In-Game-Einkäufe – ESRB bringt künftig Warnungen an

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Das Thema Lootboxen ist sicher der Anlass für diese Ankündigungen der amerikanischen Alterfreigabeorganisation ESRB:

An update on in-game purchases from your friends at ESRB: pic.twitter.com/pqmfJe0Ywz

— ESRB (@ESRBRatings) 27. Februar 2018

Kurz gesagt bekommen in den USA und Kanada also demnächst alle Spiele, bei denen man Zusatzinhalte mit realem Geld kaufen kann, ein zusätzliches Warnungslabel auf der Packung verpasst. Da die Kriterien dafür aber recht weit gesteckt sind, geht es eben nicht nur konkret um Lootboxen, sondern auch praktisch alles andere, was nachträglich runtergeladen werden kann wie etwa Season-Pässe oder auch “normaler” DLC. Damit dürften heutzutage die meisten Spiele betroffen sein.

Es bleibt abzuwarten, ob in Europa PEGI und USK ähnliche Schritte gehen werden.

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greenwade
28. Februar 2018 18:42

find ich gut! so können sich hersteller sich um eine weiße weste…. ähh, spielepackung zu bemühnen.

“Ab 18” wäre natürlich noch besser.

Tokyo_shinjuu
28. Februar 2018 16:10

Haben etwaige Warnhinweise überhaupt schon mal Menschen zum umdenken oder Verzicht bewegt? Ich bin mir sicher das solche Kennzeichnungen auf Spielen Niemanden jucken wird, schon gar nicht die Hersteller.

Wenn dann muss man sie das ganze Finanziell spüren lassen. Ein Fifa in seiner jetzigen Form ab 18 und EA würde eher heute als Morgen reagieren.

ghostdog83
28. Februar 2018 14:45

Der Gesetzgeber sollte bei dieser Thematik nicht zu lange die Hände in den Schoß legen.

Die Hersteller müssten dann einfach damit klarkommen, dass die an sich jugendfreien Spiele durch solche Einnahmenmodelle nicht mehr für diese Altersklasse zugänglich sind.

MontyRunner
28. Februar 2018 14:28

Ein Jungendverbot für Lootbox-Games ist damit noch nicht vom Tisch. Das ESRB ist ein Industrieverband! Mit dieser freiwilligen Kennzeichnung versuchen sie, Schlimmeres zu verhindern. Ich bin ganz klar für das Jugendverbot; auch für FIFA in seiner jetzigen Form.

HASaldi404
28. Februar 2018 14:17

Einfach alle Spiele in Deutschland ab 18 freigeben, wie schnell dann die Lootboxen verschwinden.

Max Snake
28. Februar 2018 14:05

Bei Spiel wie Fifa auf eine 18 Plakette geben wegen ein Be a Legends Modus ist doch quatsch.

ChrisKong
28. Februar 2018 12:02

Am besten mit Bildern wie auf Zigarettenschachteln mit enttäuschten Nerds vorne drauf. 🙂
Gestern in der Designabteilung:
Chef: He Leute, wir brauchen ein aussagekräftiges Bild zum Spiel, Grösse 3x3cm.
Designer: Wozu denn?
Chef: Das ist die errechnete verfügbare Fläche für ein Frontcover, wenn man alle Warnhinweise von einer Standard-Hüllen-Front abzieht.

Bort1978
28. Februar 2018 12:01

Wenn Spiele, die eigentlich ab 12 oder gar ab 6 sind aufgrund von Lootboxen nur an Erwachsene verkauft werden dürften, dann würde das massive Umsatzeinbrüche für die Hersteller bedeuten, da deutlich geringere Verkaufszahlen generiert werden würden. Das würde die Hersteller sicherlich davon abbringen, Lootboxen in solchen Games zu verwenden.

DGS
DGS
28. Februar 2018 11:52

Zeigt nur, wie sehr die ESRB am Tropf der Industrie hängt. Echt lächerlich. Ohne das Einschreiten einer unabhängigen Behörde wird das nix.

ghostdog83
28. Februar 2018 11:50

Wenn der Hinweis nur allgmein gehalten ist, würde die ESRB damit der Lootboxen Problematik nicht wirklich gerecht werden, wenn es um die Gefahren von suchtähnlichen Verhalten geht bzw. dessen Förderung, bedingt durch ein solches System.

SonicFanNerd
28. Februar 2018 11:45

Wie schon im News-Text geschrieben, wird das dann so mehr oder weniger bei sehr vielen Spielen auf der Packung landen, da ja nicht nach Art des “Zusatzinhalt gegen Echtgeld” differenziert wird.


Das neue 4Players-Micropayment-Bewertungssystem als erster Gehversuch in die Richtung finde ich ziemlich gut.
Hatte ich auch schon gesehen.
Es muss sich zwar noch über einen gewissen Zeitraum erstmal einpendeln, wie was gewichtet wird und ob das System noch weiter verfeinert wird, aber auf jeden Fall ein richtiger Schritt.

Max Snake
28. Februar 2018 11:39

Besser anstatt es zu verbieten.

Wieso abschrecken? Als Suchtgefahr? Andere Herstellern siehe es als kräftigen Umsatz Gewinn. Die Kunden akzeptieren es auch.

ghostdog83
28. Februar 2018 11:28

4 Players hat ein mehrstufiges System zur Kennzeichnung in Tests eigenführt:
http://www.4players.de/4players.php/tvplayer/4PlayersTV/Alle/4888/129599/Spielkultur/Wie_gehen_wir_zukuenftig_mit_Mikrotransaktionen_um.html

Finde den Grundgedanken nicht schlecht.

Bort1978
28. Februar 2018 11:25

Naja, wenn es quasi überall drauf klebt, nimmt es eh keiner mehr wahr.
Schade, eine Einstufung der Games mit Lootboxen nur für Erwachsene hätte ich besser gefunden. Das würde auch die Hersteller abschrecken.