Darwin’s Paradox! – im Test (PS5)

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Tintenfisch Darwin erkundet arglos den Ozean, als er plötzlich von einem Lichtstrahl angezogen wird und auf einem Schrottplatz wieder aufwacht. Auf dem Weg zurück landet er direkt in einer vermeintlichen Lebensmittelfabrik, aber irgendwas stimmt mit den Arbeitern dort nicht…

Besonders tiefgründig fällt die Rahmenhandlung nicht aus und sie wird überwiegend durch optio­nal aufspürbare Dokumente vermittelt. Dafür leistet die Präsentation eine Menge, um Darwin’s ­Paradox! erlebenswert zu machen: Im Kern ist die Reise des achtarmigen Protagonisten ein typischer Vertreter der Limbo-Gattung, die sich im positiven Sinne fast wie ein interaktiver Animationsfilm anfühlt. Wenn Ihr durch die Szenarien watschelt oder zwischendurch auch mal schwimmt, gibt es allerlei gewitzte Details zu erspähen. Spielerisch werden derweil geschickt Längen vermieden, indem sich Darwin regelmäßig wieder an seine Talente erinnert. So kann er etwa dank seiner Saugnäpfe an Wänden und Decken laufen, auf Knopfdruck die Farbe der Umgebung zur Tarnung annehmen oder Tinte verspritzen. Das geht gut von der Hand, hier und da machen sich aber nervige Aspekte bemerkbar: So gibt es reichlich Rücksetzpunkte, doch am Ende einer Passage sind grundsätzlich knifflige und zeitlich auch mal knapp getaktete Situationen zu finden. Außerdem müsst Ihr regelmäßig schleichen, um unerkannt zu bleiben, ohne aber immer verlässlich einschätzen zu können, wo das Blickfeld eines Gegners endet.

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Bort1978
10. Juni 2026 15:07

Hab es neulich im Sale geholt und werde es demnächst mal angehen. Sieht jedenfalls richtig schick aus.