Xbox Series X – Phil Spencer hat klare Präferenzen für die Zukunft

57
1457

Phil Spencer hat mit Stevivor über die Xbox Series X geplaudert. Dabei wurde schnell klar, welche inhaltliche Marschrichtung er sich für die Konsole wünscht.

So ist Spencer der Auffassung, dass es um mehr gehen sollte, als nur zusätzliche Pixel auf dem Bildschirm darstellen zu können. Toll aussehende Spiele habe man nämlich eigentlich schon in dieser Generation mit der Xbox One X erreicht. Er wolle vielmehr, dass sich die Spiele auch so gut anfühlten, wie sie aussähen. Ihm selber ist demnach eine stabile und flüssige Bildrate wichtiger als die höchstmögliche Auflösung

Microsoft habe laut Spencer bereits zu Zeiten der Xbox 360 den Entwicklern alle gestalterischen Freiheiten dafür eingeräumt. Dabei sei es egal gewesen, ob es nun um 60 Bilder pro Sekunde auf Xbox 360 oder 4K-Auflösung mit besagten 60 Bildern pro Sekunde auf Xbox One X gegangen sei.

Die Xbox Series X wird zum Weihnachtsgeschäft in den Läden stehen. In der aktuellen M!-Ausgabe, die seit vergangenem Freitag erhältlich ist, haben wir die bisher bekannten Fakten zur kommenden Microsoft-Konsole zusammengestellt und unter die Lupe genommen.

57 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
JACK POINT
6. Februar 2020 6:49

Wow, das Thema ist explodiert.
Erst mal großes Lob an Phil Spencer und großes Lob an die Befragten bei IGN und großes Lob an die M!Games Redaktion, dass sie dem Thema die Frage des Monats widmen. Und großes Lob, dass vielen bisher entweder ein guter Kompromiss oder die Framerate wichtiger sind.

Dass wir natürlich keine SD-Auflösung mehr möchten ist klar, aber wenn es irgendeinen Menschen auf dem Planeten gibt, der ein ich drück es mal drastisch aus, ein 15 fps Spiel in 8k spielen möchte, kann das nur der größte Depp aller Zeiten sein.

Am PC muss bzw. will man da natürlich keine Komprisse eingehen, aber bei Konsolen können wir froh sein, wenn wir endlich von diesen miesen 30 fps bei Rennspielen oder Shootern wegkommen. Erst wenn das geschafft ist, muss man die Grafik so weit hochpushen wie es nur geht und erst dann eine höhere Auflösung als 1080p wählen, alles andere ist völliger Schwachsinn.

Und: Kackgrafik ist auch in 8k Kackgrafik. Was hat man davon wenn man die Grafik von Pac-Man in Super Super Super Super HD spielen kann. Eben, gar nix…

ghostdog83
5. Februar 2020 11:10

Someone Used Neural Networks To Upscale An 1896 Film To 4K 60 FPS, And The Result Is Really Stunning

Link zu den Videos: https://steampunktendencies.com/someone-used-neural-networks-to-upscale-an-1896-film-to-4k-60-fps-and-the-result-is-really-stunning/

Tokyo_shinjuu
2. Februar 2020 13:47

Was ihr bei euren Vergleichen aber komplett außer acht lasst, ist das das Quellmaterial maßgebend ist welchen Eindruck man von welchem Medium erhält. DVD z.B. ist nicht gleich DVD. Es gibt DVD’s die sehen einfach nur nach Murks aus, genauso gut gibt es welche die sehen einfach nur brillant aus trotz selbem Auflösungs Signals am Fernseher. Genau das selbe bei 720/1080p oder 4k Videos.Gerade bei 4k Filmen ist ja auch die Frage in welcher Auflösung das Material gedreht wurde. Die meisten Filme, besonders CG Effekte werden aufgrund von den riesigen Datenmengen nur in 2k gedreht und dann anschließend für die 4k Auswertung hochskalliert was kaum ein Unterschied ausmacht. Echtes 4k Material kann aber einen deutlich sichtbaren Unterschied machen.

greenwade
2. Februar 2020 12:30

“So scheint es zu sein. Um Dein super duper 720p Bild zu berechnen, braucht es massive Grafikpower, die weit über das HD Ready Raster hinausgeht. Und wenn man die größere Auflösung eh schon berechnet, ist es kein Verlust, sie nativ auszugeben.”

das man für so eine bild viel grafikpower braucht steht außer frage. würde mich aber echt mal interessieren ob es tatsächlich zwingend nowendig ist das bild vor der 720p ausgabe in einer höheren auflösung zu berechnen. weil, das runtergerechenete 4k bild hat ja am ende auch nur die 921.600 pixel der HD ready auflösung. also genau die gleiche pixeldichte wie ein bild das von anfang in 720p berechnet wird. warum sollte bei entsprechend guter programmierung nicht das gleiche ergebnis möglich sein?

ich erwatre garkeine fundierte antwort. die frage müsste man warscheinlich einem profi stellen, und man selbst müsste auch ein bischen mehr ahnung von der materie haben um die antwort dann auch zu verstehen. 😛 rein interesse halber…


???

Saldek
2. Februar 2020 0:31

Mir reichen 1080p. Persönlich sehe ich zu 4K auch keinen Unterschied. Da die TV’s aber immer größer werden, sei es der Industrie gestattet. Danach würde ich mir aber wünschen, dass mit diesem ganzen Plazebo-Schnickschnack der Marketingabteilungen Schluss ist und sich nach gefühlten 10 Jahren endlich mal wieder was an den Grafiken verbessert.

Im grafischen Bereich ist mir zu wenig passiert. Stattdessen 4K, 8K, HDR, 60fps, 120fps… aber von 100 normalen Spielern würden wohl 90% auch nicht den Unterschied zwischen 30 und 60 fps merken. Also mein Wunsch wäre Prio wieder voll auf Grafik… wobei ich unter Grafik nicht nur detaillierte Texturen und ausgeklügelte Lichteffekte verstehe, sondern auch CPU-lastige Aufgaben. Also Levelgröße, NPC-Anzahl usw.

ghostdog83
2. Februar 2020 0:16

Wenn ich bei meinem Notebook die Auflösung auf 720p ändere, bei gleicher Entfernung, wird das Bild unschärfer. Näher zu sitzen wäre quatsch. Beim TV das gleiche. 720p ist unpraktisch, wenn es besser geht.

480p Videos sind am Smartphone aber ok. ?

edit:

Bei 720p sehe ich bestimmte Details (in der Entfernung) nicht gleich gut, selbst wenn ich direkt am Bildschirm klebe. Für meinen Fall erübrigt sich die Diskussion.

MontyRunner
2. Februar 2020 0:04

Stimmt so nicht, Doom. S. u. die Ausführungen zum Sitzabstand. Abhängig von der Entfernung kann 720p genauso scharf sein wie 4K.

D00M82
1. Februar 2020 22:54

Eine dvd oder auch vhs hat immer fororealistischen Inhalt, weil er ja als Video in der echten Welt gedreht wurde und diese abbildet. Das ist aber gar nicht der Punkt. Es geht darum wie es auf dem Bildschirm dann aussieht. Das Bild was bei niedriger Auflösung übrig bleibt ist nicht fotorealistisch weil es verpixelt, verschwommen und unsauberer dargestellt wird und damit eben nicht mehr wie „in echt“ aussieht. Oder sind die Gesichter eurer bekannten in der Realität verpixelt und verwaschen?

Wenn du eines der ersten Handys mit Kamera nimmst und ein Foto damit machst ist das Bild auch „fotorealistisch“ aber es sieht trotzdem aus wie hulle

MontyRunner
1. Februar 2020 22:09

So scheint es zu sein. Um Dein super duper 720p Bild zu berechnen, braucht es massive Grafikpower, die weit über das HD Ready Raster hinausgeht. Und wenn man die größere Auflösung eh schon berechnet, ist es kein Verlust, sie nativ auszugeben.

greenwade
1. Februar 2020 17:50

“Aber: Diese Bildqualität wäre gar nicht möglich, wenn man sie 720p berechnen würde.”

ist das wirklich so? könnte man die vorteile der 4k berechnung nicht auch andere durch techniken erreichen wenn man die grafik von anfang an dafür konzipiert? so wie ich das verstanden hatte, ist supersampling nur ein netter 4k-nebeneffekt für so steinzeitmenschen wie mich, die noch mit nem full hd display rumdümpeln. 😛

MontyRunner
1. Februar 2020 14:05

Greenie,
das als Spielgrafik wäre natürlich ein Oberknaller. Auch bei 720p Darstellung würde einem die Kinnlade herunterklappen. Aber: Diese Bildqualität wäre gar nicht möglich, wenn man sie 720p berechnen würde. Das Raster wäre viel zu grob, Du hättest Kantenflimmern und Treppchenbildung und vermutlich auch viel weniger Details. Diese Bilder müssten in 4K oder mehr berechnet werden, damit es so schön aussieht. Danach kann man das auf 720p verkleinern.

Dass Konsolen 4K und mehr berechnen können, ist auch in Deinem Sinne absolut wünschenswert. Ob ein TV das nativ darstellen kann, ist hingegen zweitrangig.

ghostdog83
1. Februar 2020 14:05

der punkt ist aber, das eine auflösung von 1280×720 bei handelsüblichen schirmen und die damit mögliche schärfe volkommen ausreicht um fotorealismus sehr gut darstelen zu können.

Das bedeutet nicht, dass du die Details in der Auflösung automatisch genauso gut wahrnimmst wie mit einer noch höheren Auflösung. Wenn es nämlich nur darum geht, braucht es keine 720p. Da reichen auch SD Auflösungen.

Die Diskussion sollte sich besser darauf fokussieren, welche Vorteile in der Auflösungsstufe liegen, hinsichtlich des Erkennbaren. Der Fotorealismus als Gesamteindruck ist weniger eine Frage der Auflösung. Da könnte man genauso gegen 720p argumentieren, weil 480p den gleichen Eindruck hinterlässt. Filme auf DVD sehen nicht unrealistisch aus, nur weil sie nicht in HD vorliegen.

edit:

Sir Lancelot war schneller. ?

1. Februar 2020 13:52

Gut dass ich jetzt weiß, dass meine alten DVD Filme nicht fotorealistisch sind?

greenwade
1. Februar 2020 13:01

@ monty

da stimme ich dir völlig zu. auch ich finde das 1080p (oft, nicht immer) noch mal ein gutes stück schärfer wirkt als 720p.

der punkt ist aber, das eine auflösung von 1280×720 bei handelsüblichen schirmen und die damit mögliche schärfe volkommen ausreicht um fotorealismus sehr gut darstelen zu können.

schau dir dieses viedeo in 720p an, stell dir vor es wäre computeranimiert, und die grafik von einem spiel. das wäre der absolute oberknaller und 1000 mal besser als jedes aktuelle highend 4k spiel – obwohl “nur” 720p! 😉
https://www.youtube.com/watch?v=LXb3EKWsInQ

MontyRunner
1. Februar 2020 12:31

720 kann richtig toll aussehen, aber nicht so scharf wie 1080. Ich halte 1080 für einen echten Zugewinn gegenüber 720, denn Pixel mag ich eigentlich nur dann, wenn es gewollt ist, dass man sie sieht.

Greenie, was ich geschrieben habe, passt auch zu Deiner Problematik. Aber einem gewissen Abstand wirkt ein Bild völlig gleichscharf und das unabhängig von der Auflösung des Bildschirms. Und die Nachteile von 720 ggü. 1080 werden bereits bei einem normalen Sitzabstand deutlich. Isso 🙂

greenwade
1. Februar 2020 11:57

“Bei nur 720p würde sich das gesamte Ergebnis des Bildes so schlecht darstellen, dass der eigentliche Gewinn des fotorealismus gar nicht zur Geltung kommen kann.”

das ist schlicht und einfach falsch. ob animiert, standbild oder abgefilmt, 720p reicht völlig aus um fotorealismus bzw. sogar realismus auf sehr hohem niveau darstellen zu können, wie das beispiel mit der tagesschau, millionen youtube videos oder Film-DVDs mit modernen CGI effekten beweisen.

wenn ein fotorealistisches spiel kacke aussehen würde, dann garantiert nicht wegen einer auflösung von 720p, sondern wegen irgendeinem anderen faktor, wie zb. kompression oder kantenglättung.

auflösung wird von der industrie krass gehyped damit immer neue geräte verkauft werden können können, obwohl es noch zig andere faktoren für gute grafik/bildquallität gibt. und da wo das auflösungsgefasel auf fruchtbaren boden fällt, entstehen dann eben so crazy meinungen wie deine, das fotorealismus in 720p unlogisch wäre.

“8K braucht niemand.”

doch, die industrie als neues schlagwort! 😛

MontyRunner
1. Februar 2020 11:43

4K ist immerhin noch grenzwertig. Immerhin gibt es einige Menschen, wie z. B. unser Doom, die so weit heranrücken, dass sie tatsächlich von der Pixeldichte profitieren. Aber 8K darf man dann für den Normalgebrauch schon fast schwachsinnig nennen. 4K braucht kaum jemand, 8K braucht niemand.

ghostdog83
1. Februar 2020 11:27

Also Standbilder sind keine bewegten Polygone. Komische Vergleiche hier.

comment image?itemid=11545295

ChrisKong
1. Februar 2020 10:37

Nein, der kommt von der Branche, weil die dringend Verkaufsargumente braucht, um die Kundschaft zu einem Wechsel zu nötigen. Die Margen sinken, also muss das Volumen steigen. Da sind Geräte, die lang im Einsatz sind, eben schlecht. Leider halt der übliche Industrie-Blödsinn. Ist bei anderen Geräten ja leider auch so.

1. Februar 2020 10:34

Der 4K-Wahn kommt ja vom PC-Lager und die kleben ja bekanntlich mit der Nase am Bildschirm.

MontyRunner
1. Februar 2020 9:28


Ob man von einer 4K Auflösung auf dem Screen profitiert, hängt von 2 Faktoren ab. Neben der Größe der Glotze ist das der Sitzabstand.
Ich z. B. habe einen 82 Zoll TV der 4K ausgibt. Aber da ich 5 Meter von dem Teil entfernt sitze, macht das Gerät für mich keinen Unterschied zu einem 1080p Gerät (natürlich abgesehen von der für mich überbewerteten HDR). Wenn ich so nahe an das Gerät heranrücke, dass mir 4K ein schärferes Bild bietet, wird die Bildgröße für mich unangenehm, weil das Bild einfach zu groß ist, um es in Eins zu erfassen.

Das ganze gilt auch bei einer kleineren Bilddiagonalen. Wenn man nah genug für 4K heranrückt, wird es für die meisten Menschen unangenehm.

Von der Berechnung des Bildes in 4K hingegen, profitiere ich auch bei meinem Sitzabstand, weil mehr Details in hoher Schärfe ,möglich sind und Treppchenbildung wegfallen kann. Eine Blu-ray in 1080p kann ja auch knackscharf und detailreich sein.

https://www.computerbase.de/forum/attachments/hd-tv-png.504134/

BigBen
1. Februar 2020 4:31

@Monty:Von 4K Ausgabe profitiert man sicherlich bei einer entsprechenden Bildschirmdiagonalen (ab 80 Zoll) . Allerdings haben wohl die wenigsten ein solches Gerät zuhause.

D00M82
1. Februar 2020 2:05

Guck mal hier, das ist fotorealistisch:

https://m.imdb.com/title/tt0111727/

Und das hier „nicht“

gears of war 5 ingame charakter model

Vielleicht verstehst du ja dann in welche Richtung meine Bedenken gehen. Bei nur 720p würde sich das gesamte Ergebnis des Bildes so schlecht darstellen, dass der eigentliche Gewinn des fotorealismus gar nicht zur Geltung kommen kann.

greenwade
1. Februar 2020 1:18

“Also Standbilder sind keine bewegten Polygone. Komische Vergleiche hier.”

is völlig wurscht. das bild dient dazu, zu zeigen das fotorealismus auch in relativ niedrigen auflösungen wunderbar funktioniert. egal ob animiert oder nicht.

MontyRunner
1. Februar 2020 0:34

Von 4K Berechnung profitiert man auch bei geringerer Ausgabe z. B. in 1080p. Von der 4K Ausgabe profitiert man nur, wenn man so nahe vor dem Bildschirm sitzt, dass man den Kopf bewegen muss, wenn man die Bildränder sehen möchte. So nah sitzt kaum jemand vor der Glotze, weil das unkomfortabel ist. Der Unterschied zwischen dargestellten 1080 und 720 wird aber bei einem vernünftigen Sitzabstand deutlich sichtbar. 720 muss nicht hässlich sein, aber 1080 bietet einen echten Vorteil.

31. Januar 2020 23:25

Da ich die Möglichkeit habe, sowohl ein 4k als auch ein 1080p Enggerät nutzen zu können, kann ich aus eigener Erfahrung sprechen

Habe ich auch und meine Erfahrung ist, dass 4K kaum einen Mehrwert hat.

ChrisKong
31. Januar 2020 21:08

Also Standbilder sind keine bewegten Polygone. Komische Vergleiche hier.

BigBen
31. Januar 2020 20:38

Vergleiche man einfach mal die Grafik von Basketballspielen mit der von Fussballspielen…

greenwade
31. Januar 2020 12:46

“Fotorealismus mit nur 720p ist für mich also eine unlogische Aussage.”

dieses bild ist künstlich erstellt und nur 450*600 pixel groß. fotorealistisch oder nicht?
comment image?1618

edit: @ doom
schaus dir auf deinem 65 zöller an und stell dir vor das wäre animiert und die grafik von spielen. das würde dir ernsthaft nicht gefallen?!?

D00M82
31. Januar 2020 12:43

Greenwade versuche doch einfach mal zu verstehen was ich meine. Die Tagesschau in 720p ist keine “Fotorealistische” Grafik, sondern die Bildübertragung eines Videos. Was soll das mit Spielgrafik zu tun haben, die berechnet wird?

Mein Punkt, bevor du dich wieder nur aus Prinzip auf mich persönlich einschießt, war: Auf einem großen Bildschirm in 65 oder mehr Zoll sieht auch “Fotorealismus” in nur 720p halt nicht gut aus. Man kann das ganze auch weiter nach unten rechnen. Wenn du die Tagesschau in 240p gucken würdest, wäre das immer noch ein “Fotorealistisches” Video, sähe aber gar nicht mehr danach aus. Deshalb ist die Aussage einfach nicht zu ende gedacht