John Schappert: “Für unflexible Spielefirmen wird die Zukunft hart”

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Eine alte Weisheit sagt, dass das einzig Beständige der Wechsel ist. So ähnlich sieht es auch John Schappert, ehemaliger Executive von EA und Xbox und aktuell bei Zynga angestellt, in einem Interview mit MCV über die gegenwärtige Situation der Spielebranche.

“Das traditionelle Spielen ist ein wenig unter Druck geraten”, sagt Schappert mit Blick auf kostenlose Apps und die sozialen Netzwerke. Es sei heutzutage eben so, dass es nur noch einige große Toptitel pro Jahr gäbe. Wenn man der Hersteller davon sei, befinde man sich auf der Gewinnerseite, andernfalls werde es hart.

Große Konsolenspiele wären mitunter jahrelang in Entwicklung und kosteten viel Geld. Man müsse also quasi Jahre vorher abschätzen können, ob ein bestimter Titel zu einem künftigen Zeitpunkt erfolgreich sein könnte. Auch für solche Blockbuster sei definitiv ein Markt vorhanden. Traditionelle Spele richteten sich mittlerweile mehr an Core-Gamer, da sie in der Regel teure Hardware und einen Controller voraussetzten und mitunter nicht gerade einfach zu bedienen seien.

Auch die Zeit, die täglich mit einem Spiel verbracht werde, habe sich geändert. Denn früher seien es durchaus mal zwei Stunden gewesen, doch heute wolle der Kunde in 15 Minuten ein Erfolgserlebnis verspüren. Einige Leute müssten diese veränderten Wesenszüge noch realisieren und sich dementsprechend anpassen.

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Oleigh
5. Mai 2012 16:08

Wir, die maniacs, werden weder aussterben noch unsere liebe zum medium in seiner jetztigen form verlieren. So einfach ist das. Wenn die keine Spiele für uns mehr machen wollen, dann machen wir sie halt selbst, wenns soweit kommt.

Equipo
4. Mai 2012 18:55

@ henningNicht der Controller, das Spiel. Aber trotzdem Schwachsinn.

henning
4. Mai 2012 17:44

“”Ein Controller, der nicht leicht zu bedienen ist.”” Wenn heute jeder nurnoch sein IPhone betucht, kann ist es kein Wunder, das man mit der Zeit die Bedienung eines Controllers mit mehreren Tasten verlernt.

mog
mog
4. Mai 2012 16:01

Der spricht wohl seinem Arbeitgeber voll aus der Seele…Man muss aber auch sehen das es wohl noch mehr als nur “”Äpfel & Birnen”” gibt.