Inazuma Eleven – im Klassik-Test (DS)

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Man nehme ein klassisches Nippon-Rollenspiel der ­alten Schule, entferne Schwerter, Heiltränke und Zaubersprüche und füge Lederbälle, Sportschuhe und Mineral­wasser hinzu – fertig ist das ungewöhnliche Fußball-RPG Inazuma Eleven.

Ihr schlüpft in die Rolle des Torwarts Mark Evans, Kapitän der maroden Schulmannschaft der Raimon Jr. High. Eure Aufgabe: Macht aus der Hobby-Elf ein starkes Team und gewinnt das Final-Frontier-Turnier. Natürlich erwartet Euch kein trockener Fußball-Manager, das Rollenspiel hüllt den Ballsport in eine klischeebeladene Manga-Geschichte, komplett mit großen Kulleraugen, kindlichen Dialogen und den klassischen Anime-Stereotypen. Ihr bewegt Euch in bester Final Fantasy-Tradition durch verschiedene Gebiete, spielt in recht eintönigen Zufallsbegegnungen zu viert gegen andere Schüler, rekrutiert Unmengen neuer Spielkameraden und levelt Eure Athleten auf. Die Turnierspiele bestreitet Ihr mit elf Spielern und nach echten Fußballregeln inklusive Fouls und Abseits gegen fantasievolle Mannschaften wie etwa die magiebegabte Occult Jr. High. Ihr zeichnet in Echtzeit oder im Pause-Modus Laufwege und wählt aus Tacklings, Grätschen, Hebern und Paraden. Spezialtechniken ersetzen die Zaubersprüche klassischer Rollenspiele: Mit ’Superblitz‘ oder ’Wildnis-Kralle‘ überwindet Ihr in Minisequenzen die gegnerische Verteidigung oder pariert Schüsse. Online ladet Ihr weitere Athleten herunter, was angesichts der etwa 1.000 Spieler aus der Einzelspieler-Kampagne unnötig anmutet.

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Kratos
22. Juli 2026 15:27

Hab die Spiele als Kind rauf und runter gespielt… Geil wars.