Prinny 2: Dawn of Operation Panties, Dood! – im Klassik-Test (PSP)

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Konnten sie in Prinny: Can I Really Be the Hero? ihrer strengen Chefin Etna nach einer bockschweren Jump’n’Run-Odyssey gerade noch so das Super-Dessert kredenzen, wartet bereits das nächste Abenteuer auf die 1.000 geplagten Flattermänner: Ein übler Knilch hat ausgerechnet Etnas Schlüpfer geklaut – die Prinnys haben jetzt zehn Stunden Zeit, besagtes Wäschestück zurückzuholen, sonst geht es ihnen dreckig. Dabei orientieren sich die Gesellen erneut an Capcoms Klassiker Ghosts ‘n Goblins, und das gleich in zweierlei Hinsicht. Die Prinnys springen ähnlich steif wie Rittersmann Arthur: Ihr könnt Euren Sprung in der Luft nicht mehr beeinflussen, dafür lassen sich grobe Fehler noch per Doppelsprung kompen­sieren. Und genau wie Arthurs Abenteuer ist auch das Prinny-­Gehüpfe richtig, richtig schwer. Wer hier ohne das richtige Fingerspitzengefühl herangeht und nicht genügend Geduld mitbringt, wird nicht weit kommen. Netterweise hat Nippon Ichi diesmal immerhin eine neue, einfachere Schwierigkeitsstufe implementiert.

Das ist nicht die einzige Neuerung: Ihr könnt nun verschiedene Spezial­manöver ausführen, wenn die Comboleiste gefüllt ist. Euer Prinny hält sich jetzt auch an Kanten fest, wenn das Sprungziel knapp verfehlt wird. Gleich blieben die dynamischen Levels: Je nach Tageszeit ändern sich Wetter oder Wasserstand in mancher Stage, was die Schwierigkeit oft beträchtlich variiert. Grafisch legt das Spiel im Vergleich zum Vorgänger eine kleine Schippe drauf: Die 2,5D-Levels sind noch schöner gestaltet und manch polygonaler Boss bringt angenehme Abwechslung in den Bitmap-­Alltag.

Bockschwere Hüpferei mit viel Nippon-Charme und einigen guten Detailverbesserungen.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
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