Final Fantasy XVI – Entwicklungsarbeiten um ein halbes Jahr verzögert

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Produzent Naoki Yoshida hat bei Twitter enthüllt, dass sich die Entwiclungsarbeiten an Final Fantasy XVI aufgrund der Corona-Pandemie um rund ein halbes Jahr verzögert haben und sich dafür entschuldigt. Die nächste große Vorstellung des Action-Rollenspiels ist für das Frühjahr vorgesehen.

Final Fantasy XVI ist exklusiv für PS5 in Entwicklung, hat aber noch keinen Releasetermin.

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The-Boy-Who-Lived
7. Januar 2022 16:43

anscheinend ist Sony’s Verbindung zum japanischen Markt und den Entwicklern weiterhin so gefestigt und vermutlich auch eher wohlwollend betrachtet als bei so manch anderem im Westen liegenden Koloss, dass SE gerne bereit ist, unter entsprechenden Bedingungen neue Einträge des FF-Kosmos immer noch zeitlich exklusiv zur Verfügung zu stellen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass SE Sony immer noch (rein symbolisch betrachtet) als Plattform sieht, welche mit FFVII Square den durchgehenden Erfolg im westlichen Markt verschafft hat. Muss zwar heutzutage keine Rolle mehr spielen, aber vermutlich wird das Sony eben noch hoch angerechnet.

Erst letztes Jahr hat Sony doch auch SE’s eigenes PC-Port Studio Nixxes aufgekauft. Sicherlich auch im Sinne beider Unternehmen.

Aber Nintendo bleibt Square ja ebenfalls ein Stück weit treu, wenn man sich Octopath oder “Collection of Mana” als jüngste Beispiele ansieht.

Rudi Ratlos
7. Januar 2022 14:56

Danke dir, das hatte ich irgendwie komplett ausgeblendet (wahrscheinlich weil inzwischen fast jedes FF für die Box erhältlich ist…)

Und eigentlich ist die Story von FFVII doch aktueller denn je, diverse Parallelen sind zu unserer echten Erde, die aus dem letzten Loch pfeift, und den damit verbundenen Maßnahmen (bzw dem Ausbleiben derer) doch mehr als offensichtlich ?

The-Boy-Who-Lived
5. Januar 2022 12:05

ich glaube, seit der letztjährigen E3 steht das fest.
Also XV war jetzt auch nicht einer meiner Lieblingsteile der Reihe, aber hat mir, wenn wir XIV beiseite lassen, auf jeden Fall in einigen Bereichen besser gefallen als XIII.
Zwar war die Story kein erzählerisches Meisterwerk, aber doch weitaus weniger verworren, verständlicher und zugänglicher als im Vorgänger. Dadurch eben auch attraktiver zu verfolgen.
Das Image der Gruppe hat mir auch nicht zugesagt, jedoch waren die Charaktere durchaus gut gezeichnet und interessant. Nicht oberflächlich und uninteressant, wie man es vielleicht vermuten würde.

Das FFVII keinen mehr vom Hocker haut, ist auch nicht richtig. Welcher Teil wenn nicht FFVII hat heute mehr denn je eine Berechtigung und vor allem eine Message, welche Alt und Jung beeindrucken kann? In FFVII wird man kontinuierlich mit dem Versagen der Regierung und der Firmenverantwortlichen konfrontiert, die Ernüchterung und Frustration kommt in jeder Begegnung zum Vorschein.

Das Phänomen, das uns Konzepte wiederholt, zu bekannt oder gar ausgelutscht vorkommen, liegt leider auch ein Stück weit in der Natur des Ganzen, wenn etwas der immer größer werdenden Masse zugänglich gemacht wird und jeder sein Stück vom Kuchen haben will. Aber das ist kein Wehleiden, dass nur hier zu beklagen ist. Man schaue sich nur die Film- und Serienindustrie an oder die Literaturwelt.

Da gibt es auch die ein oder anderen Motive und Rahmenhandlungen, die die letzten Jahre zigfach durchgekaut wurden. Die Kunst als Konsument liegt deswegen vielmehr darin, nicht eben alles von dieser Masse zu konsumieren und wenn man Teil der jungen Generation ist, sich das zu Gemüte zu führen, was die Grundlagen gesetzt hat, sodenn es noch “spielbar” oder “anschaubar” ist.
Ich bin zwar ein großer FFVII-Fan, aber trotzdem würde ich sagen, dass rein von der Thematik, historischen Bedeutsamkeit in der Videospielgeschichte und den gelegten, heute noch wichtigen Grundsteinen in Form der Spielelemente FFVII ein Muss ist, so wie es auch schon die Vorgänger waren.

Wie gesagt, es ist eher eine Sache, die von dem eigenen Konsum abhängt und was konsumiert wird. Übersättigung führt nun mal auch zur Abstumpfung… Und auch wenn es zehn verschiedene Spiele gibt, die sich mit der Umweltthematik und den Machenschaften böser Industrieller beschäftigt, so erzählt eben jedes dieser Spiele das ein Stück weit auf andere Art und Weise und mal mehr, mal weniger erfolgreich und eindrucksvoll. Und im Falle von FFVII sprechen einige Aspekte für den Erfolg.

Auf FFXVI bin ich allemal sehr gespannt und erwarte ein eindrucksvoll gezeichnetes und eben auch fantastisch erzähltes Werk. Fantasy halt.

Rudi Ratlos
5. Januar 2022 11:00

Exklusiv für PS5? Seit wann denn das ??

bupple
5. Januar 2022 10:55

Moin!

Bei Final Fantasy sind die grafische Präsentation und vor allem die Story sehr wichtig. Aber was soll mich bei der Story noch flashen? Nach tausenden konsumierter Filme und Spiele hat man doch fast jeden Plot so oder so ähnlich schon gesehen / gehört / durchlebt.

Das Konzept von FF15 war ein schöner Ansatz: Ein Comic, ein Film, das Spiel, eingebettet in eine große Geschichte. Und doch ist es total blass geblieben.

Mein Lieblings-FF, Teil 7, haut heute doch auch keinen mehr vom Hocker. Warum fand ich das damals so gut? Vielleicht, weil die Geschichte für mich als 13 Jährigen nicht greifbar war. Die einzelnen Erzählungen lagen durch den nötigen Grind zu weit auseinander. Es wird viel Raum für die eigene Fantasie gelassen, teilweise unfreiwillig durch Übersetzungsfehler. Diese Kombi – eigene Fantasie, junger Spieler – gibt es wohl nicht mehr (für mich sowieso nicht haha).

Final Fantasy 16 kann also nur in die Buchse gehen 🙁

Gruß,
bupple

Maverick
5. Januar 2022 7:42

Imo ist die Serie total abgestürzt, Teil 15 mit seiner Leder Boygroup war für mich der absolute Tiefpunkt gewesen. Da war ein Dragon Quest 11, Ni No Kuni 2 oder ganz besonders persona 5/Strikers um Welten besser gewesen bzw haben mich sehr viel mehr unterhalten.

Supermario6819
4. Januar 2022 17:31

Im ersten Halbjahr kommen sowieso genug gute Spiele.Da reicht es auch wenn es im Herbst/Winter erscheint.

Max Snake
4. Januar 2022 16:13

Sollten die Entwickler bitte Zeit lassen.