
| Spiel: | Transformers: Devastation |
| Publisher: | Activision |
| Developer: | Platinum Games |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 11 / 2015 |
Als Platinum Games verkündeten, auf der diesjährigen E3 ein neues Spiel zeigen zu wollen, hofften viele Spieler auf einen Nachfolger zu Metal Gear Rising: Revengeance. Als dann Transformers: Devastation auftauchte, sorgte das für erstaunte oder gar enttäuschte Gesichter. Doch zumindest Letzteres muss hier niemand sein, orientieren sich Platinum Games mit ihrem Transformers-HacknSlash doch sehr am Metal Gear Rising-Prinzip: Ihr schlagt schnell und leicht oder langsam und hart zu und verkettet diese Attacken nach Belieben zu Combos. Per Schultertaste weicht Ihr feindlichen Angriffen aus bei richtigem Timing frieren Eure Feinde für wenige Sekunden ein. Nun könnt Ihr den Gegnern richtig eins auf die Zwölf geben, ohne mit Gegenwehr rechnen zu müssen Bayonetta-Spieler kennen das als Hexenzeit. Was Freunde der Umbra-Hexe nicht kennen, ist der Fahrzeug-Angriff: Kombiniert Ihr die richtigen Attacken miteinander, blitzt Euer Charakter blau auf drückt nun die Ausweichen-Taste, um in Auto-Form einen besonders starken Angriff herauszuhauen. Leider passiert es dadurch manchmal auch, dass Ihr angreift, obwohl Ihr eigentlich ausweichen wolltet. In solchen Situationen greift Ihr also lieber zum Block, den Ihr im Verlauf der Kampagne per Aufrüstmenü freischaltet: Neigt den linken Stick blitzschnell in Richtung eines gegnerischen Angriffs und Euer Kontrahent wird zurückgestoßen.
Apropos Freischalten: Besiegte Gegner lassen nicht nur Upgrade-Währung, sondern auch Waffen und Gegenstände fallen. Letztere werden stress- und ladezeitenfrei im Pausemenü aktiviert und geben Euch etwa Heilung, temporäre Schadensboni oder Munition, mit der Ihr Eure Fernkampfwaffen ladet geballert wird in klassischer Third-Person-Shooter-Manier. Zwischen den Kämpfen heizt Ihr meist in Fahrzeugform durch die recht weitläufigen, aber sehr konstruiert wirkenden Levels dabei springt Ihr über Rampen, rammt Hindernisse kaputt oder jagt fliehenden Feinden hinterher. Außerdem verbessert Ihr Charakterwerte wie Nahkampfschaden, Geschwindigkeit und Gesundheit. Habt Ihr die kurze Kampagne durchgespielt, warten 50 Herausforderungen der Marke Überlebe so lange wie möglich auf Euch allerdings nur, wenn Ihr bei Eurem Spieldurchgang die zur Freischaltung notwendigen Sammelgegenstände gefunden oder gewisse Voraussetzungen wie tadellose Kampfbewertungen erfüllt habt. Da ist es gut, dass sich nach dem Durchspielen alle sieben Kapitel gezielt anwählen lassen.
Denis Kuckmann meint: Mensch, ist das kurz: Ich habe auf der mittleren der drei Schwierigkeitsstufen keine fünf Stunden gebraucht und hatte dabei zu jeder Zeit einen Mordsspaß! Die knallbunte Grafik im Stil der 1980er-Jahre-Zeichentrickserie rockt, die Kämpfe sind ähnlich übertrieben spektakulär wie beim Metal Gear-Bruder und fühlen sich wunderbar wuchtig an außerdem ist der Instrumental-Metal-Soundtrack der Hammer! Beim zweiten Durchgang freue ich mich über ein gewisses Maß an Varianz dank charakterspezifischer Spezialattacken und etlicher Nah- und Fernkampfwaffen. Auf perfekte Kampfbewertungen habe ich es aber nicht abgesehen dafür geht im Explosionsgewitter zu oft die Übersicht flöten. Eine klassische Lock-on-Funktion fehlt, was mich jedoch nur selten stört. Die Story reißt keine Bäume aus, wird aber in schmucken Cutscenes erzählt und ist auch für Transformers-Laien verständlich.
- spielbar: Optimus Prime, Sideswipe, Wheeljack, Bumblebee und Grimlock
- Schwierigkeit und Charaktere zwischen den Kämpfen wählbar
- schaltet Artworks, Modell-Betrachter und Lexikon-Einträge frei
Etwas repetitive Roboter-Action mit zu kurzer Kampagne, jedoch authentischer Inszenierung, toller Spielbarkeit und butterweicher Bildrate.
| Singleplayer | ![]() | 78 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












Gefällt mir. Danke Platinum Games.
ein spiel das noch auf meiner “”must have”” liste steht. bin aber momentan damit beschäftigt meinen stapel der schande etwas zu verringern 😀
Das wollte ich eigentlich wissen. Auf 1080p kann ich getrost verzichten wenn ich trotzdem knapp 60fps hab. Danke für die Info 🙂
Auf den alten Konsolen gibt’s hauptsächlich ne niedrigere Auflösung von 720p.Ansonsten optisch nahezu identisch und ebenfalls mit 60 Bildern pro Sekunde (nur nicht ganz so stabil wie auf PS4 z. B)
Ich werds mir auf JEDEN Fall noch holen. Muss es eigentlich die Next Gen variante sein oder ist die PS3/Xbox360 Variante technisch ähnlich gut?
Das Ding war echt ne coole Überraschung 🙂 Hatte über 30 Stunden sehr gut Spaß damit. PlatinumGames typisch war halt das Gameplay top + die immer stabilen 60 Bilder pro Sekunde. Hier mal, wie geil man im Spiel abgehen kann[youtube]m1T0UYEIiwk[/youtube]