Freedom Wars – im Test (PSV)

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In der Welt von Freedom Wars habt Ihr nicht viel zu lachen: Totalitäre Staaten kämpfen um die mageren Ressourcen der Erde – zu diesen gehört auch Ihr. Gemeinsam mit anderen unglücklichen Seelen werdet Ihr in die Wildnis geschickt, wo Ihr gegen andere Nationen um seltene Rohstoffe ringt. Direkt zu Beginn verliert Ihr im Gefecht gegen ein turmhohes Monster Eure Erinnerung, prompt wird dieses Versagen mit einer Million Jahre Haft und dem Entzug sämtlicher Privilegien geahndet. Ihr lauft fünf Schritte in der Zelle? Gleich kommen zehn weitere Jahre drauf. Nicht einmal zum Schlafen dürft Ihr Euch hinlegen. Einziger Ausweg: Kämpft tapfer für Euer Land, spendet erbeutete Rohstoffe, reduziert so Eure Strafe und holt die erworbenen Rechte zurück. Schlachten halten sich an die etablierten Regeln des von Monster Hunter begründeten Jagd-Genres: Mit KI-Helfern oder menschlichen Mitspielern erlegt Ihr übermächtige Gegner, sammelt Ressourcen und macht daraus neue, stärkere Ausrüstung. Willkommene Abwechslung ist die stark vertikale Ausrichtung des Spiels. Ihr habt eine Art Energiepeitsche am Arm: Die haftet an fast jeder Oberfläche, verleiht praktische Spezialfähigkeiten im Kampf und ermöglicht auch das schnelle Erreichen hoch gelegener Orte. Ihr könnt aber auch auf den Rücken eines Gegners springen und mit gezielten Attacken die Gliedmaßen abtrennen. Das gibt Freedom Wars ein dynamisches Spielgefühl und hebt es gemeinsam mit dem eigenwilligen, ironisch-dunklen Setting angenehm von der Konkurrenz ab.

Thomas Nickel meint: Das dystopische Setting von Freedom Wars ist gleichzeitig wunderbar kafkaesk und ausgesprochen schwarzhumorig, der kreative Storyansatz motiviert, immer weiter nach Privilegien zu streben. Für die Kämpfe braucht Ihr allerdings oft Nerven aus Stahl: Die Geschwindigkeit liegt hoch, Gegner sind aggressiv und schnell steckt man harte Treffer ein. Im Vergleich zum gemächlicheren Monster Hunter geht es gehörig zur Sache. Schwächen gibt es auch: Die flotte Grafik wirkt schick, die Arenen sind aber eher bieder und auf Dauer eingeschränkter, als ich sie mir wünschen würde.

  • Energiepeitsche ist tolles Spielelement
  • schnelle, dynamische Action
  • originelles Setting

Toll präsentierte Monsterjagd mit dynamischem bis hektischem Spielablauf, kafkaeskem Setting und einigen Detailmängeln.

Singleplayer77
Multiplayer
Grafik
Sound
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2. Dezember 2014 16:23

Bin fast durch mit den Spiel. Echt cooles Setting / Thematik, passender Soundtrack, und netter optischer Stil. Kampfsystem ist echt das beste am Spiel. Gegner die Beine wegziehen, um Ihn zu Fall zu bringen, oder sich doch lieber selbst an den Gegner heranziehen, sich an ein Körperteil haften und dann abschneiden. Oder man macht es Attack On Titan mäßig, schießt seinen Haken in den Gegner und stürmt dann mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zu, während man ne Drehung mit dem Schwert macht. Ansonsten kann auch Lost Planet mäßig, mit kleinen oder extrem dicken Waffen geballert werden. Macken hat das Spiel aber auch. Vorallem der Anfang, die ersten 2 bis 3 Stunden, sind extrem zäh. Könnte mir vorstellen, dass einige da schon kein Bock mehr hätten 🙂 Manche Animationen wirken ein bisschen hakelig, und auch mehr Abwechslung bei den Arenen hätte nicht geschadet. Endgame motiviert auch nicht wirklich. Sollte es nen Nachfolger geben, hat man mit Teil 1 auf jeden Fall, schon mal eine gute Grundlage geschaffen. Wer Bock auf ein Hunter Game hat, es aber lieber auch schneller und actionreicher mag, als wie bei Monster Hunter z. B sollte sich das Teil ruhig mal angucken. Zumal das Spiel auch direkt mit nem Preis von 29 Euro in den Handel kam.

DS_Nadine
2. Dezember 2014 14:00

Kann die relativ niedrige Wertung nicht Nachvollziehen, zumindest nicht vor dem Hintergrund, dass TN eigentlich gern bei den Japano-Spielchen ein Auge zudrückt.Die Schwächen (Kritikpunkte) stimmen natürlich aber Freedom Wars ist (nach 30 – 40 Stunden) neben Everybodys Golf mein absolutes Lieblings Vitaspiel & Zeitfresser. Sich an den Monstern hochzuziehen und ihnen als Zwerg auf einem Riesen hampelnd zu versuchen Körper und Ausrüstungsteile abzu’schweissen’ während am Boden die Kolegen wie Ameisen weggefegt werden ist auch nach Stunden ein großartiges Gefühl. Die sich wiederholenden Arenen, gerade die besonders einfachen, sind zwar nicht sonderlich aufregend aber zum Farmen super geeignet. Da man den Gegnern Teile abtrennen kann und diese Aufsammeln zur Verbesserung von Waffen etc. ist es gut auf einer leeren Fläche zu kämpfen, damit man sieht wo die hinfliegen.

belborn
2. Dezember 2014 13:57

Hat das schon jemand?Hört sich nicht schlecht an,habe bei soviel Spielen für die Vita im Moment ins Klo gegriffen.