Madden-Entwickler Robin Antonick verklagt EA

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Robin Antonick, eine der Schlüsselfiguren bei der Entwicklung der Madden-Reihe, verklagt EA. Der Streitwert könnte bis zu 60 Millionen US-Dollar betragen, da EA mit der Football-Marke laut Schätzungen etwa vier Milliarden Dollar Gewinn einfahren konnte.

Antonick beteuert, von ihm entwickelte Technologien wie 3D-Kameraperspektiven oder die gleichzeitige Simulation von 22 Feldspielern seien in vielen weiteren Spielen von EA verwendet worden.

Laut Gamasutra sei in einem 1986 geschlossenen Vertrag zwischen EA und Antonick vereinbart worden, dass der Entwickler 1,5 Prozent des Gewinns aus “derivater Arbeit”, also von Madden abgeleiteten Spielen, erhalten sollte. Geld aus dieser Vereinbarung sah Robin Antonick allerdings nie. Antonick hatte Madden 1988 und 1989 für C64, MS-DOS und Apple II entwickelt. EA argumentiert, die folgenden Ableger der Serie würden andere Technologien verwenden.

Laut Anklage würden jedoch auch Bill Walsh College Football, NCAA Football und EA-Hockey-Spiele auf der Arbeit von Robin Antonick basieren.

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