85 |
Schmutzige Rennspielgranate für ÂPistenrambos und Vielflieger – dank größerem Umfang noch spaßiger als der erste Teil. |