
| Spiel: | Ratchet & Clank: All 4 One |
| Publisher: | Sony |
| Developer: | Insomniac Games |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 12 / 2011 |
Das hat ja mal kommen müssen: Der jüngste Plan von Oberschurke Dr. Nefarious, seinen Erzrivalen Captain Qwark zu eliminieren, geht so schief, dass beide zusammen mit dem (eigentlich) pensionierten Heldenduo Ratchet und Clank in einem unbekannten Teil der Galaxie stranden. Weil dort eine neue gemeinsame Gefahr lauert, müssen prompt Freund und Feind zusammen losziehen. Zugegeben, die Story von Ratchet & Clank: All 4 One ist alles andere als originell, wird aber durch die gewohnt humorvolle Präsentation ansprechend erzählt und dient eher als Aufhänger für eine neue Ausrichtung der Serie: Diesmal schlagt Ihr Euch nie alleine durch. Bis zu vier Spieler latschen durch die Levels wahlweise on- oder offline, natürlich kann jederzeit dazugestoßen oder ausgestiegen werden. Die Charaktere spielen sich weitgehend gleich, nur eine Spezialwumme hat jeder im Arsenal, die Ihr aber ohnehin nur selten nutzt.
Wollt Ihr doch solo auf die Reise gehen, ist automatisch ein CPU-Kumpel dabei, den Ihr in Miniaturform auf dem Buckel tragt und der nur aktiv eingreift, wenn es ins Gefecht oder um Teamwork-Aufgaben geht. Das klappt in der Regel gut, nur bei Hüpfpassagen folgt Euch der Begleiter gerne mit in den Tod, statt sich selbst zu retten dank großzügiger Checkpoints stört das nicht sonderlich. Bei Rätseln, Geschicklichkeitseinlagen und den häufigen Schießereien ist gemeinsames Vorgehen Trumpf: Werft die Mitstreiter per Saugkanone über Abgründe und folgt ihnen dann mit dem Laserseil, steuert gemeinsam ein Floß oder belebt Euch gegenseitig wieder. Ballern ein oder mehrere Kämpfer zugleich mit derselben Waffe auf einen Feind, potenziert sich die Wirkung bei dicken Brocken ist das ein Erfolgsrezept.
In acht bis zehn Stunden erreicht Ihr das Finale. Versteckte Geheimlabors mit kniffligeren Rätseln und anderen Sammelobjekten sollen zum wiederholten Besuch locken, sind allerdings weniger umfangreich als bei früheren Teilen. Vor allem wirkt All 4 One nicht nur dank der moderaten Schwierigkeit wie ein gemächlicherer Verwandter der normalen Teile: Mit ein Grund dafür ist, dass das Tempo im Abenteuer bis auf ein paar Gleit- und Fahrabschnitte nicht allzu flott ausfällt und die diesmal starren Kameraperspektiven der Übersicht halber entfernter sind als gewohnt.
+ gewohnt hochkarätige Inszenierung
+ Team-Gedanke wird sinnvoll eingesetzt
+ wieder witziges Waffenarsenal
+ auch alleine gut spielbar…
– …allerdings stellt sich der KI-kamerad auch mal doof an
– wirkt stellenweise etwas zu gemächlich
– insgesamt eher weniger Anspruch
Ulrich Steppberger meint: Ein richtiges neues Ratchet & Clank hätte ich viel lieber gesehen doch All 4 One ist deshalb noch lange nicht schlecht. Natürlich ist diese Episode stark auf Mehrspieler-Runden ausgelegt, die dank des ständigen Team-Fokus ordentlich Spaß machen und mehr sind als nur stumpfes Gruppen-Ballern und -Prügeln. Aber auch alleine spielt es sich manierlich, obwohl der CPU-Kumpane nicht der Klügste ist. Mir mangelt es aber etwas an frischem Wind und Dynamik: Durch die fixierte Kamera geht alles etwas gemächlicher vonstatten, die Waffen sind überwiegend recycelt oder nicht besonders originell und die Rätsel schlicht. All 4 One ist trotzdem ein Spiel, das vieles richtig macht und über die 8 bis 10 Stunden Dauer kaum Durchhänger hat gegen seine direkten Vorgänger zieht es aber den Kürzeren.
Routinierte, auf Mehrspieler-Runden ausgelegte Fortsetzung der Action-Hüpferei, die etwas mehr Elan gebrauchen könnte.
| Singleplayer | ![]() | 78 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Naja , Messig diese Game!