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| Spiel: | Constance |
| Publisher: | btf GmbH |
| Developer: | Blue Backpack |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, Switch, XSX |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 6 / 2026 |
Als Künstlerin Constance wachen wir in einer fremden Welt auf und suchen nun einen Weg nach Hause. Nur mit einem magischen Pinsel ausgerüstet ist das gar kein einfaches Unterfangen, denn in den verzweigten Gängen der Fantasywelt wimmelt es vor Gegnern und Gefahren. Gut, dass wir es bei Constance mit einem Metroidvania zu tun haben, denn nach und nach finden wir weitere Fähigkeiten, die nicht nur Kämpfe deutlich erleichtern, sondern auch dafür sorgen, dass wir neue Wege erkunden können.
Das Spiel erinnert mit seinem detailreichen 2D-Design und dem Kampfsystem deutlich an Hollow Knight respektive dessen Fortsetzung Silksong. Die Figuren sehen aus, als wären sie direkt einem Zeichentrickfilm entsprungen und jeder der vier Abschnitte plus einer Hub-Zwischenwelt, die wir bereisen, hat dank Musik und Farbgebung einen ganz eigenen Charakter. Mit zunehmendem Spielfortschritt erweitern wir die Einsatzmöglichkeiten unseres Pinsels. Beispielsweise mit einem Angriff aus der Luft nach unten, einem Vorwärtssprint, der es uns ermöglicht, Stachelhindernisse zu durchdringen oder unter engen Durchgängen durchzuflutschen, oder der Fähigkeit, Ankerpunkte in der Luft zur Vorwärtsbewegung zu nutzen.
Für diese Fertigkeiten ist der Einsatz unseres begrenzten Farbvorrats nötig. Das funktioniert ähnlich wie eine Ausdauerleiste: Mit jedem Special Move konsumieren wir Farbe, die sich selbstständig wieder auflädt. Verbrauchen wir allerdings mal den kompletten Vorrat, wird Constance korrumpiert und erleidet bei jedem Pinseleinsatz Schaden, bis die Leiste erneut voll ist.
Bei der Reise durch die Welten von Constance bekommen wir es natürlich nicht nur mit kniffligen Hüpfpassagen zu tun, bei denen der kleinste Fehler zum Tod führen kann, sondern auch mit kleinen und großen Gegnern sowie Endbossen, die jeweils den gekonnten Einsatz unserer neuesten Pinselfähigkeit erfordern. Das ist mitunter ein hartes Stück Arbeit und kostet viele Bildschirmleben. Sterben wir im Kampf, können wir direkt weitermachen, müssen aber in Kauf nehmen, dass mit jedem ”Continue” der Gegner stärker und die Spielfigur schwächer wird. Die Alternative ist die Rückkehr zum letzten aktivierten Speicherschrein, was allerdings eine lange Rückreise zur Bossarena bedeutet. Generell ist Constance zwar kein leichtes Spiel, aber zugänglicher als das vergleichbare Silksong. Und mit einer Spiellänge von knapp acht Stunden ist es zudem deutlich kürzer als das gefeierte australische Metroidvania.








