
Nach zähem Ringen ist die GroKo (fast) gesichert und hat sogar was für Zocker im Angebot: Denn wie man im vollständigen Entwurf des Koalitionsvertrags nachlesen kann, will die künftige Regierung nicht nur die Spieleförderung stärker anschieben, sondern auch den eSport als eigene Sportart anerkennen.
Die entsprechenden Passagen:
Spieleförderung: “Mit Blick auf vergleichbare europäische Länderförderungen und im Interesse eines Level Playing Fields werden wir seitens des Bundes eine Förderung von Games zur Entwicklung hochwertiger digitaler Spiele einführen, um den Entwicklerstandort Deutschland zu stärken und international wettbewerbsfähig zu machen. Den Deutschen Computerspielpreis wollen wir unter Beteiligung der Gamesbranche weiterentwickeln und stärken.”
eSport: “Wir erkennen die wachsende Bedeutung der e-Sport-Landschaft in Deutschland an. Da e-Sport wichtige Fähigkeiten schult, die nicht nur in der digitalen Welt von Bedeutung sind, Training und Sportstrukturen erfordert, werden wir e-Sport künftig vollständig als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht anerkennen und bei der Schaffung einer olympischen Perspektive unterstützen.”









Stimmt, die Hauptarbeit übernimmt ja der Wagen. Sowas Blödes.
Kommt auf den Fahrstil an und mit wem du da im Wettbewerb stehst. ^^
Ich fahre mit dem Auto zur Arbeit also ist Motorsport auch kein Sport.
Beim Bäcker in Transsylvanien schon.
Manche scheinen nicht so den Horizont zu haben. Kirschkerne spucken oder ums Haus Gassi gehen sind halt kein “Sport”, weil sie nicht professionell trainiert und umgesetzt werden und dabei noch Menschenmengen begeistern.
Das Zauberwort heisst hierbei einfach “Wettbewerb”. Und wenn sich zwei oder mehr Menschen in einem Wettbewerb messen können, dann ist das eine Voraussetzung irgendwie “Sport” zu sein. Wenn ich dann noch Profi-Teams habe, die sich deutlich von der Masse abheben, weil sie stundenlang am Tag ihre Sachen trainieren, dann ist das eben e-Sport. Wobei der Name ja auch schon etwas anderes ausdrückt. Es nennt sich ja nicht mal Sport, wahrscheinlich um solche krassen Schubladen und Kurzsichtige Goldwaagen Menschen nicht zu verwirren. Sondern es hat ja sogar extra eine andere Bezeichnung, was es vom klassischen Sport ja schon abgrenzen soll. So als Anregung: Beim Bäcker ist ein Schweinsohr auch kein echtes Schweinsohr…
Olympisch? Hmm, gibt noch so einige körperbetonte Sportarten, die nicht olympisch sind. Seh das auch eher in der Ecke wie Schach (Denksport) und als eigene Nische, ohne die Leistung abwerten zu wollen. Wichtig ist ja der kompetitive Gedanke dabei, und darum kann man es schon als eine Form von Sport sehen.
Aber dass es gefördert werden soll, finde ich allein deshalb schon gut, weil Videospiele in der Wahrnehmung der Bevölkerung auch ein besseres Image verdient haben und so hoffentlich auch der Anspruch der Entwickler steigt, sich künstlerisch in dem Medium verwirklichen zu wollen.
@Hitokiri
Ist Billard oder Darts dann auch kein Sport? Schach wurde ja bereits genannt.
Vielleicht geht ja auch einfach beides, den E-Sport betreffend:
Wirtschaftsfaktor stärken und das organisierte Spielen als “Sport” anerkennen. In (ich glaube) Südkorea ist das z. B. ganz groß und so wichtig wie hier dem schwarz-weißen Ball hinter her rennen.
Wenn das einfach nur deine Meinung ist und du das nicht als Sport sehen kannst/willst, ist das eine Sache.
Aber das schlicht als “Isso” abzutun, finde ich wenig offen. Ohne dir nun zu nahe treten zu wollen.
Ich brauche z. B. den eSport auch nicht unbedingt als olympische Disziplin sehen. Aber das liegt vielleicht einfach auch daran, dass diese Sportart hierzulande noch nicht populär genug ist und ich persönlich auch (noch?) keinen direkten Zugang/Draht zu dieser kompetitiven Sportart habe.
Also so weit weg von deiner Meinung bin ich vielleicht gar nicht, aber ich persönlich kann mir vorstellen, dass diese junge “Sportart” das potential hat einige ältere Semester abzuholen und insbesondere jüngere Generationen zu begeistern.
Was ich mir schon ab und an mal gegeben habe sind Street Fighter – Turniere, die via Twitch übertragen wurden. Auch nur mal so reingelunzt, aber teils fand ich das schon recht unterhaltsam.
Sorry, aber Kirschkernweitspucken, Sex und mit dem Hund einmal ums Haus gassi gehen, hat für mich mehr mit Sport zu tun als “e-Sport”.
Ich finde es gut, dass man einen Wirtschaftsfaktor wie die Spieleindustrie stärken will, aber wie bitte definieren die denn “Sport”?
Dann kann man auch Arbeiten gehen, einkaufen fahren und Bücher lesen als Sport neuerdings zählen.
E-Sport ist eine Freizeitbeschäftigung. Ok, aber eben KEIN Sport!
Schach ist auch ein Sport. Ich finde schon, dass e-Sport das Recht hat, Sport genannt zu werden. Auf einem professionellen Level gehören soviel Koordination und Reflexe dazu. Bin da ganz bei Nelphi: Man sollte nicht sein Rumlümmeln auf dem Sofa mit den Leistungen im wahren e-Sport vergleichen.
Wettkochen und Hot-Dogs-Essen passen dagegen eher zum typischen, chipsfressenden Hobby-Zocker. Guten Appetit!^^
Lieber E-Sport und Wettkochen als diese ganzen ekelhaften körperlichen Sportarten.
Wir können Autos zum Mars schicken aber rennen noch halbnackt aufgeblasenen Schweinehäuten hinterher.
Ich lehne e-Sport nicht ab, aber ich sehe es auch nicht als Sport, geschweige den als olympische Disziplin. Dann kann man ja gleich auch Wettkochen reinehmen, oder “wer verschlingt am meisten Hotdogs in 3 Minuten”, oder…
@Gannicus jr:
Warum solch eine “Abneigung” gegen Leute die das, was du als Hobby machst einfach professioneller machen.
Es ist weitaus mehr als nur “Daumen-Sport”. Gehört einfach viel mehr dazu. Und es gibt wohl einen großen Unterschied zwischen Pro-Gamer und Hobbyzocker! Dass dies in dieser Comunity so abgelehnt wird, dass verstehe ich nicht.
Ich frage mich, ob dies evtl. mit Neid zu tun hat, das jemand mehr aus einem Hobby macht, gar seine Brötchen damit verdient?
Man, bin ich froh, das ich als Kind aufgeschlossene Eltern hatte, gar Großeltern. Welche, die Videospiele von Anfang an nicht verteufelt haben, gar daran teil genommen haben. Vielleicht sehe ich es deshalb anders, kann anerkennen, dass in meinem Hobby noch mehr steckt als dass was ich daraus mache.
Beschäftigt euch mit dem Thema E-Sport und ihr könnt vielleicht verstehen dass es mehr ist als suchtartiges Zocken und Fette Chips fressen!
Ich habe das folgende schon in nem anderen “Kommentarbereich” geschrieben, deshalb kopiere ich das mal frech und poste es hier nochmal.
Meine Infos dazu habe ich übrigens aus mehreren Reportagen und Berichten zum Thema Esport, unter anderem vom ersten deutschen Fußballclub “Schalke 04…weiß nicht mehr sicher” der ein ESports-TEam unterhällt.
“Moderner ESport und Esport-Teams sind auch keine fetten Kellerkinder mehr. Zum Training von professionellen E-Sports Teams gehören auch Fitnesseinheiten, Ernährung und so weiter. Das wurde auch dort erkannt. Zu einem fitten Geist gehört auch ein fitter Körper. Und das setzt sich dort auch mehr und mehr durch!
So agieren auch die von Fußballclubs unterhaltenen E-Sports-Teams!
Noch ist das nicht bei allen E-Sport Teams angekommen, diese werden aber nach und nach ins hintertreffen geraten.
Vorurteile werden sich hoffentlich auf Dauer durch die Anerkennung auch auflösen.
E-Sports hat mit normalem Videospielen ebenso wenig zu tun wie Freizeitkicken mit den Kumpels und Profifußball oder planschen im Freibad mit Profi-Schimmen.”
Deutschland baut die besten Autos,ist in Medizin und Physik Geschichte verewigt und G7 Mitglied, für was brauchen wir Nerds die nichts weiter tun als Daumen Sport um uns zu vertreten Lofwyr!?
Ich schließe mich Ziep an, akzeptiert wird es nur weil da ne Menge Kohle fließt.
Deutschland hat ja nicht mal ein Overwatch Team.
Geld macht es möglich. Man hat erkannt, dass es ein Business ist, kein reines Kinderspielzeug.
Es geht voran.