The Drifter – im Test (Switch 2)

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Ihr seid am Ertrinken und ein Seil um Eure Beine lässt Euch nicht entkommen. Um Euch herum seht Ihr nur Leichen von obdachlosen Trampern. Ihr rüttelt am Seil, saugt die ­letzte Brise Sauerstoff aus einem ­Kanister und vor Euren Augen wird alles schwarz. Plötzlich erwacht Ihr wieder in dieser Situa­tion und müsst einen anderen Weg aus der Lage suchen.

In diesem australischen Point’n’Click-Adventure erwarten Euch diese und ähnliche Trial&Error-Sequenzen immer wieder. Ihr werdet zum Tramper Mick, der in seine Heimat zurückkehrt, um der Beerdigung seiner Mutter beizuwohnen. Doch flott geratet Ihr in eine Sci-Fi-Verschwörung, werdet verfolgt von Monstern mit Nachtsichtgeräten und auch Micks Vergangenheit holt Euch ein.

Das lineare Abenteuer verzichtet auf umfangreiche Item-Sammlei und abgedrehte Kombinationsrätsel. Die meisten Lösungen sind naheliegend oder zumindest nur einen Bildschirm weit entfernt. Ab und an kann jedoch frustrieren, dass Ihr eine gewisse Reihenfolge einhalten müsst. Das gilt insbesondere für die Trial&Error-Passagen. Diese sind zwar clever in die Story eingebunden und sogar manchmal nötig für die Lösung, jedoch führt das zu häufigen ­Wiederholungen. Gelungen sind die Kontrollen: Auf der Switch 2 dürft Ihr zur Maussteuerung greifen, doch die eingebaute Twinstick-Mechanik ist praktisch, da Ihr so alle interaktiven Objekte in der Nähe sofort anvisieren könnt. Nur an einigen engen Stellen gerät das zur Fummelaufgabe.

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