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| Spiel: | Dread Delusion |
| Publisher: | DreadXP |
| Developer: | Lovely Hellplace |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS4, PS5, Switch 2, XOne, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 5 / 2026 |
Dass die Vorbilder dieses Rollenspiels aus der Ego-Perspektive rund um die Jahrtausendwende entstanden, ist auf dem ersten Blick klar. Kantige Charaktere, niedrig aufgelöst anmutende Texturen und sich verziehende Geometrie – das weckt unmittelbar Erinnerungen an die PSone, wobei hier die 60 fps sauber gehalten werden und manche der Grafikmacken deaktiviert werden können. Auch spielerisch setzt Dread Delusion auf die alte Schule nach Art von King’s Field oder Morrowind mit weitläufiger Welt (hier in Gestalt einer schwebenden Inselgruppe mit abstrakten Anwandlungen), jeder Menge Aufträgen, von denen gerne ein halbes Dutzend und mehr parallel offen sind, und dafür relativ wenig Wegführung. Ihr bekommt schriftlich mitgeteilt, wo es was zu tun gibt, aber eine (nicht gerade übersichtliche) Karte wird nur mit der Zeit befüllt, Missionsmarker fehlen. Und einen Kompass könnt Ihr zwar kaufen, der muss aber für jede Benutzung fummelig aktiviert und dann wieder eingesteckt werden, was nicht erst beim Navigieren eines Luftschiffes im späteren Verlauf mühsam ist.
Bis Ihr Eure Waffen und Rüstung verbessern könnt, ist ebenfalls einiges an Aufwand fällig. Das Kampfsystem – Schwert ziehen und damit hauen oder blocken – wiederum geriet ausgesprochen simpel, zumal die Gegner sich meist ziemlich stupide verhalten. Wer sich mit diesen gewollten Tücken arrangieren kann, wird mit einer interessanten Rahmenhandlung und gut geschriebenen Dialogen versorgt.








