ESP Ra.De. Psi – im Import-Test (Switch)

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Ende der 1990er war die goldene Zeit der Bullet-Hell- oder Danmaku-Shooter: 2D-Ballereien, die den Bildschirm mit wohldurchdachten Geschossmustern fluten und die High-Score-Jagd stärker in den Mittelpunkt rücken als die großen Titel der späten 1980er und frühen 1990er. Aus dieser Zeit stammt auch das von Kultentwickler Cave (von ehemaligen Designern des noch kultigeren Studios Toaplan gegründet) und vom RPG-Experten Atlus vertriebene ESP Ra.De., das 21 Jahre später von M2 erstmals auf Heimsysteme portiert wird.

Wo andere Ballereien auf Themenbereiche wie Militär oder ­Science-Fiction setzen, steuert Ihr hier übersinnlich begabte Teen­ager durch futuristische Großstadt-Szenarien. Neben einem aufrüstbaren, für jede Figur unterschiedlichen Standardschuss habt Ihr auch ein Special mit Cooldown-Mechanik und könnt ein Schutzschild projizieren. Das absorbiert gegnerische ­Schüsse, und lasst Ihr den Button los, kontert Ihr mit einem massiven Angriffsgewitter. Gegner beharken Euch sowohl mit genretypischen Flächenangriffen, aber oft auch mit gezielten Salven; Schwierigkeitsgrad und Komplexität können sich hier mehr als sehen lassen, insbesondere wenn Ihr auf High Score spielt. Punkte macht Ihr, indem Ihr große Gegner mit Eurem Spezialschuss angreift. Der hinterlässt für einen Moment farbige Marker: Erlegt den Gegner, wenn diese noch zu sehen sind, und der Punkte-Multiplikator steigt rapide an. Aber während Ihr Euch darauf konzentriert, werdet Ihr natürlich gleichzeitig gnadenlos ins Visier genommen.

Hier kommen die M2-typischen Erweiterungen ins Spiel: Die einzeln ­aktivierbaren M2-Gadgets liefern nützliche Informationen über Gegner, Multiplikatoren und viele weitere Feinheiten, der optionale niedrigere Schwierigkeitsgrad lässt auch Neulingen eine ­Chance, ohne dem Spiel komplett die Zähne zu ziehen. Kenner freuen sich über den neuen ”Arcade Plus”-Modus: Der ist mehr sanftes Update als ­Remix und merzt ein paar Scharten im Score-System des Originals aus – Exploits, bei dem Bosse minutenlang um Punkte ”gemolken” werden konnten, gibt es da nicht mehr. Ebenfalls neu: Schaltet verschiedene Gegenstände und Möbel frei, mit dem Ihr Eurem Lieblings ESPler ein eigenes Zimmer einrichtet.

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deRollEeinE
26. Februar 2020 16:34


Hast Du nicht Lust Irori‘s Room zu übersetzen? ?

Rudi Ratlos
26. Februar 2020 12:32

Könnte sein, dass ich das mal via Emulator gespielt habe – geht gut ab!

MontyRunner
26. Februar 2020 11:54

Über Amazon Japan bekommt man die normale Version für 66,- all inkl.
Och männo, ich weiß nicht!

deRollEeinE
26. Februar 2020 11:45

Ich hab’s für die PS4 inklusive First Print Strategy Guide über Amazon Japan zum Release gekauft und inklusive Versand und Zoll 60 € bezahlt. Vielleicht wissen es ja einige noch nicht, aber die Preise dort sind immer inklusive japanischer Steuern. Diese werden erst an der Kasse abgezogen! Im Ergebnis heben sich diese Ersparnis und der hiesige Zoll dann fast gegenseitig auf, so dass man den ursprünglich angezeigten Preis als quasi final ansehen kann. Dazu kommen die Games mit DHL Express und sind in ca. 4-5 Tagen da.

greenwade
26. Februar 2020 11:40

@ thomas

oh, cool! gilt das auch für die anderen M2 shooter? im speziellen für Dangun Feveron?

MontyRunner
26. Februar 2020 11:03

Dass die Asien-Titel mit der Zeit teurer werden, stimmt leider zumeist.
Aber ich hoffe auf einen West-Release via Strictly und Konsorten.
Ich habe wirklich Bock darauf, aber nicht zu dem Preis. 40 Euro wären okay.

Im japanischen eShop konnte ich das Spiel nicht finden.

MontyRunner
25. Februar 2020 23:45

Für das Spiel werden ohne Importkosten über 60 Euro fällig. Das ist mir zu viel. Hoffentlich tut sich da noch was.

greenwade
25. Februar 2020 21:51

haben die spiele eigentlich mittlerweile ne funktion die 10000 anzeigen links und rechts neben dem bildschirm auszublenden?

25. Februar 2020 14:46

Bock hätte ich schon drauf, aber keine Lust auf einen Import.
Vielleicht erscheint es ja auch noch bei uns.