Ataribox – neue Infos zu Ausstattung, Preis und Termin

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Atari hat jetzt neue Informationen zur Ataribox, mit der man demnächst den Konsolenherstellern Paroli bieten will, veröffentlicht: Demnach wird die erste neue Hardware seit dem Jaguar eher ein PC als eine klassische Spielemaschine, auch wenn das Design (siehe oben) an das altehrwürdige Atari 2600 erinnern soll.

Unter der Haube der Ataribox steckt ein speziell dafür gefertigter Prozessor von AMD und Grafik-Technologie von Radeon, was leistungstechnisch in etwa einem Mittelklasse-PC entsprechen wird. Als Betriebssytem wurde Linux OS gewählt und für den TV-Betrieb angepasst – überhaupt soll die Ataribox “die volle PC-Erfahrung” mitsamt Streaming, Apps, Browser und eben auch Spielen liefern. Durch das offene System lassen sich zudem auch “kompatible Spiele von anderen Inhaltsplattformen” nutzen, wie es etwas schwammig heißt.

Je nach Sytemkonfiguration ist ein Preis zwischen 249 und 299 US-Dollar angepeilt, eine weltweite Veröffentlichung soll im Frühjahr 2018 stattfinden – eiligere Käufer erhalten demnächst die Option, via Indiegogo-Kampagne auch früher dran zu kommen.

Klingt alles soweit solide, aber eben nicht sehr nach Konsole – ob da die Zielgruppe nicht falsch eingeschätzt wird? Noch mehr Infos findet man unter anderem bei Facebook und Twitter oder auf der offiziellen Webseite zur Ataribox.

 

12 Kommentare
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ChrisKong
30. September 2017 16:57

Hat ja mit Atari soviel zu tun wie Schokoeiscrem mit Sonntagsbraten. Hier soll wirklich noch der letzte Cent rausgepresst werden, einfach auf die Nostalgiedrüse drücken.

Seska1973
27. September 2017 20:42

“kompatible Spiele von anderen Inhaltsplattformen”

Also sprich Windows Nutzer sind draussen.. Ei ei ei, nun ja, es gibt schon Spiele die auch unter Linux laufen, aber die sind überschaubar… Ausserdem, finde ich die Info nicht, wie die Spiele in die Box kommen. Ich ahne schlimmes

Scheint ne reine Streaming maschine zu sein, und ich tippe mal die wollen ihren einigen Atari Shop einführen.. Wo sollen sie sonst ihr Geld machen? Nur aus reinen hardware verkauf?

27. September 2017 20:34

Ich dachte erst das wird sowas wie die Nintendo Minis. Für den Preis einer PS4One müssen die aber echt noch mehr aus den Hütchen zaubern um mich zu begeistern.

Lofwyr
27. September 2017 16:37

Hübsch aber sinnlos.

D00M82
27. September 2017 13:58

Glaube auch, dass das Problem sein wird, eine geeignete Zielgruppe zu finden

retrofan81
27. September 2017 13:38

Glaube leider auch dass das ein Flop wird. Sowas hat einfach keine richtige Zielgruppe.

Bravopunk
27. September 2017 13:29

Ouya 2.0? Steam Machine? Das verspricht Erfolg. Nicht. 😛

Rudi Ratlos
27. September 2017 13:06

“die volle PC-Erfahrung” und dann Linux + Spiele – is’ klar…

8BitLegend
27. September 2017 12:51

Schneller Cash-Grab ohne Sinn. So wird Spielekultur entwertet.

Ziep
27. September 2017 12:26

Bevor ich den Router mies rede (was mit hoher Wahrscheinlichkeit eh so kommt), und mir möglicherweise gesagt wird, was ich für ein Miesepeter bin, würde ich doch erst mal wissen, was genau das Teil denn nachher kann. Ich ahne aber nichts gutes.

dmhvader
27. September 2017 11:25

Falls darauf auch exklusive Jaguar-Games wie AvP oder auch Iron Soldier laufen, wär ich wohl interessiert. Bloß auf die ganz alten Kamellen hab ich keinen Bock und für alle moderneren Sachen gibt’s ja die etablierten Konsolen.
Generell sollte die Kiste aber ein paar exklusive Titel auf Lager haben, finde ich.

27. September 2017 10:45

mehr infos auf der offiziellen homepage? ein paar bilder, ein trailer und “subscribe and be the first to know more”. das wars.