Silent Hill: Book of Memories – im Test (PSV)

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Das Vita-exklusive Abenteuer wagt überraschende Experimente mit den Survival-Horror-Wurzeln der Serie. Erstmals ist ein Koop-Modus für bis zu vier Teilnehmer enthalten (ob lokal oder online: Einer ist immer der Host), das Spielsystem selbst orientiert sich beim RPG- und Hack’n’Slay-Genre. Folgerichtig gibt es nicht länger den einen Protagonisten mit dramatischer Lebensgeschichte, sondern einen simplen Charakter-Editor, in dem sich Namen, Geschlecht und Aussehen individualisieren lassen.

Im Rahmen der Story kämpft Ihr Euch durch 21 Zonen voller Kammern, die jeweils mit ereignislosen Gängen verbunden sind. In den Räumen tummeln sich Gegner aus diversen ”Silent Hill”-Spielen, die nach ihrem Ableben weiße oder rote Flecken hinterlassen. Diese steuern das Karma-System: Je nach Wahl verdient Ihr neue Zusatzattacken, die Ihr mit dem rückseitigen Touchpad auslöst. Spielentscheidend sind jedoch Kammern mit Aufgabenkristallen. Zerschlagt sie und meistert Vorgaben wie ”Töte alle”, ”Töte alle schnell”, ”Töte alle, ohne getroffen zu werden”. So erhaltet Ihr Puzzleteile, um nach einem Rätsel das Level verlassen zu dürfen. Mit an Bord ist die obligatorische Schlüsselsuche, eine Taschenlampe zum Aufspüren von Munition und Heilmitteln im Mobiliar sowie etliche Ein- und Zweihand-Todbringer wie Stahlrohr, Holzlatten, Messer, Beil, Wummen und starke Waffen des Labyrinthwächters, für den Ihr Aufträge erfüllt. Alle gehen mit der Zeit kaputt, lassen sich aber reparieren. Mit Erfahrungspunkten und Artefakten verbessert Ihr Euren Charakter, pro Level gibt es zudem einen Speicherpunkt und einen Händler.

Michael Herde meint: Das Beste vorweg: ”Love Psalm” und ”Now we’re free” sind zwei neue Songs mit Seriensängerin Mary Elizabeth McGlynn, auch Akira Yamaoka leistet einen Beitrag, der Rest blubbert banal dahin. Das Spiel selbst wirkt wie Diablo ohne Tiefgang und ausgereiftes Teamplay: Währungssäcke bekommt der Schnellste, rätseln darf nur einer, Medizin- und Munitionstausch ist Tobias und mir nicht gelungen. Grafisch mäßig wird arg monotone Hackerei mit trägem Ausweich-Move und repetitiven Rätseln geboten – nicht zuletzt mangels Gruselflair bald langweilig, mit Kumpels ist es etwas länger ganz nett.

  • rudimentärer Charakter-Editor
  • Auflevel-System für den Helden
  • Endlos-Modus nach den 21 Story-Zonen mit zufallsgenerierten Abschnitten
  • nutzt Touchscreen, Touchpad und Buttons

Mobiler Dungeon Crawler mit ”Silent Hill”-Anstrich, dem es spielerisch an Tiefgang und Finesse mangelt.

Singleplayer56
Multiplayer
Grafik
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Walldorf
21. November 2012 20:03

Darauf hat die Welt gewartet, der neue Film ist auch Schrott. Wird Zeit, dass bei Konami die Entscheidungsträger ausgewechselt werden.

Kakyo
21. November 2012 15:39

ich mein wie dämlich kann man sein das man überhaupt nen SH-Multiplayer titel macht… (ja heute muss alles MP ich weiß….) aber immerhin hat man sich für die beste MP-Platform entschieden NEN Handheld! (wer den sarkasmus findet darf in behalten! ;P)achja und auf seite eins is der meinungsbutton nicht verlinkt ^^

Sil3ntChill
21. November 2012 13:33

Wer häts gedacht? ;)Hoffe, dass sich das SH-Franchise, trotz dieser Entgleisung, auf den stationären Konsolen wieder erholt. Downpour hatte sicherlich eine Macken, aber nach dem recht schwachen Homecoming wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Bügelt Konami die technischen Mängel aus und konzentriert sich wieder auf die Ur-Stärke von SH (den “”Psycho-Thrill””), dann steht mit den anstehenden NextGen-Konsolen einer Wiederauferstehung meiner geliebten (Fanboy-Alarm ^^) SH-Serie nichts im Wege.Ich will ein SH, in dem ich vor Anspannung zittere, die Story mir richtig nahe geht, das Kampfsystem (sofern überhaupt eins enthalten sein muss) nicht überhand nimmt, die technische Umsetzung keine gravierende Macken beinhaltet und in dem ich mir vor lauter paranoider Angst in die Buchse mache!Allen Unkenrufen zum Trotz, muss sich doch im Land der aufgehenden Sonne ein Entwickler finden, der die Serie wieder zu alten Qualitäten zurückzuführen weis. Von mir aus auch in einer [b]Gemeinschaftsarbeit[/b] mit westlichen Entwicklern. Naja, mal schaun was da noch kommen mag. SH: BoM verbuche ich einfach mal als irregeleiteten Fehltritt und streiche es aus meinem Gedächtnis. Selektive Wahrnehmung kann auch mal nützlich sein 😉

21. November 2012 12:29

War ja zu erwarten….ein Dungeon Crawler mit SH-Lizenz…warum nur? Das einzig gute Spiel für die PSV ist momentan Ragnarok Odyssey, aber das gibts ja bei uns nicht offiziell-ist aber Reg-Code-free, damit mit heimischen VITAS kompatibel und jedem ausgehungerten VITA-Besitzer nur ans Herz zu legen!!!