MotoHeroz – im Test (Wii)

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Während Xbox-360-Besitzer noch auf Trials Evolution von RedLynx warten müssen, schicken die findigen Finnen endlich das Wii-exklusive MotoHeroz an den Start. Das sieht mit seiner farbenfrohen und knuffigen Optik auf den ersten Blick lieb und kindgerecht aus, doch lasst Euch nicht täuschen – der Monstertruck-Geschicklichkeitstest hat es faustdick hinter den Ohren. Denn obwohl die Inszenierung und die Vehikel sich deutlich von Trials HD abheben, ist das Grundprinzip doch beinahe dasselbe: Hier wie da geht es in der Regel darum, mit dem Boliden über trickreich konstruierte Pisten möglichst schnell ans Ziel zu kommen. MotoHeroz setzt auf eine überaus akkurate Fahrphysik-Simulation, weshalb Ihr Gas und Bremse mit Bedacht einsetzen müsst. Auch die Neigung des Trucks beim Aufsetzen nach Sprüngen spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie flott Ihr vorankommt.

Als Perspektive wurde eine strikte 2D-Seitenansicht gewählt und die Betrachterposition etwas nach hinten versetzt – die so gewonnene größere Übersicht braucht Ihr auch. Denn die 100 Kurse werden schnell knifflig und um die meist vorgegebenen Mindestzeiten zu knacken, dürft Ihr Euch kaum Fehler erlauben. Umso erstaunlicher ist bei dem Fokus auf ein realistisches Fahrverhalten, dass eingestreute Extras wie Turboschübe und Sprungfedern oder Unterwasserfahrten nicht störend, sondern sogar spaßfördernd wirken. Neben der motivierenden Solo-Kampagne locken launige Mehrspieler-Rennen sowie täglich aktualisierte Internet-Herausforderungen: MotoHeroz gehört neben World of Goo zum Besten, was WiiWare zu bieten hat.

Optisch knuffiger, ebenso packender wie motivierender “Trials HD” Verwandter.

Singleplayer9
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