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Tekken Hybrid (Test)
System PS3    Genre Beat'em-Up    Entwickler Namco    Hersteller Namco-Bandai    USK 16

Tekken-Project-Director Katsuhiro Harada ist schwer beschäftigt, noch nie zuvor waren derart viele Tekken-Spiele in ­Arbeit: eines für 3DS, eines für Wii U, die beiden Crossover-Klopper mit Street Fighter und im nächsten Jahr auch noch die Konsolen-Umsetzung von Tekken Tag Tournament 2.

Ein Projekt kann der gut aus­sehende Japaner zum Glück als abgehakt betrachten: Seit einigen Wochen steht Tekken Hybrid in den Läden und verfolgt gemäß seinem Namen (Hybrid = Mischling) gleich mehrere Ziele. Zum einen spült das enthaltene HD-Remake von Tekken­ Tag Tournament so mehr Geld in die Kassen als bei einer bloßen Download-Veröffentlichung. Zum anderen wird der nie in deutschenKinos gesichtete CGI-Spielfilm Tekken: Blood Vengeance auf diesem Weg einem breiten Publikum untergejubelt, das vielleicht nie über den Kauf einer eigenen Film-Blu-ray nachgedacht hätte. Dritter Pluspunkt: Die enthaltene Demo zu Tekken Tag Tournament 2 soll die Vorfreude auf das nächste echte Heimkonsolen-Tekken schüren.

Aus spielerischer Sicht ist der PS2-Starttitel Tekken Tag Tournament gut gealtert: Das Juggle-lastige Kampfsystem ist weniger spektakulär als bei SoulCalibur, befriedigt aber Einsteiger und Turnierspieler. Die 32 Kämpfer stellen einen schönen Querschnitt des Tekken-Universums der ersten­ Generation dar, dank zahlloser Kampfstile ist für jeden Beat’em-Up-Geschmack das Passende dabei. Die Tatsache, dass alle Fighter bereits freigeschaltet sind, ist nett für Multi­player-Runden, schmälert aber die  Solo-Motivation.  Einen Online-Versus-Modus gibt es leider nicht, enthalten ist dafür  Tekken Bowling – trotz kruder Kugelphysik ist die alberne Kegelrunde ein witziges Gimmick für jeden Party-Abend. Die Grafik von TTT HD
ist sauber und punktet mit nach wie vor flüssigen Animationen. Doch sowohl der Plas­tiklook der Figuren, die mäßigen Modelle als auch die groben Umgebungen stören unsere HD-verwöhnten Äuglein. Auch die plumpe Abgrenzung des rotierenden Arenabodens zu den Hintergründen wirkt aus heutiger Sicht schäbig.

Der 92-minütige, computeranimierte Tekken-Film liegt separat auf der Disc und wird über das PS3-Film­menü gestartet. Deutscher Ton ist nicht dabei, deutsche Untertitel schon. Im 3D-Modus wunderten wir uns über die sehr dezenten Tiefen­effekte, ansonsten glänzt der CGI-Streifen mit aufwändigen Hintergründen und hübschen Gesichtern. Als Extras gibt es neben vier Trailern ein gut 17-minütiges Gespräch zwischen Harada und Drehbuch-Autor Saito sowie 13 Minuten mit ’Hinter den Kulissen’-Interviews.

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Jahr 2011      Region PAL      Test erschienen in der M! Games 1 / 2012      Seite 62      Redakteur ms
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Kommentare

Bild von DanJJ

wäre für 10 euro interresant, aber dann nur mit online modus. So ist es viel zu überteuert. Hätte man als download anbieten können.

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