The Relic: First Guardian – im Test (PS5)

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Ambition und Innova­tionslust sind sicherlich keine schlechten Eigenschaften, wenn man im endlosen Wust an Soulslikes hervorstechen möchte – jedoch keine Garantie für Erfolg, wie The Relic: First Guardian beweist.

Ihr schlüpft in die Rolle des Hüters, der nach der Zerstörung des großen Relikts zur letzten Hoffnung für eine sterbende Welt wird. Diese gilt es zu bereisen und von Schergen sowie Dämonen zu befreien. Der Einstieg macht durchaus Spaß: In den Kämpfen kostet Euch etwa nur die Abwehr Ausdauer, was aggressives Vorgehen und kraftvolle Paraden fördert. Verschiedene Waffentypen mit eigenen Skilltrees ermög­lichen unterschiedliche Spielstile. Außerdem steigt Ihr nicht wie üblich über Stufen auf, sondern verbessert die Kampfkraft Eures Helden mithilfe von Ausrüstung und Relikten. Die leblose, dröge gestaltete Mittelalterwelt und skurrile Entscheidungen, etwa weite Teile der Geschichte über holprig vertonte Textnachrichten zu erzählen, überraschen hingegen eher. Ebenso enttäuschend ist der stolz beworbene Überschuss von über 70 Bossen, von denen viele un­inspirierte Standardgegner sind.

Den Gnadenstoß versetzt jedoch die desaströse technische Umsetzung. Von einer veralteten Optik, miserabler Bildrate und hölzernen Animationen über eine schwammige Steuerung und lange Ladezeiten bis hin zu regelmäßigen Spielfehlern, die einen Neustart erzwingen, sind die technischen Mängel in ihrer Gesamtheit äußerst frustrierend.

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