Birushana: Winds of Fate – im Test (Switch)

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Birushana: Winds of Fate ist zwar schon die direkte Fortsetzung von Birushana:- Rising Flower of Gempei, allerdings doch nicht das, was wir klassisch als eine solche bezeichnen würden, sondern eher eine “Fandisk”: Bei japanischen Visual Novels werden so Fortsetzungen bezeichnet, die eher Fanservice-lastig sind. In diesem Fall bedeutet dies viele Romance-Episoden und direktes Fortführen der Endsequenzen der unterschiedlichen Routen des Originals.

Der erste Teil interpretierte die bekannte Geschichte des Konfliktes der Genji und Heike neu, indem der legendäre Minamoto no Yoshitsune (den PlayStation-Veteranen vielleicht noch aus den Genji-Spielen kennen) hier eine in Männerkleidung gewandete junge Frau ist, deren wahres Geschlecht um jeden Preis versteckt bleiben muss. Wir treffen viele historisch bekannte Gesichter und einige von ihnen werden zu unseren Kameraden, mit denen sich mehr als nur eine Freundschaft anbandeln kann.

Winds of Fate bietet uns Epilog-Routen, die direkt an die jeweiligen guten Enden anschließen und die “IF”-Routen, die weitere Charaktere nun als romantische Ziele anvisieren und deren Geschichten und Liebe mit der Protagonistin in einer alternativen Erzählung zeigen – ganze vier Herren werden hier hinzugefügt, die in dem Original nur Nebendarsteller waren.

Zuckersüße Lovestories für Fans, denen das Hauptspiel viel zu ernst war mitsamt neuer Geschichten für Charaktere, die vorher zu kurz genommen sind.

Singleplayer82
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