Fable Legends – unsere gamescom-Eindrücke

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Mit Peter Molyneux’ ursprünglichen Visionen hat Legends außer der Welt nicht mehr allzu viel gemein, dafür einiges mehr mit Dungeon Keeper und sogar Evolve. Denn wenn die Helden in die Schlachten gegen das Böse ziehen, geschieht das stets im Quartett (mit KI-Begleitern und/oder menschlichen Mitstreitern), während der Feind alleine die Strippen zieht. Genauer gesagt: Als Anführer der bösen Seite sieht ein Spieler das Geschehen aus der Vogelperspektive und kann Fallen aufstellen sowie sein Gefolge mobilisieren, um den guten Kriegern das Leben schwer zu machen. Das ist also soweit ganz interessant umgesetzt und interessanter als das Helden-Dasein, das sich eher wie ein ganz normaler Action-Rollenspiel-Klopper anfühlte und noch mit Übersichtlichkeitsproblemen zu kämpfen hatte. Wird daran noch etwas mehr gefeilt, dürfte sich Fable Legends zumindest für Online- und Mehrspieler-Abenteuer ordentlich eignen. Für Fans der ursprünglichen Fable-Idee dürfte das allerdings nicht unbedingt die Erfüllung ihrer Erwartungen sein.

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D00M82
16. August 2014 11:25

Ich behalte da mal ein Auge drauf. Auf diesem Playday war vor den Fable Legends Anspielstationen fast immer am meisten los.

Whitebeard
15. August 2014 21:37

Fable 1 und 2 haben mir ganz gut gefallen. Teil 3 hab ich nicht mehr gespielt.Peter Molyneux wäre aber auch gut als Politiker geeignet, da er oft viel mehr verspricht, als im späteren Spiel umgesetzt werden kann. Das tun viele Entwickler genauso, aber Molyneux war da immer ganz extrem.Zumindest hat Legends immer noch den typischen Fable Look

Fenikkusu Hato
15. August 2014 1:43

Hab Fabel 3 gerne gespielt und auch oft Co-op mit der Freundin und bin trotzdem mal gespannt wie Legends wird, denn das Design fand ich schon mal gut.