Tops & Flops – Hot!

11
634

 

  Artwork GTA VI Protagonist mit Redakteursgesicht.

Der ultimative Wochenrückblick der erhitzen Redaktion – mit diesen sonnigen Themen:

GTA VI • Steam Machine • Silver Pines • Dinkum • Terrinoth: Heroes of Descent • Parking Garage Rally Circuit • Momento • Summerhouse • Hitze • Give Us A Sign • Deer & Boy • Toxic Commando • Hope • Flesh Made Fear • Nur für dein Leben (I Will Find You) • Frog Sqwad • Return to Silent Hill

Wischen – oder auf den “Nächste”-Button klicken, bitte!

Warp Zone:
SteffenUlrichFabiolaSebastian

 

Bild Steffen

Steffen zieht nach Silver Pines.

 


Steffens Top 1 – Silver Pines
Bei Silver Pines trifft Silent Hill auf eine verdammt schicke 2D-Optik und David Lynch-Kleinstadt-Vibes. Die sehr ausführliche Demo macht einen verdammt guten Eindruck, jedoch sind die bisherigen Kämpfe wenig fordernd oder spannend, sobald man hier den richtigen Rhythmus gefunden hat. Wird trotzdem ein Top-Indie!

 


Steffens Top 2 – Dinkum
Das Indie-Animal-Crossing, das von Krafton aufgekauft wurde ist im Koop eine entspannte Angelegenheit. Trotzdem fehlt es hier reichlich an Quality-of-Life-Funktionen wie das direkte Crafting aus Kisten heraus. Zudem hätte man auch einfache Aspekte wie wichtige Gesprächsoptionen mit NPCs deutlich weniger umständlich gestalten können.

 


Steffens Top 3 – Terrinoth
Taktische Rundenkämpfe mit Koop gehen bei mir eh immer. Die Freiheiten bei der Charakterentwicklung sind mir zwar etwas zu simpel und auch die Erkundung der Dungeons ist eher lahm, aber der Kern ist durchaus spaßig. Leider war der Koop-Modus noch ziemlich verbuggt. Hier hoffe ich noch auf einige Patches.

 


Steffens Top/Flop – GTA VI
Der Preis von GTA VI hält sich dann doch noch in einem Rahmen, der nicht die Erwartung sprengt. Für Retail-Freunde ist es natürlich trotzdem ärgerlich, dass hier nur noch ein Code in einer Box vorhanden ist.

 


Steffens Flop – Steam Machine
Der Preis der Steam Machine ist jetzt endlich auch bekannt und liegt ein Stück weit über meinen Erwartungen, denn ich hatte schon gedacht, dass die Standard-Version mehr Speicher und zumindest einen Controller enthält. Für die Geräte-Lotterie hab ich mich zwar registriert, jedoch werde ich wohl eher darauf verzichten und dem Nächsten meinen Platz überlasse.

 

Bild Ulrich

Ulrich parkt, packt und schwitzt.

 


Ulrichs Top 1 – Parking Garage Rally Circuit
Im nächsten Heft gibt es den ausführlichen Test, aber hier schon mal eine Anpreisung: Nach fast 2 Jahren hat es die launige Raserei, bei der im Saturn-Grafikstil halsbrecherisch durch Parkhäuser gedriftet wird, auf die erste Konsole geschafft. Und erfreulicherweise flutscht es auf der Switch bereits technisch fast makellos, weshalb man nicht unbedingt auf die PS5- und Xbox-Portierungen warten muss. Dass man den DLC hier nicht gleich integriert hat, finde ich etwas überflüssig, aber der Preis für Hauptspiel und Add-on zusammen sind auch so ausgesprochen fair.

 


Ulrichs Top/Flop 1 – Momento
“Unpacking” hat vor ein paar Jahren eine Indie-Nische angestoßen, bei der es um – Überraschung! – das Ein- oder Auspacken von Objekten zwecks Einrichtung einer Umgebung oder den Transport zu einer neuen geht. “Momento” ist ein frischer Vertreter dieser Gattung und hält sich ziemlich nahe an das große Vorbild, sieht aber etwas moderner aus und erlaubt mehr Freiheiten, was allerdings nicht wirklich für mehr Spielspaß oder Abwechslung sorgt – kann man für zwischendurch schon gebrauchen, aber weit weg von “muss man erlebt haben”.

 


Ulrichs Top/Flop 2 – Summerhouse
Future Friends Games hat sich mit dem deutschen Soloentwickler Friedemann zusammen getan und bringt unter anderem sein entspanntestes Werk auf Konsolen: ”Summerhouse” ist nun für 4,99 Euro auf PS5, XSX und Switch erhältlich. Das laut Selbstbeschreibung ”minimalistischste Aufbau-Spiel” übertreibt tatsächlich nicht, denn Gebäude in die Welt zu setzen ist alles, was Ihr hier tun dürft. Optisch können sich dabei ganz manierliche Resultate ergeben und atmosphärisch wird das Versprechen, eine ”Hommage an das Gefühl eines lange vergangenen Sommernachmittags” zu sein, durchaus erfüllt. Ob Euch das länger als ein paar Minuten beschäftigen kann, ist allerdings ungewiss. Die paar wenigen Geheimnisse, die sich durch die Kombination bestimmter Bauelemente enthüllen lassen, sind nicht so interessant, dass sie die unhandliche, alles andere als ideal vom PC adaptierte Steuerung aufwiegen könnten. Mein Tipp: Gönnt Euch lieber mit dem “Balatro”-artigen “Slots & Daggers” das andere jüngst portierte Friedemann-Spiel, denn das taugt tatsächlich eine Menge.

 

  Symbolischer Daumen nach unten

Ulrichs Flop 1 – Code in a Box
Aus gegebenen Anlass nochmal die Feststellung, dass Codes in a Box der größte Mist sind. Wenn man schon den Second-Hand-Markt so konsequent torpedieren will, dann doch bitte wenigstens keinen sinnlosen Plastikmüll produzieren.

 

  Symbolbild für die aktuellen Höchsttemperaturen

Ulrichs Flop 2 – Hitze
Alles über maximalen 25 Grad braucht ihm normalen Alltag kein Mensch. Wer ernsthaft was anderes erklären will oder die ätzenden Temperaturen der letzten Tage sogar noch schön redet, der möge irgendwo in die Wüste auswandern.

 

Bild Fabiola

Fabiola ist dabei!

 


Fabiolas Top 1 – Give Us A Sign
Koop-Horror gepaart mit einem Hauch “Akte X” und anderen Mysterie-Serien? Ich bin dabei!

 


Fabiolas Top 2 – Deer & Boy
Ein kleiner Junge, ein Rehkitz und ganz, ganz viel wortlose Kommunikation? Ich bin dabei!

 


Fabiolas Top 3 – Toxic Commando Update
Neue Waffen, eine neue Mission und das noch dazu wie angekündigt tatsächlich gratis? Ich bin (erneut) dabei!

 


Fabiolas Top 4 – Hope
Ein neuer südkoreanischer Film mit viel Action und auf den ersten Blick tollen Effekten? Natürlich bin ich dabei!

 


Fabiolas Top 5 – Steam Machine
Ich werde sie mir zwar nicht kaufen (mein PC ist noch einigermaßen tauglich und das Teil doch nicht gerade günstig), aber ich finde das Konzept “Steam Machine” weiterhin nicht verkehrt. Wenn man kein Konsolen-Typ ist so wie wir, dann stellt die Kiste eine gute Ergänzung oder gar Alternative zum Gaming-PC dar.

 

Bild Sebastian

Sebastian wurde nur bedingt gestört.

 


Sebastians Top 1 – Flesh Made Fear
Die offensichtlichen Vorbilder (namentlich „Resident Evil“ und „Dino Crisis“) sind zwar an vielen Stellen zu erkennen, aber mich persönlich hat das nur sehr bedingt gestört. Die Atmosphäre ist nämlich hübsch dicht und der Soundtrack passt wunderbar. Mal sehen, wie sich die Story entwickelt.

 


Sebastians Top 2 – Portables Resident-Evil-Trio
Bei Steam waren kürzlich die Resident-Evil-Remakes von Teil 2 bis 4 im Angebot. Ich schlug daraufhin sofort zu, weil die Switch-2-Umsetzungen ja noch auf sich warten lassen.

 


Sebastians Top 3 – Nur für dein Leben (I Will Find You)
Die Netflix-Minserie orientiert sich konzeptionell an dem von mir sehr geschätzten „Prison Break“, aber lieber gut geklaut als schlecht neu erfunden. Aufgrund des überschaubaren Umfangs von acht Folgen entstanden erfreulicherweise keine Längen und das Ende befriedigte schließlich den Gerechtigkeitsfanatiker in mir.

 


Sebastians Top/Flop 1 – Frog Sqwad
Das teste ich gerade ausgiebig. Bisher ist meine Meinung dazu noch ziemlich gespalten, aber das kann sich natürlich noch ändern.

 


Sebastians Top/Flop 2 – Return to Silent Hill
Die Verfilmung von „Silent Hill 2“ habe ich mir zum Launch direkt auf Blu-ray zugelegt. Ich habe den Streifen zwar noch nicht angesehen, erwarte aber einiges davon.

 

Game Over Schriftzug

Wir wünschen ein Wochenende mit etwas Abkühlung!

11 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
captain carot
28. Juni 2026 20:50

LPDR und UFS waren bisher weniger betroffen, ziehen aber jetzt schlicht nach. Und gerade bei LPDDR wird es mit Nvidia Vera evtl erst noch richtig spannend wo die Reise hingeht.

Momentan bekommen die Techbros einen Dämpfer an der Börse. Das gibt einen Hauch von Hoffnung, die Investitionen in KI könnten zurückgehen und man konzentriert sich mal auf die wirklich sinnvollen Bereiche. Momentan ist das aber noch nicht in Sicht.

ghostdog83
28. Juni 2026 17:29

MS ist sich dessen bewusst. Sie können nur so wie bisher nicht länger agieren. Das bedeutet, dass sie eher bereit sind, auf Käufer zu verzichten, als mit jeder weiteren Einheit hohe Verluste einzufahren. Daher auch die Bestrebung, die bestehenden Kunden stärker zu schröpfen, was u. a. zu einer deutlichen Erhöhung des Game Pass geführt hat (was teilweise wieder rückgängig gemacht wurde). 

Die Xbox-Sparte befand sich bereits vor der Speicherkrise in einer geschwächten Position, was sich in der derzeitigen Situation umso stärker bemerkbar macht als bei Sony oder Nintendo.

Im Endeffekt sind alle Hersteller betroffen. Selbst Apple hat erst kürzlich trotz Rekord-Margen seine Preise für einige seiner Produkte erhöht, mit dem Ziel, diese Margen verteidigen zu wollen. Was schon eine Luxussituation ist, wenn man bedenkt, dass andere Hersteller darauf abzielen, die eigenen Verluste einzudämmen (MS).

Jefferies Equity Research warnt davor, dass die Preise für Speicherchips im dritten Quartal 2026 um 50 % und im vierten Quartal um weitere 40 % steigen werden, wobei bis 2028 keine Entspannung in Sicht ist

https://wccftech.com/jefferies-warns-memory-prices-surge-50-percent-q3-40-in-q4-2026-no-relief-until-2028/

Die Preise für LPDDR5X-Speicher und UFS-3.1-Speicher (findet beides in der Switch 2 Verwendung) steigen im zweiten Quartal angesichts anhaltender Versorgungsengpässe um 89 % und 103 %. 

comment image

https://www.thelec.net/news/articleView.html?idxno=11564

captain carot
28. Juni 2026 12:49

Das mit dem Wachstum ist sogar schon länger ein Problem. Weil man kaum über die Xbox Nutzerbasis hinausgewachsen ist. Wobei auch das ein hausgemachtes Problem war.

Cloud Gaming gab es die längste Zeit nur bei Ultimate. Das war schlicht idiotisch. Weil man den Kundenkreis von vornherein verkleinert.

Beim Streaming viel zu lange auf Mobile Geräte gesetzt, wo das trotz der dürftigen Qualität aber ganz schön Darenvolumen fressen kann, sich viele Spiele nur mäßig bis gar nicht für eignen, sofern man keinen Controller am Smartphone/Tablet nutzt und man auch noch in Konkurrenz zu einem ganz anderen Preisgefüge inklusive massig Free to Play tritt.

Beim Wohnzimmer Gaming hat man sich dagegen warum auch immer ewig lange schwer getan mit Partnern. Da hätte man vor Jahren durchaus punkten können, gerade wenn man günstigere Varianten samt Cloud Gaming gehabt hätte. Stattdessen hat man da jahrelang geschlumpft und große Partner erst in den letzten zweieinhalb Jahren ins Boot geholt. Dann aber bis letztes JHr auch nur für Ultimate.

Die ganze Gamepass Trickserei war schön und gut, aber eigentlich nur für Leute interessant, die sowieso auf Xbox unterwegs waren. Bei PC Only Gamern spielt der Gamepass bis heute anscheinend eh keine große Rolle.

Netflix, Disney+, Spotify usw. die Systeme leben halt gerade davon, dass man sie praktisch überall nutzen kann. Und eben keine 500€ Box dafür braucht.

Walldorf
28. Juni 2026 11:18

Ich habe auch den Verdacht, dass bei den Gamepass-Abonnentenzahlen die Führung von Microsoft lange Zeit ein wenig hinters Licht geführt wurde. Man konnte jahrelang sehr günstig Gold in Gamepass Ultimate umwandeln, man konnte sich seinen Gamepass mit dem Rewards Programm finanzieren und man konnte immer wieder neue Accounts anlegen und den Gamepass für einen Dollar “testen”. Als das dann alles wegfiel und der Gamepass plötzlich genauso teuer bzw. teurer als ein Netflix-Abo war, gab es keinen Wachstum mehr. Gamepass war plötzlich kein No brainer mehr und nicht mehr der beste Deal auf dem Markt.

Zuletzt bearbeitet am 2 Monate her von Walldorf
captain carot
28. Juni 2026 1:24

Ich glaube nach wie vor dass ein Großteil von MS‘ Problemen im Gamepass liegt. So ein System funktioniert am Ende nur, wenn wirklich viele Menschen es nutzen. Und das gilt erst recht bei Spielen, die zumindest im Triple A Bereich mittlerweile gigantische Entwicklungssummen haben. Zuzüglich Marketing. Wir reden da mittlerweile immer öfter von Gesamtbudgets von 300, 400 Millionen Dollar. Der Gamepass und Zusatzverkäufe müssen dieses Jahr unter anderem die Kosten von Forza Horizon 6, Gears und Halo ‚reinbringen‘ zuzüglich zu einem Haufen Titel, die MS dafür einkauft. Klar, Forza kommt auch für PS5 und gibt es schon für SteM, Halo das gleiche.
Aber das liegt halt auch daran, dass die Titel auf der Xbox gar nicht genug Umsatz generieren.

Kratos
27. Juni 2026 22:41

Mh, man könnte fast meinen bei Microsoft scheint noch nicht angekommen zu sein dass Wirtschaftliche Lage mies ist und die Lebenshaltungskosten der Konsumenten gestiegen sind zu einem Punkt wo die Konsumausgaben für Unterhaltungselektronik eine untergeordnete Rollen spielen im Verhältnis zu Miete/Morgage, Essen und einen vollen Tank haben…

ghostdog83
27. Juni 2026 18:12

 Geringe Marge hin oder her

Laut dem vorliegenden Bericht macht MS pro verkaufter Einheit hohe Verlusste, bedingt durch das geringe Nutzer-Engagement: Die Nutzer geben wenig für Spiele‑, Abo‑ oder In‑Game‑Käufe aus.

Da die Nutzer sparsamer sind als je zuvor und Free-to-Play-Erlebnisse in manchen Fällen ein höheres Qualitätsniveau bieten als je zuvor, bröckelt die Fähigkeit der Plattformbetreiber, die größten und gelegentlichsten Zielgruppen effektiv zu monetarisieren.

Früher verkaufte man Konsolen mit hauchdünnen Margen und verdiente das Geld mit dem Verkauf von Software und Dienstleistungen. Das ist nach wie vor der Fall. Xbox hat die Xbox Live Gold-Zahlschranke für Free-to-Play-Spiele wie „Fortnite“ aufgehoben und sich damit PlayStation und Nintendo angeschlossen. Da die Nutzer jedoch weniger im Spiel ausgeben, erzielen dieselben Plattformbetreiber durch die Öffnung dieses Zugangs geringere Erträge.

Darüber hinaus stellt ein Nutzer, der bewusst kein Geld für In-Game-Käufe ausgibt, bei Konsolen, die ab 2025 verkauft werden, potenziell sogar einen Nettoverlust dar. Insbesondere Microsoft verliert bei jeder verkauften Xbox Series X|S-Konsole nicht Dutzende, sondern Hunderte von Dollar.

https://www.windowscentral.com/gaming/xbox/why-xbox-and-others-are-considering-the-role-of-ads-on-console

Die nächste Preiserhöhung dürfte sich damit bereits jetzt ankündigen:

Im vergangenen Oktober haben wir die Preise für XBOX-Konsolen in den USA um 20 bis 70 Dollar erhöht. Wir hatten gehofft, dass eine weitere Preiserhöhung nicht notwendig sein würde, und haben in den letzten Monaten gemeinsam mit unseren Lieferanten nach Lösungen gesucht. Leider haben sich die Preise für Speicher und Arbeitsspeicher von Konsolen um mehr als das 2,5-Fache erhöht, und wir rechnen bis zum Herbst 2027 mit einer weiteren Verdopplung. Die gesamte Unterhaltungselektronikbranche hat mit der aktuellen Komponentenkrise zu kämpfen, doch die Auswirkungen treffen Konsolen besonders hart. Im Gegensatz zu Smartphones, Computern, Lautsprechern und anderen Verbrauchergeräten werden Konsolen in der Regel nicht mit Gewinn verkauft, sondern zu einem Preis, der unter den Herstellungskosten liegt.

https://news.xbox.com/en-us/2026/06/25/xbox-console-price-update/

Zuletzt bearbeitet am 2 Monate her von ghostdog83
captain carot
27. Juni 2026 18:01

Beim Budget (schon vor geraumer Zeit angeblich eine Milliarde, am Ende samt Marketing wohl an die zwei Milliarden) wären 10-20 Millionen Exemplare wohl eine herbe Enttäuschung.

Allerdings, GTA V hat sich über 200 Millionen mal verkauft Dauer macht Take Two das meiste Geld ohnehin mit GTA Online. Die Strategie dürfte eher sein, mit Discfassung am Ende doppelt zu kassieren.

Runner
27. Juni 2026 17:05

Ich habe für meine beiden Series X Geräte gebraucht und lose aber top erhalten je ca 180€ bezahlt. Quick Resume ist wirklich so genial. Ich bin sehr zufrieden mit den Geräten.

Zu den Code in a Box. Ich könnte mir vorstellen, dass sie dem Sammler wirklich die Hülle fürs Regal geben wollen aber angesichts der extremen Entwicklungskosten nicht hinnehmen wollen/können, dass das Spiel nach ein paar Tagen weiterverkauft wird.

Ich habe mir mal überlegt, dass wenn von sicherlich 20millionen sofort verkaufter GTA 6 innerhalb von 1-2 Wochen nur ein Viertel, sprich 5millionen Stück, gebraucht für 50€ am Hersteller vorbei weiterverkauft würden, so wären das 250-400millionen Euro Verlust für den Hersteller. Je nach Sichtweise.

Ist blöd für Sammler aber aus Firmensicht nachvollziehbar.

Das ist bestimmt die Zukunft. So schade es ist.

Walldorf
26. Juni 2026 14:44

Die Hitze macht mir auch zu schaffen. Morgen fliehe ich wohl ins klimatisierte Kino und schau mir den neuen Film von Steven Spielberg an.

Bei der Steam Machine mache ich mir keine Sorgen, dass Valve auf den Geräten sitzen bleibt. Die wird schon ihre Zielgruppe finden. Ich finde es nur schade, dass sie nicht parallel das nächste Spiel vom Half-Life: Alyx Team angekündigt haben. Neue Hardware ohne passende neue Software ist immer eine verpasste Gelegenheit.

Die Xbox Series X finde ich immer noch sehr gelungen. Flüsterleise, kompakt und dank Quick Resume ist man superschnell im Spiel. Für 750€ sollte man natürlich keine sechs Jahre alte Hardware kaufen, aber wenn man bei Kleinanzeigen günstig ein Gebrauchtgerät findet, dann ist das immer noch ein lohnenswertes System. Außer man hat einen Spiele-PC, den man auch an den Fernseher angeschlossen hat. Dann braucht man die Xbox nicht wirklich.

captain carot
26. Juni 2026 13:03

Den Steam Machine Preis hat MS ja gerade schon ein bisschen relativiert. Beschissene Zeiten für neue Hardware.

Ich mag SteamOS, der Formfaktor und gut funktionierendes HDMI CEC sind schon ganz geil. Gekauft hätte ich sie trotzdem nicht weil der Gaming Rechner eh schon am TV hängt, SteamOS sogar darauf installiert ist. Aber ich hatte wirklich drauf gehofft dass die Kiste Linux Gaming noch mal einen Schub gibt. Aber der Preis ist jetzt ne ziemliche Hausnummer geworden.

Flop der Woche geht jetzt trotzdem an MS. Die Xbox kann man eigentlich schon länger niemandem ernsthaft empfehlen. Geringe Marge hin oder her, mit der Preissteigerung schießt man sich endgültig ins Abseits, nachdem man eh kaum noch eine Rolle spielt.