Flåklypa Grand Prix – im Import-Test (Switch)

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Beim Thema Importspiele geht es für gewöhnlich um Titel, die in Japan oder den USA erscheinen – das macht das norwegische Flåklypa Grand Prix zum echten Exoten! Cover und Titel legen ein Rennspiel nahe, doch tatsächlich sind die Autorennen nur ein Aspekt dieser Umsetzung eines mittlerweile über 45 Jahre alten norwegischen Filmklassikers. 1975 kam der Stop-Motion-Film von Regisseur Ivo Caprino, der auf einer Buchvorlage des Autors Kjell Aukrust basiert, in die Kinos und eroberte die Herzen der Norweger im Sturm: Mehr als 5,5 Millionen Kinotickets wurden verkauft – und das bei lediglich etwa 5 Millionen Einwohnern!

Das macht Flåklypa Grand Prix zum meistgesehenen norwegischen Film, der es etwas später dann auch unter dem Titel ”The Pinchcliffe Grand Prix” unter anderem nach England schaffte und in seinem Heimatland nunmehr seit Dekaden zum alljährlichen Weihnachtsprogramm gehört. Die Geschichte dreht sich um Erfinder und Fahrradmechaniker Reodor Felgen, der gemeinsam mit seinen tierischen Freunden Ludvig und Solan auf einem Berg im idyllischen Flåklypa lebt. Als Reodors früherer Assistent Rudolf den ­Motorenentwurf eines Rennwagens klaut, bauen die drei Helden ihren eigenen Wagen: Il Tempo ­Gigante ist ein gigantisches Gefährt, mit dem sich Reodor schließlich ein Rennen mit Fiesling Rudolf liefert. Dieser Prämisse folgt auch das Spiel, das sich als Mischung aus Adventure, Edutainment, Minispiel-Sammlung und eben auch Rennspiel entpuppt. Ihr folgt der liebevoll präsentierten Geschichte, schaut Euch witzige Animationen an, erfahrt auch so manches Wissenswerte über Norwegen und spielt diverse Minigames. Sammelt ­Äpfel, setzt Puzzles zusammen, repariert Fahrräder oder heizt auf Solans Dreirad den Berg hinab. Dabei sammelt Ihr auch Stück für Stück die Einzelteile und Ressourcen, um Il Tempo Gigante zu bauen – und so schaltet Ihr nach und nach auch die unterschiedlichen Rennvarianten frei. Wer von Anfang an aufs Gas treten will, der wird sich dagegen zunächst ­wundern.

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