
Der ultimativ freitägliche Wochenrückblick der Redaktion – am heutigen F(rei)-Tag mit diesen Themen:
Gears of War E-Day • Star Wars Galactic Racer • japanische Game Center • Sumo-Essen • Shinjuku • OFF-Center • Ikebukuro • FlyKnight • Worship • Nocturne • Satisfactory – Core Values Expansion • End of Abyss • Crystal Lake • Deutsches Flipper- und Arcademuseum Seligenstadt • Persona 5 Royal • Tower Tactics 2 • BeamNG.drive
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Warp Zone:
Thomas – Steffen – Fabiola – Sebastian
Bildquelle: steampowered.com, Montage: maniac.de

Thomas ernährt sich wie ein Sumōringer.

Thomas’ Top 1 – Game Center
Es ist immer wieder ein Spaß, die japanischen Game Center zu besuchen. Ich war in einiges – Mikado, Hey, Gigo… und das schöne ist, dass sie alle was eigenes bieten. Mein Liebling ist wohl Mikado in Takadanobaba. Da gibts ein paar echte Exoten, genügend Gassenhauer und auch ein paar modernere Sachen. Und natürlich Wani Wani Panic. Das gehört einfach dazu.

Thomas’ Top 2 – Chanko Nabe
Eigentlich wollte ich zum Sumo – aber die Karten waren quasi sofort
ausverkauft. Daher dann also das nächstbeste: Chanko Nabe essen, das ist der Eintopf, den die Sumoringer sich selbst zubereiten und der dank viel, viel Protein auch ordentlich Muskeln und Masse macht – entsprechendes Training vorausgesetzt. Wir hatten allerdings nur den Eintopf, nicht das Training.

Thomas’ Top 3 – Shinjuku
2010 war ich das erste Mal in Japan und hab in nem Hotel in Shinjuku
gewohnt; dieses Jahr hat es mich wieder ein, zwei mal in diese Gegend verschlagen und tatsächlich hat sich zumindest hier nur wenig verändert. Eine schöne, kleine Zeitreise.

Thomas’ Top 4 – Hard-Off
Zum Spielekauf ist oft Hard-Off eine gute Wahl – nur Touris verschwenden ihr Geld bei Super Potato und Co. Also sind wir an einem lustigen Nachmittag mit der großen Retro-Gruppe zum großen OFF-Center gefahren – hier sind Hard-Off, Book-Off, Hobby-Off, Liquer-Off und viele andere Offs in einem riesigen Komplex vereint. Mit dabei waren Retronaut Jeremy Parish, Chris Kohler von Digital Eclipse, der großartige James Eldred und eben auch Digital Foundry-John und ich. Ein großer Spaß, trotz strömendem Regen – der kommende Taifun warf schon seine Schatten voraus.

Thomas’ Top/Flop – Ikebukuro
Ich mag Ikebukuro sehr gerne, aber mittlerweile ist es schon schwer geworden… gerade am Wochenende ist das tolle Viertel komplett mit Touristen überflutet. Man kommt nirgendwo rein, überall stehen endlose Schlangen, Leute rollen gigantische Koffer durch die Straßen… Spaß macht das keinen mehr. Unter der Woche ist es zum Glück immer noch ganz angenehm.

Steffen zeichnet Formen in den Boden. Mit Blut.
Steffens Top 1 – FlyKnight
Der kleine Ego-Soulslike und Low-budget-Überraschungshit FlyKnight erschien ursprünglich bereits Ende Januar 2025 auf Steam. Im September 2026 folgte jedoch neben einer Switch-Fassung (die ich diese Woche jedoch nicht im deutschen Shop finden kann aus mir unbekannten Gründen) auch ein kostenloses Enhanced-Edition-Upgrade mit neuen mehr Waffen, Zaubersprüchen, Item- und Enemy-Randomizer und einem ständig weiter nach oben skalierendem Schwierigkeitsgrad in New-Game-Plus-Versuchen. Das nahm ich zum Anlass, um mir selbst mal den Titel mit einem Koop-Partner anzuschauen und das waren sieben verdammt gute Stunden. Wenn man die Retro-Präsentation, Ego-Dungeon-Crawler sowie Soulslikes mag und Schläge im Zeitlupentempo verkraftet, dann sind das hier gut investierte 6 Euro.
Steffens Top 2 – Worship
Anfang November erscheint endlich das Spiel, auf das wir lange warten mussten: Die Rede ist natürlich vom Pikmin-like Worship. Der Titel verweilte knapp 16 Monate im Early-Access und erscheint nun vollendet am 4. November auf der PS5 (weitere Plattformen folgen 2027). Ich habe mir die Woche einen Eindruck vom aktuellen Zustand des monochromen Roguelite-Titels gemacht und fand besonders an der düster-humorigen Kult-Thematik gefallen. Ob es jedoch dauerhaft Spaß macht, mit Blut irgendwelche Formen in den Boden zu zeichnen, um Gefolgsleute zu finden und Zaubersprüche zu aktivieren, wird sich im November im Test zeigen.
Steffens Top/Flop 1 – Nocturne
Diese Woche hab ich mir mal zum Herbstsale auf Steam einen Geheimtipp geschnappt, bei dem ich mich von der begeisterten Spielerschaft leiten ließ. Die Story des noch ganz frischen Pixel-RPGs „Nocturne“, das auf Rhythmus-Kämpfe setzt, soll unheimlich toll sein. Auch der Soundtrack wird gelobt. Da es auch zu den Highlights der Indie Arena Booth auf der gamescom im letzten Jahr gehörte, habe ich auch hier einfach mal einen Blindkauf getätigt und hoffe beim Spielen weggeblasen zu werden.
Wer in eine musikalische und knuffige Lebenssimulation entführt werden will, der sollte sich übrigens Songs of Glimmerwick anschauen.
Steffens Top/Flop 2 – Invokyr
Zu den letzten Kinofilmen von Jumanji gab es ein paar eher typische Lizenzversoftungen, die kein Mensch braucht. Das Multiplayer-Titel Invokyr greift aber endlich den deutlich düsteren und viel besseren ersten Film auf und lässt Euch mit fünf Freunden im Spukhaus mit einem Brettspiel Würfel werfen. Wie in Jumanji beschwört Ihr jedoch damit einige Schrecken. Tolle Idee. Wie gut die Umsetzung ist, werde ich jedoch erst am Wochenende mit Freunden austesten können. Der Titel erschien nämlich erst am Donnerstag im Early-Access auf Steam und soll dort circa ein Jahr verweilen.
Steffens Top/Flop 3 – Star Wars Galactic Racer
Da sich natürlich unser Racing-Papst Ulrich den Test zu Galactic Racer geschnappt hat, habe ich zum Release diese Woche mal nur einen Blick über den Streaming-Dienst Luna ins Spiel riskiert. Wie schon bei den Titeln auf dem N64 werde ich irgendwie mit Star Wars im Verbund mit Racing-Spielen einfach nicht warm. Da ich Racing-Titel meist nur noch zwischendurch konsumiere, hätte ich auch hier keine Roguelite-Struktur benötigt und wäre lieber ein paar entspannte Rennen oder ein Turnier in einer klassischen Kampagne gefahren. Aber immerhin sieht es ganz schick aus. Mehr als das Spiel hat mich jedoch erstaunt, dass die Session über Luna (fast) reibungslos funktioniert hat. Doch sobald kurz eine andere App an der Leitung zog, verlor ich sofort unglücklich einige meiner Rogue-Leben.

Fabiola hat weniger Spass als erhofft.
Fabiolas Top 1 – Satisfactory: Core Values
Auf “Satisfactory: Core Values” habe ich nicht nur wegen der optischen Aspekten richtig Lust.
Fabiolas Top 2 – End of Abyss
Und genauso verhält es sich mit “End of Abyss”, bei dem wohlige Grusel-Gefühle aufkommen.
Fabiolas Top 3 – Crystal Lake
Ein Prequel zu “Freitag, der 13.”? Immer her damit, wenn es gut gemacht ist!
(Ein Prequel müsste doch “Donnerstag der 12.” heissen! – Anm.d.Red.)
Fabiolas Top 4 – Horror-Serien
Passend dazu haut Kinocheck eine Übersicht über die kommenden Horror-Serien raus. Für mich natürlich gefundenes Fressen.
Fabiolas Top/Flop – GoW E-Day
Ich bin großer Fan von “Gears of War”, aber bei “E-Day” fehlt es mir irgendwie an neuen Ansätzen und Abwechslung. Die offenen Areale sind ansprechend, aber irgendwie deplatziert und Marcus Fenix als Charakter rückt mir irgendwie zu sehr in den Hintergrund. Ich habe Spass, aber leider weniger, als erhofft.

Sebastian unternahm einen Ausflug.

Sebastians Top 1 – Familientrip nach Seligenstadt
Als nachträgliches Geburtstagsgeschenk für mich unternahmen meine Familie und ich am vergangenen Samstag einen Ausflug in das Deutsche Flipper- und Arcade-Museum nach Seligenstadt. Auch wenn unsere Kinder anschließend erstmal etwas Ruhe im örtlichen Fast-Food-Restaurant suchten, hat es allen sehr gut gefallen.
Sebastians Top 2 – Persona 5 Royal
Das Abenteuer der Phantomdiebe entfaltet sich langsam und auch das Spielsystem zeigt schrittweise seine ganze Komplexität. Das darf gerne so weitergehen.
Sebastians Top 3 – Tower Tactics 2
Sicher kein Titel für stundenlange Marathonsessions, aber es kracht und scheppert ordentlich auf dem Bildschirm bzw. es ist immer was los. Ich hatte durchaus meinen Spaß damit, obwohl ich mit dem Genre auf dem Papier gar nicht so viel anfangen kann.
Sebastians Top 4 – BeamNG.drive
Anfangs wird man zwar zunächst von gefühlt unzähligen Optionen erschlagen, aber dann sieht man., dass jede von ihnen auch eine Daseinsberechtigung hat und man lernt das Rennspiel mit der detaillierten Fahrphysik zu schätzen. Mal sehen, was ich nach ein paar weiteren Stunden dazu sage.
Sebastians Top 5 – The Rule of Jenny Pen
Allein dafür hat sich der Monat bei HBO Max vollends gelohnt. Oder mit anderen Worten: Hätten Stanley Kubrick und Stephen King ein filmisches Kind, würde es wahrscheinlich so aussehen. Wer mit dem Horrorgenre auch nur ansatzweise etwas anfangen kann, sollte dem Streifen eine Chance geben.

Wir wünschen ein komplett Horror-freies Wochenende!









@Thomas
Schwer zu sagen. Persönlich spiele/übe regelmäßig bei Ghosts n Goblins seit 1985, angefangen in Italien ein paar Jahre lang jeden Nachmittag, bis heute. Kann ich gut, aber nicht perfekt.
Super GnG kann ich speedrunnen, aber Ghouls ist in der Arcade Version einige Ligen drüber.
Ich schätze, den japanischen Kollegen müsste es sogar wurscht sein, auf welche Einstellung der Automat läuft. “Easy” gibt es dort nicht wirklich und wenn sie durch das Spiel “spazieren”, dann haben sie bestimmt so viel Geld/Zeit dort rein gesteckt, dass sie sich dafür die Maschine hätten kaufen können, wer weiß… 😉
@senser
Ich nehme lieber das Minispiel, wo es ums Hauen geht! 🙂
@genpei – das fasziniert mich immer wieder. Ich sehe gerade in den Mikados immer wieder Leute, die einfach mal so gefühlt nebenbei den Ghouls’n Ghosts Automaten durchziehen. Dieses Jahr war das der gute Mann auf dem Bild, im letzten Jahr ein älterer Herr, der gerade als ich da war den zweiten Loop beendet hat als wäre es nichts. Der Boss ist besiegt, er steht auf und geht. Ich frage mich wirklich, wie lang die dafür geübt haben und wie oft die das tun!
Must nur paar Tage am Hafen Gabelstapler fahren um dir den Rückweg zu verdienen 😉
@Thomas
Der Spieler bei Ghouls n Ghosts ist ganz schön weit gekommen, keine einfache Aufgabe!
Japan war immer mein Traum-Ziel, beinah wäre es letztes Jahr mit meinem Sohn so weit gewesen. Schade dennoch, dass ich, als Tourist, die Menschen-Masse dort nicht kleiner machen würde…
Und so viel, wie ich für Retrokram ausgeben würde…tja, der Rückflug müsste ich mir vor Ort irgendwie erarbeiten. 😛