Mumintroll: Die Wärme des Winters – im Test (Switch)

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Screenshot von Mumintroll: Die Wärme des Winters
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So gemütlich das Leben der von Tove Jansson erdachten Troll-Familie in Nilpferdgestalt sein mag, so rasant hat sich Hyper Games daran gemacht, ihnen diesmal im Eigen­vertrieb ein neues Video­spiel-Abenteuer auf den Leib zu schneidern. Gerade mal zwei Jahre nach Schnupferich: Die Melodie des Mumintals (68% in M! 05/24) ist man allerdings auf gewisse Weise doch eine Spur zu spät dran, denn Mumintroll: Wärme des Winters hätte sich in der entsprechenden Jahreszeit stimmiger angefühlt. Wem solche philosophischen Überlegungen egal sind, der freut sich darüber, dass keinerlei Vorwissen aus Schnupferich verlangt wird und jetzt tatsächlich ein Mitglied der namensgebenden Sippe ran darf. Sohn Mumin ist zu früh aus dem Winterschlaf erwacht und muss nun zusammen mit Freunden und Bekannten ein Fest ausrichten, damit die Eisfrau weiterzieht und auch die Eltern wieder aus dem Bett kommen.

Spielerisch setzt Die ­Wärme des Winters etwas stärker auf Adventure-Tugenden. Ihr plaudert hier und da mit anderen ­Tal­bewohnern, erfüllt deren ­Wünsche und legt Euch ein ­Sortiment an Hilfsmitteln zu. Streichhölzer beleuchten dunkle Orte, mit Handschuhen lassen sich prima Schneebälle werfen und rollen, während Schaufel und Axt Wegsperren beseitigen. ­Vereinzelt sorgen Geschicklichkeitspassagen für eine Prise Anspruch, einziges (verkraftbares) Ärgernis ist eine Fortschritts­blockade kurz vor dem Finale, die Euch lästige Sammelaufgaben aufzwingt.

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