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| Spiel: | Apidya' Special |
| Publisher: | ININ Games |
| Developer: | The Apidya Team |
| Genre: | Shoot'em-Up |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, Switch, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 10 / 2026 |
Mit Apidya lieferte das Frankfurter Team Kaiko 1992 eines der besten Shoot’em-Ups für den Amiga ab. Die von japanischer Konsolen- und Arcade-Kost inspirierte Ballerei war zwar finanziell weniger erfolgreich als erhofft, wird von der Fangemeinde aber bis heute in Ehren gehalten. Ein junger Mann namens Stefan Becker war damals so begeistert, dass er Jahre später mit der Arbeit an einem Remaster begann, das nun mit dem Segen der damaligen Entwickler Peter Thierolf, Frank Matzke und Chris Hülsbeck fertiggestellt wurde.
Die Neuauflage behält Levelaufbau und Spielsysteme bei, setzt aber aufs 16:9-Format. Einige Sprites wurden erhalten, andere neu gezeichnet, und wo das Amiga-Original einst vor allem auf Farbverläufe bei den Hintergründen setzte, erstrahlen jetzt aufwendig gepixelte Szenarien. Komponist Chris Hülsbeck setzte sich derweil ins Studio und arrangierte seine Kompositionen von 1992 neu. Ist Euch das zu viel Überarbeitung, versetzt Ihr Grafik und Sound auf Knopfdruck in ihren Amiga-Originalzustand, zudem stehen verschiedene Scanline- und Bloom-Filter bereit.
Spielerisch orientiert sich Apidya vor allem an Konamis Gradius. Abgeschossene Gegnerformationen hinterlassen gerne mal eine rote Blume, die den Extra-Anzeiger am unteren Bildschirmrand auffüllt. Auf Knopfdruck aktiviert Ihr dann das gerade markierte Upgrade. Auf Standard behält ”Apidya’ Special auch den knackigen Schwierigkeitsgrad des Originals bei. Ist er Euch zu hoch, dürft Ihr verschiedene Einstellungen vornehmen. Wie damals kann eine kleine Drohne von einem zweiten Spieler gesteuert werden.









Peter Thierolf – dem Mann war ich damals dankbar, dass er fast im Alleingang den Port von Mega Turrican auf den Amiga gestemmt hatte.