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| Spiel: | Ar tonelico Qoga: Knell of Ar Ciel |
| Publisher: | NIS America |
| Developer: | Gust |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 6 / 2011 |
Auch wenn das dritte Ar tonelico auf den ersten Blick an die oft eher durchwachsenen Rollenspiele von Idea Factory erinnert, spielt das Abenteuer aus dem Hause Gust (Atelier-Serie) mindestens eine Liga höher. Statt Euch durch konfuse Crossover-Welten zu hetzen und mit endlosen Tutorials zu quälen, erzählt Ar tonelico Qoga die Geschichte einer postapokalyptischen Welt. In dieser leben nur auf drei großen Türmen noch Menschen, die vom Clustanischen Imperium unterdrückt werden. Doch als die geheimnisvolle Saki unter dramatischen Umständen im Dorf von Held Aoto auftaucht, kommt Bewegung in die Welt… Sie ist ein Reyvateil – ein künstlich geschaffenes weibliches Wesen – und kann durch ihren Gesang mit der Göttin kommunizieren und Wunder wirken.
Das tun die Reyvateils vor allem in Kämpfen: Während Ihr und Eure KI-Kollegen in Echtzeit auf dem Polygon-Schlachtfeld umherwetzt und Gegner mit Combo-Attacken beharkt, lädt Euer Reyvateil mächtige Magie auf – manch dickem Boss könnt Ihr nur so zu Leibe rücken. An Speicherpunkten redet Ihr mit Euren Begleiterinnen und taucht in deren Seele ein: Löst Ihr Probleme und Konflikte der Reyvateils, danken sie es Euch mit neuen, mächtigen Attacken – ein interessantes und originelles Spielsystem.
Am deutlichsten wird den meisten der ’Schweinekram’ auffallen. Zwar geht es in jeder Bravo handfester zur Sache, trotzdem ist Ar tonelico in Dialogen gespickt mit Ein- und Zweideutigkeiten. Und wenn die Heldin Eurer Wahl beim Magie-Einsatz Lage um Lage ihrer Kleidung ablegt, dann erkennt man deutlich, dass Entwickler Gust vor allem eine ganz bestimmte Zielgruppe im Auge hat…










