
Dieser Artikel stammt aus der M! 360 (September 2023).
KYOTO • Die Entwicklerstudios Q Games (PixelJunk-Serie) und Chuhai Labs (Cursed to Golf) sind Exoten in der japanischen Game-Industrie und erfolgreich, obwohl nicht von einheimischen Profis, sondern von ”Gaijins” aufgebaut und geleitet. Beide Gründer, Dylan Cuthbert und Giles Goddard, beginnen vor 35 Jahren beim englischen 3D-Experten Argonaut (Starglider) und kommen über die Star Fox-Zusammenarbeit mit Marktführer Nintendo nach Japan. Dort behaupten sie sich mit ihren eigenen Indie-Studios bis heute.
Von ihnen lösen sich nun zwei Europäer und ein Japaner, der niederländische PixelJunk Eden-Programmierer Jan de Graaf, der englische Cursed to Golf-Erfinder Liam Edwards sowie Taku Arioka, der davor unter anderem Konamis Frogger für Apple Arcade renovierte. Ein niedlicher Tanuki (Marderhund) mit ausladendem Sonnenhut ist das Maskottchen ihrer neuen Firma Denki Works und mutmaßlich auch ihr erster eigener Spielheld: Auf der kalifornischen GDC-Konferenz im März zeigte das Trio eine Open-World-Demo mit dem pelzig-putzigen Helden als fleißigen Fahrradkurier. Einen ”Liebesbrief an Japan” – und ganz besonders an die alte Kaiserstadt und Region Kyoto – möchte Denki Works mit dem Debütspiel schaffen.








