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| Spiel: | Crossing Souls |
| Publisher: | Devolver Digital |
| Developer: | Fourattic |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 3 / 2018 |
Hier passt die Pixel-Optik mal haargenau zum Inhalt: Crossing Souls spielt mitten in den 1980ern und wartet mit jeder Menge mal mehr und mal weniger offensichtlichen Reverenzen an die Film- und Popkultur der Dekade auf. So entdeckt Ihr in den Umgebungen meist mit einem Augenzwinkern versehene Anspielungen, so mancher Text-Dialog kommt einem ziemlich bekannt vor und einige Zwischenbosse wurden kurzerhand aus Hollywood-Streifen der damaligen Zeit entliehen. Dass das Abenteuer auch spielerisch eher altbacken ausfällt, nimmt man angesichts der sympathischen Inszenierung inklusive stilvollem Synthie-Wavepop-Soundtrack in Kauf: Fünf Kids gehen einem mysteriösen Rätsel in ihrer kleinen Stadt nach und stoßen dabei auf eine mystische Gefahr, die gestoppt werden muss. Ihr steuert immer nur einen Teen, per Knopfdruck wechselt Ihr die Charaktere mit ihren jeweiligen Talenten durch: Nur ein paar können springen oder klettern, einer schiebt schwere Kisten und das Quotenmädel katapultiert sich über weite Abgründe. Immer wieder warten Rätsel auf Euch, die das Kombinieren der Fähigkeiten erfordern, deren Lösungen aber mit wenigen Ausnahmen sofort klar sind. Auch die Kämpfe mit auftauchenden Unholden sind bis auf einige Boss-Duelle simpel gestrickt.
Crossing Souls verlagert den Spielfokus zwar zum Finale hin etwas zu sehr in Richtung Action, macht aber nichts grundlegend falsch oder besonders spektakulär – wie viel Spaß Ihr damit habt, steht und fällt vor allem damit, ob Euch eine ”Zeitreise” in die 1980er interessiert oder nicht.









Same here – aber wenn es Slime-San von der Switch auf One und PS4 schaffen, passiert das vielleicht mit dem Spiel hier ebenso andersrum 🙂
Anstatt des zur selben Zeit für die Switch erschienenen Bingo- und Superola and the lost Burgers-Blödsinns hätte ich dieses Game gerne im eShop gesehen. Die Demo auf der PS4 fand ich richtig gut. Indie-Spiele zocke ich allerdings lieber auf der Nintendo Kiste.