Yerba Buena – im Test (PS5)

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Seite 1

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Unversehens wird die junge Barb aus ihrem Leben als NPC im virtuellen San Francisco der 1970er gerissen, als ein grimmiger Biker ihren Taxifahrer-Kumpel kidnappt und ein merkwürdiges Gerät zurücklässt. Bei der futuristisch anmutenden Wumme handelt es sich um den ”Oszillator”, mit dem Bewegungen und andere physikalische Eigenschaften von einem Objekt auf andere übertragen werden können. Kein Wunder, dass Barb in ein seltsames Mysterium verwickelt wird, bei dem es um ihre Zukunft und der von der ganzen Stadt geht.

Wie bei Portal oder Chroma­Gun erlebt Ihr das Geschehen aus der Ego-Perspektive und setzt Eure Wumme nicht für Ballereien, sondern zum Lösen von Rätseln ein. Manipuliert die Umgebung (aber nur bestimmte Dinge, die auf Knopfdruck mit bunten Umrandungen erkennbar gemacht werden), um etwa einen Weg zum nächsten Ausgang zu finden oder Absperrungen zu errichten. Anfangs ”kopiert” Ihr lediglich Bewegungen, später könnt Ihr Objekte auch ”verdampfen” (also durchlässig machen) oder ihnen Elastizität wie bei einem Trampolin verleihen. Yerba Buena lässt Euch Spielraum für Experimente, gibt sich in anderen Aspekten aber leider nicht so zugänglich: So müsst Ihr jede Eigenschaft nach einmaligem Einsatz erneut einscannen und ­Lösungshinweise finden sich nur hin und wieder subtil in der Umgebung. Spätes­tens in der zweiten Hälfte kann das bei den richtig komplexen und vielstufigen Aufgaben ordentlich stressen.

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